- Ernährung
Fasten-Varianten bei Diabetes
2 Minuten

Wussten Sie, dass Fasten das Risiko für Typ-2-Diabetes verringern und sogar vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann? Besonders zwei Formen des Fastens sind erfolgversprechend.
Heilfasten, Intervallfasten, Saftfasten – die Methoden, dem Körper eine Nahrungs-Auszeit zu ermöglichen, sind vielfältig. Wer die Variante wählt, bei der komplett auf feste Nahrung verzichtet wird, sollte vorab unbedingt mit dem Arzt sprechen, der den Diabetes behandelt. Im Trend liegt heute aber eher Intervallfasten. Dabei darf in einem festgelegten Zeitraum etwas gegessen werden, gefolgt von 12 bis 16 Stunden, in denen nichts gegessen wird. Diese Form des Fastens kann dazu beitragen, auf Dauer das Gewicht zu halten, oder auch das Abnehmen unterstützen. Ebenso können sich die Schlafqualität und das allgemeine Wohlbefinden durch Intervallfasten verbessern. Wer mit dieser Form des Fastens beginnen möchte, sollte auch zuvor mit dem Diabetesteam klären, ob und wie das praktisch machbar ist.
Studie bescheinigt gesundheitlichen Nutzen
Eine aktuelle Studie aus China, an der 101 übergewichtige Menschen mit einer Vorstufe des Typ-2-Diabetes teilgenommen haben, hat gezeigt, dass Fasten sich positiv auf Gewicht, Blutzucker- und Blutfettwerte auswirkt. Die Probanden der Fastengruppen praktizierten dazu über drei Wochen entweder Intervallfasten (8 Stunden, in denen etwas gegessen werden kann, 16 Stunden Esspause) oder intermittierendes Fasten (jeden zweiten Tag Fasten). Intermittierendes und Intervallfasten lassen sich auch länger als eine oder zwei Wochen praktizieren, im Vergleich zum totalen Fasten oder Saftfasten.
Tipps und Hilfe vom Diabetes-Team
Intermittierendes und Intervallfasten können auch bei Diabetes praktiziert werden. Man sollte aber planen, wie das Fasten zum Alltag und zur Medikamenten-Einnahme passt. Hilfe bekommen Sie bei Ihrem Diabetes-Team.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (4) Seite 9
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße