Hanf: nicht berauschend in Lebensmitteln

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Hanf: nicht berauschend in Lebensmitteln

Hanf ist das neue Trendlebensmittel. Doch ist es sinnvoll, Hanf-Produkte zu essen? Und wie sieht es mit einer möglichen Rauschwirkung aus?

Für Lebensmittel sollte normalerweise lediglich Faserhanf, und nicht Drogenhanf, eingesetzt werden. Die Oberfläche der robusten Pflanzen, außer Samen und Wurzeln, sind mit feinen Drüsen­haaren bedeckt. Diese Härchen bilden ein Harz, das bis zu 90 % aus Cannabinoiden, ätherischen Ölen und anderen Pflanzenstoffen besteht. Hauptbestandteil ist Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Es hat Einfluss auf das Bewusstsein und die Psyche. Anders ist es bei Cannabidiol (CBD), dieses hat keine berauschende Wirkung.

Aktuell werden Tropfen und Öl stark beworben: Hanfprodukte sollen günstige Wirkungen auf den Cholesterin­spiegel haben, das Abnehmen unterstützen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blut­hochdruck vorbeugen, ferner beim Muskelaufbau unterstützen und Gelenkprobleme lindern. Manch ein Anbieter, bevorzugt aus dem Internet, wirbt sogar damit, dass solche Produkte Krebs vorbeugen können: Solche Behauptungen sind wissenschaftlich nicht belegt. Deshalb sind gesundheits- und krankheitsbezogene Aussagen laut der europäischen Health-Claims-Verordnung nicht erlaubt, sagt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Low Carb, gluten- und laktosefrei

Hanfsamen und Hanfmehl sind gluten- und laktosefrei und enthalten wenige Kohlenhydrate; so lässt sich die Mehlmenge für süßes und pikantes Gebäck zu 10 % durch Hanfmehl ersetzen. 100 g Hanfmehl liefern 2 g Kohlenhydrate. Allerdings nimmt es sehr viel Flüssigkeit auf, sodass etwas mehr Wasser, Milch oder ein Extra-Ei in den Teig muss. Hanfmehl kann beim Kontakt mit Flüssigkeit schnell klumpen (Teig kräftig kneten).

Hanfsamen gibt es roh und geröstet, mit und ohne Schale. Ihr Geschmack erinnert an Nüsse. Sie sind reich an Eiweiß und liefern lebenswichtige Omega-Fettsäuren, dazu B-Vitamine, Magnesium, Kalzium und Eisen. Hanfprodukte sind teurer als z. B. Nüsse.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf,
E-Mail: info@metternich24.de
Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (10) Seite 7

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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