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Ein Tag aus meinem Diabetes Leben #2 – Familienfeier!
3 Minuten

Heyho! Geburtstage gibt es ja jedes Jahr. Große „Familien-Geburtstags-Feiern“ dafür umso weniger. Doch dieses Jahr stand wieder eine Feier an. Also pilgerten die gesamte Familie, Freunde und Bekannte zum Ort des Geschehens, um das „Geburtstagskind“ zu feiern und sich mal wieder zu sehen. ☺
Ich habe mir mal aufgeschrieben, wie meine Werte an dem Abend so waren, um euch zu berichten, ob ich es geschafft habe, gute Blutzuckerwerte während und nach der Feier zu haben. Meistens machen an so Abenden/Tagen meine Blutzuckerwerte nämlich, was sie wollen, da es zu den unterschiedlichsten Zeiten etwas zu essen gibt, welches dann auch oft nur so „Pi mal Daumen“ berechnet wird. Doch dieses Mal hatte ich mir fest vorgenommen, dass die Werte nicht wieder „Achterbahn“ fahren.
Los geht’s – das Buffet ist eröffnet!
Angekommen an der Location, fing es üblicherweise erst einmal mit einer Begrüßung an. Eine kurze Ansprache und ein bisschen Smalltalk mit Cousins, Opas und Bekannten. Dann gab es auch schon Essen, also besser gesagt, das Buffet wurde eröffnet. Mein Blutzuckerwert lag vor dem Essen noch bei 6,5 mmol/l (117 mg/dl). Das war ja mal ein akzeptabler Startwert.

Nach dem Essen musste natürlich erst einmal in Ruhe verdaut werden, denn wer Familienfeiern kennt, der weiß, dass es dort immer eins gibt: Viiiiel Essen und eine große Auswahl. Dementsprechend voll war mein Bauch dann auch und ich habe vermutet, dass man mich später nach Hause „kugeln“ müsste. 😀 So blieb dann wieder Zeit für neue Geschichten und regen Austausch.
Je später der Abend wurde, desto lustiger wurden die Leute.
Dem „guten“ Alkohol sei Dank. Und natürlich auch ohne Alkohol stieg die Stimmung. Mittlerweile war es draußen zu frisch und zu dunkel, um zu filmen, außerdem fühlte ich mich immer noch, als würde ich platzen.
Eine kurze Blutzucker-Zwischenmessung ergab, dass ich zu diesem Zeitpunkt doch tatsächlich auf einem guten Weg war, denn mein Blutzuckerwert lag erstaunlicherweise (ich war wirklich verblüfft) bei 7,0 mmol/l (126 mg/dl). Mann, da habe ich mich wirklich gefreut! ☺
Der Mitternachtssnack
Kurz vor Mitternacht wurden dann Kaffee und Kuchen verteilt, damit die Gäste auch bloß wach bleiben und noch nicht auf die Idee kommen, die Party zu verlassen. ☺ Außerdem gab es noch verschiedene Desserts und Snacks, wie Chips, SchokoBons…
Die meisten, die mich kennen, wissen es schon, euch verrate ich es noch einmal: Das Dessert ist das Beste am ganzen Essen (finde ich). Wenn ich könnte, würde ich nur noch das Dessert essen, aber lieber nicht, sonst sehe ich bald selber aus wie ein Dessert! 😀

Meistens ist der Nachtisch (eben das Süße, sei es Kuchen, Süßigkeiten… & Co.) das, was meine Blutzuckerwerte endgültig außer Rand und Band springen lässt. Doch, ich möchte noch einmal erwähnen, ich habe mir fest vorgenommen, dass mir das an diesem Abend nicht passiert. Darauf verzichtet habe ich selbstverständlich nicht, aber es in Maßen gehalten und anständig gebolt.
Jippie, ein Blutzuckerwert von 7,8 mmol/l (140 mg/dl) hat mich angestrahlt. Ich weiß, wenn man ganz akkurat ist, könnte man jetzt auch schon wieder sagen: „Na na na, das ist aber etwas erhöht.“ Doch für mich war das nach dem ganzen Essen und dem Abschätzen der BEs per Augenmaß -> PERFEKT! ☺
Ab ins Bett – das Ende der Familienfeier!
Irgendwann nachts ging’s dann ins Hotel und mir war aufgefallen, dass ich eigentlich gar nicht so oft meinen Blutzucker gemessen hatte, aber trotzdem hatte es funktioniert. Natürlich graute es mir ein wenig vor dem Wert vorm Schlafengehen. Doch auch der war einfach nur gut. Ich hatte sogar 7,5 mmol/l (135 mg/dl). Das heißt, ich war sogar nochmal etwas gesunken und so in einem guten Zielbereich. Auch aktives Insulin war keins mehr da, also keine Sorge, sich Gedanken zu machen.
Am Morgen danach erwachte ich dann ein bisschen niedrig, aber noch im Rahmen mit 4,9 mmol/l (88 mg/dl). Mehr als glücklich über den Verlauf der Blutzuckerwerte am vergangenen Abend begab ich mich dann zum Frühstück, denn dafür war dann wieder Platz.
Wie ist das denn bei euch mit Familienfeiern und den Blutzuckerwerten? Bekommt ihr das gut hin oder fahren sie auch gerne mal Achterbahn? Schreibt es mir gerne in einem Kommentar, hier unter den Beitrag. ☺
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße