- Ernährung
Hanf: nicht berauschend in Lebensmitteln
2 Minuten
Hanf ist das neue Trendlebensmittel. Doch ist es sinnvoll, Hanf-Produkte zu essen? Und wie sieht es mit einer möglichen Rauschwirkung aus?
Für Lebensmittel sollte normalerweise lediglich Faserhanf, und nicht Drogenhanf, eingesetzt werden. Die Oberfläche der robusten Pflanzen, außer Samen und Wurzeln, sind mit feinen Drüsenhaaren bedeckt. Diese Härchen bilden ein Harz, das bis zu 90 % aus Cannabinoiden, ätherischen Ölen und anderen Pflanzenstoffen besteht. Hauptbestandteil ist Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Es hat Einfluss auf das Bewusstsein und die Psyche. Anders ist es bei Cannabidiol (CBD), dieses hat keine berauschende Wirkung.
Aktuell werden Tropfen und Öl stark beworben: Hanfprodukte sollen günstige Wirkungen auf den Cholesterinspiegel haben, das Abnehmen unterstützen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck vorbeugen, ferner beim Muskelaufbau unterstützen und Gelenkprobleme lindern. Manch ein Anbieter, bevorzugt aus dem Internet, wirbt sogar damit, dass solche Produkte Krebs vorbeugen können: Solche Behauptungen sind wissenschaftlich nicht belegt. Deshalb sind gesundheits- und krankheitsbezogene Aussagen laut der europäischen Health-Claims-Verordnung nicht erlaubt, sagt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).
Low Carb, gluten- und laktosefrei
Hanfsamen und Hanfmehl sind gluten- und laktosefrei und enthalten wenige Kohlenhydrate; so lässt sich die Mehlmenge für süßes und pikantes Gebäck zu 10 % durch Hanfmehl ersetzen. 100 g Hanfmehl liefern 2 g Kohlenhydrate. Allerdings nimmt es sehr viel Flüssigkeit auf, sodass etwas mehr Wasser, Milch oder ein Extra-Ei in den Teig muss. Hanfmehl kann beim Kontakt mit Flüssigkeit schnell klumpen (Teig kräftig kneten).
Hanfsamen gibt es roh und geröstet, mit und ohne Schale. Ihr Geschmack erinnert an Nüsse. Sie sind reich an Eiweiß und liefern lebenswichtige Omega-Fettsäuren, dazu B-Vitamine, Magnesium, Kalzium und Eisen. Hanfprodukte sind teurer als z. B. Nüsse.
| von Kirsten Metternich von Wolff |
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| Diätassistentin DKL und DGE, Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, E-Mail: info@metternich24.de Website: www.metternich24.de |
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (10) Seite 7
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….