- Ernährung
Glutenfrei essen in Jugendher-bergen und Freizeitpark – und: glutenfreie Haferprodukte
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Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) hat zusammen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk eine Liste mit 180 Jugendherbergen erstellt, die besonders auf die Bedürfnisse von Zöliakiebetroffenen eingehen. Auch wer als Mensch mit Zöliakie einen Freizeitpark besuchen möchte, bekommt in einigen Parks ein besonderes Angebot. Außerdem interessant: Haferprodukte, die nicht mit Gluten in Kontakt gekommen sind, können jetzt auch in Deutschland mit dem Glutenfrei-Symbol” (durchgestrichene Ähre) gekennzeichnet werden.
Ein typisches Jugendherbergsfrühstück mit Weizenbrötchen wäre für Betroffene ebenso gesundheitsschädigend wie klassische Pasta zum Abendessen. Der Jugendausschuss der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG) hat deshalb in Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk einen Jugendherbergsführer herausgegeben, der jungen Zöliakiebetroffenen die Reiseplanung erleichtert. Eine Übersicht mit rund 180 Jugendherbergen in ganz Deutschland gibt Auskunft über das Angebot glutenfreier Mahlzeiten in den Herbergen sowie über Spezialqualifikationen des Personals, etwa als Diätkoch.
Auch die eigene Zubereitung von Speisen in Gemeinschaftsküchen von Unterkünften ist für Zöliakiebetroffene nicht immer problemlos möglich. Leicht kommen hier glutenfreie Lebensmittel durch gemeinschaftlich genutzte Küchengeräte mit Spuren des Klebereiweißes in Berührung. Daher liefert der Jugendherbergsführer zudem einen Überblick über Jugendherbergen, die Küchengeräte exklusiv zur Zubereitung glutenfreier Gerichte zur Verfügung stellen.
Weitere Informationen zum Thema Zöliakie gibt es bei der Deutschen ZöliakieGesellschaft e.V. (DZG) unter www.dgz-online.de. Der Jugendausschusse der DZG hat ein eigenes Online-Angebot.
Glutenfrei essen im Freizeipark
Der Europa-Park in Rust bietet in allen Restaurants gluten- und lactosefreie Buffets an. Auch zum Frühstück werden glutenfreie Lebensmittel auf Vorbestellung zur Verfügung gestellt. Eine ausführliche Liste mit allen glutenfreien Gerichten und weiteren Hinweisen kann im Internet eingesehen werden.
Neu: Glutenfrei-Symbol für glutenfreie Haferprodukte
Glutenfreie Produkte, die aus bzw. unter Verwendung von nicht-kontaminiertem Hafer hergestellt wurden, können ab sofort auch in Deutschland mit dem Glutenfrei-Symbol der durchgestrichenen Ähre gekennzeichnet werden. Das Glutenfrei-Symbol wird, wie bereits international eingeführt, um die Bezeichnung ‚oats‘ ergänzt.
Für den Betroffenen ist damit auf einen Blick ersichtlich, dass es sich um ein auf Kontaminationen geprüftes Produkt handelt, dass bei persönlicher Entscheidung pro Hafer individuell im Rahmen einer glutenfreien Ernährung bei Zöliakie verwendet werden kann. Darüber hinaus wird der Verbraucher durch die Länderkennung (DE) darüber informiert, dass es sich um ein deutsches, durch die DZG lizenziertes Produkt handelt.
Die Entscheidung dient der Produktsicherheit und bedeutet mehr Klarheit für den betroffenen Verbraucher, nachdem bei nicht speziell aufbereitetem Hafer Kontaminationen mit glutenhaltigem Getreide nicht ausgeschlossen werden können und aktuell bereits eine Reihe von importierten glutenfreien Produkten mit Hafer und Glutenfrei-Symbol erhältlich sind.
Verzehr von Hafer mit dem Arzt abstimmen
Kinder und Erwachsene mit Zöliakie, die Haferprodukte in ihrer glutenfreien Kost wünschen, sollten den Zeitpunkt der Einführung in ihre Diät mit ihrem behandelnden Arzt abstimmen und wie alle Betroffenen regelmäßig überwacht werden. Der Verzehr von glutenfreien Produkten aus bzw. unter Verwendung von nicht-kontaminiertem Hafer sollten im Rahmen einer glutenfreien Ernährung bei Zöliakie nicht ausgeschlossen werden, wenn unter dem Verzehr keine Beschwerden oder Symptome auftreten. Näheres dazu steht in den Leitlinien.
- Was Zöliakie eigentlich ist, wie die Glutenunverträglichkeit mit Diabetes zusammenhängt und wie bei bei Margret Moser Zöliakie festgestellt wurde, beschreibt “Essen & Trinken”-Redakteurin Kirsten Metternich. Mit dabei: glutenfreie Rezepte.
- Diabetologin Dr. Nicolin Datz beschreibt hier, wie Zöliakie genau diagnostiziert wird und geht außerdem auf die Situation von Kindern mit Diabetes und Zöliakie ein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße