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Hack-Sauerkraut-Eintopf: einfach lecker bei trübem November-Wetter…
3 Minuten
Puh, ist das ein Schietwetter da draußen! Im trüben sowie nasskalten Herbst und Winter habe ich öfter mal Lust auf deftige Gerichte, die mir den Bauch wärmen. Natürlich sollen sie auch schnell zuzubereiten sein. Wenn es euch ähnlich geht, dann seid ihr mit diesem Rezept für einen Hack-Sauerkraut-Eintopf bestens bedient. Ich habe es zuallererst irgendwann einmal vor etlichen Jahrzehnten auf der WG-Party einer alten Schulfreundin gegessen und koche es seither mit schöner Regelmäßigkeit immer dann, wenn es draußen ungemütlich wird.


Hack-Sauerkraut-Eintopf
- Suppentopf
- etwas Öl zum Anbraten (ca. 1 Esslöffel)
- 4 Kartoffeln ((ungefähr hühnereigroß; die Eier im Bild dienen nur dem Größenvergleich und gehören nicht ins Rezept!))
- 500 g Sauerkraut
- 250 g Rinderhack
- 1 große Zwiebel
- 1 Dose gehackte Tomaten
- Knoblauch
- Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren
- Gemüsebrühe
Als Erstes die Zwiebel schälen und grob hacken.

Danach die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, Knoblauch pressen.

Zunächst in einem Suppentopf mit dem Öl das Hackfleisch anbraten, bis es krümelig wird.
Dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und mit dem Fleisch braten lassen, bis die Zwiebeln halbwegs glasig sind.
Als Nächstes mit ca. einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen.
Tomaten und Sauerkraut dazugeben, zum Würzen Lorbeerblätter und Wacholderbeeren in die Suppe werfen (vor dem Servieren wieder rausfischen bzw. mitessende Leute warnen, damit sie diese nicht mitessen), Salz und Pfeffer nach Geschmack.
Etwa eine halbe Stunde lang schmurgeln lassen, fertig!

Was ich an diesem Rezept besonders mag
Zum einen schmeckt dieser Eintopf einfach oberlecker. Doch ich finde ihn auch aus Diabetes-Perspektive praktisch. Denn oft finde ich es bei Suppen oder Eintöpfen etwas schwierig, die Kohlenhydratmenge mit halbwegs passabler Trefferquote zu schätzen. Bei diesem Rezept ist das etwas leichter. Ich versuche einfach, mir Kartoffeln rauszusuchen, die in etwa die Größe eines Hühnereis haben. Wir haben schließlich alle in der Schulung gelernt: 1 hühnereigroße Kartoffel (ca. 65 Gramm) = 1 Kohlenhydrateinheit (KE), also 10 Gramm Kohlenhydrate. Bei 4 Kartoffeln für den gesamten Eintopf komme ich also auf insgesamt 4 KE bzw. 40 Gramm Kohlenhydrate aus den Kartoffeln für die gesamte Suppe – und bei den anderen Zutaten fallen in puncto Kohlenhydrate nur noch die Dosentomaten mit insgesamt 14,4 Gramm ein klein wenig ins Gewicht. Bei uns hat die genannte Menge für 4 Portionen gereicht. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
Nährwertangaben für die Gesamtmenge (ausgerechnet via fddb):
Kohlenhydrate: 58 Gramm, davon anzurechnen: 40 Gramm aus den Kartoffeln und je nach individueller Erfahrung ggf. auch 14,4 Gramm aus den Tomaten
Protein: 60,4 Gramm
Fett: 50,5 Gramm
Kilokalorien: 1062
Weitere leckere, winterliche Rezepte findet ihr hier:
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anseaticids postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
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✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
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stephanie-bagehorn postete ein Update vor 4 Tagen, 9 Stunden
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othenbuehler postete ein Update vor 5 Tagen, 1 Stunde
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
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