- Bewegung
Ersatz statt Verzicht: Hilfreiche Tauschgeschäfte
2 Minuten
Gibt es etwas Neues, kommt häufig etwas Altes dafür weg. Gerade im Hinblick auf Essgewohnheiten und damit verknüpft Veränderungen ist es hilfreich, nach einem praktischen Ersatz, sprich einer lohnenden Alternative Ausschau zu halten. Kirsten Metternich von Wolff gibt in der Rubrik ÜBER Gewicht Tipps, wie solche Tauschgeschäfte gelingen können.
Die lieben Gewohnheiten: Sie gehören zu jedem Menschen, so wie beispielsweise die Körpergröße oder Augenfarbe – mit dem Unterschied, dass sich an Gewohnheiten etwas ändern lässt. Doch Gewohnheiten zu ändern, ist fordernd.
Zunächst muss erst einmal herausgefunden werden, welche Gewohnheit als störend, lästig oder wenig förderlich für die Gesundheit empfunden wird. Im zweiten Schritt bietet es sich an, solche Gewohnheiten einfach einmal aufzuschreiben. Eine Rangliste der Gewohnheiten, welche als Erstes in Angriff genommen werden sollten, bringt Struktur. Und Struktur kann helfen, hieran Stück für Stück zu arbeiten.
Wegnehmen und durch Neues ersetzen
Wie bei vielen Dingen im täglichen Leben ist es auch beim Essen: Geht es darum, Essgewohnheiten zu ändern, wird dies oft mit Verzicht gleichgesetzt. Das vermittelt Unbehagen, Frust und ist mit wenig Freude verbunden. Das ist völlig menschlich. Denn da, wo etwas weggenommen wird, ist Platz für etwas Neues. Praktisch wäre das ein Tauschgeschäft. Was möchte ich verändern? Welche Dinge gehören dazu und was fällt weg?
Beispiel Snacken: Sollen künftig Knabbereien und Süßes nicht mehr täglich zum entspannten Feierabend dazugehören? Dann bringt es nichts, sie einfach komplett vom Plan zu streichen, sondern zu überlegen, wodurch sie ersetzt werden können. Und hier lohnt es sich, dies wieder aufzuschreiben: beispielsweise „Gewohnheit Snacken“ und daneben „Tausch durch …“.
Das Gehirn registriert, wenn ihm etwas weggenommen wird, und verbindet das automatisch mit Verzicht. Wird aber von vornherein eine Alternative zur Verfügung gestellt, ist es einfacher und leichter, eine neue Gewohnheit zu festigen. Das kann auch sein, zum Beispiel nach dem Essen am Mittag oder Abend direkt im Anschluss eine Runde um den Block zu gehen. Das tut der Seele, dem Blutzucker und auch dem Sattgefühl so richtig gut.
Neue Ideen helfen bei Veränderungen
Auch wenn es bei der ein oder anderen Gewohnheit nicht direkt eine zündende Idee für ein Tauschgeschäft gibt, empfiehlt es sich, diese erst einmal ohne Alternative stehen zu lassen. Denn der Kopf arbeitet und auf einmal gibt es einen individuellen Einfall, was hier passend ist.
Solche Tauschgeschäfte können neue Ideen und Energien freisetzen und helfen dabei, Veränderungen in Angriff zu nehmen. Am besten ist es, die neue Aktivität über mindestens sechs Wochen zu praktizieren. Dann wird das neue Verhalten zur echten Gewohnheit.
Rubrik ÜBER Gewicht
Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.
von Kirsten Metternich von Wolff
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (7) Seite 38
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moira postete ein Update vor 2 Tagen, 5 Stunden
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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