- Ernährung
Hafer und Diabetes: ein perfektes Paar?
2 Minuten

Wussten Sie, dass Hafer einiges für Ihre Gesundheit tun kann? Vorausgesetzt, Sie wählen die passenden Lebensmittel dazu aus. Wir sagen, was sinnvoll ist.
„Hafer ist doch so kohlenhydratreich und erhöht den Blutzucker?“ Vielleicht haben Sie das auch mal gehört. Aber: „Die Dosis macht das Gift.“ Wenn Sie Hafer meist als süßen Müsliriegel, gezuckerten Kuchen, Gebäck, Knuspermüsli oder Porridge mit Zucker zu sich nehmen, schnellt der Blutzucker in die Höhe. Doch passend ausgewählt, kann Hafer für Ihren Blutzucker sowie Cholesterinspiegel hilfreich sein.
Die gute Seite des Hafers
Der im Hafer enthaltene lösliche Ballaststoff Beta-Glucan ist die Schlüsselsubstanz in Haferflocken oder -kleie. Nach dem Essen solcher Produkte bildet sich, im Zuge der Verdauung, durch Beta-Glucan eine zähflüssige Masse. Diese trägt dazu bei, dass der Kohlenhydrat-Abbau im Dünndarm und die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel länger dauern. Sprich: Der Blutzucker schnellt nicht so stark in die Höhe wie bei anderen kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln.
Damit kann Hafer dazu beitragen, Blutzuckerspitzen zu verhindern. Das ist wissenschaftlich belegt und darf mit einer entsprechenden Gesundheitsaussage (Health Claim) auf der Verpackung von Haferkleie und Haferflocken stehen. Bekannt ist auch, dass Beta-Glucan aktiv zum Senken des Cholesterinspiegels beiträgt – vorausgesetzt, es wird im Rahmen einer abwechslungsreichen Lebensmittelauswahl regelmäßig gegessen.
Eine Menge von 3 g Hafer-Beta-Glucan wird hier empfohlen. Diese Menge essen Sie z. B. über 70 g Haferflocken, 50 g Haferkleie oder 40 g lösliche Haferkleieflocken, am besten verteilt auf mehrere Mahlzeiten. Es bieten sich an: Einsatz z. B. in Porridge, selbst gemachtem Müsli, Brot/Brötchen mit Hafer und Haferkleie, selbst gemachtem Kuchen oder Plätzchen mit Haferflocken. Lösliche Haferkleie eignet sich für Gemüsesaucen, Aufläufe oder Suppen. Hafer gibt Speisen eine angenehm nussige Note, lecker.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (4) Seite 9
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen
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In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?





Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück