- Ernährung
Iss’ Dich gesund! – Die Ernährungs-Docs
2 Minuten

Essen als Medizin – in der Fortsetzung dieses Fernsehformats wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungs-Strategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Ob Kniearthrose, Divertikulose oder Reflux – an Bord einer „Hausboot-Praxis“ mitten in der Stadt zeigt dieses Coaching-Format, wie mit speziellem Essen schon innerhalb weniger Monate oft mehr erreicht werden kann als mit Tabletten.
Entzündungshemmende Lebensmittel gegen Arthrose
In dieser neuen Folge von „Die Ernährungs-Docs“ kommt Gunda G. an Bord. Die 59-jährige leidet an starker Arthrose in beiden Knien – schlimm für die Profi-Tanzlehrerin aus dem Nordseebad Wremen, die sich beim Einkaufen manchmal schon von ihrem Mann im Rollstuhl schieben lässt. Bei einem operativen Eingriff wurden die Gelenke von innen gespült und der angegriffene Knorpel geglättet. Gebracht hat es praktisch nichts.
„Kein Wunder“, sagt Jörn Klasen, „Studien belegen, dass die Kniespiegelung nur Geld kostet, aber keinen langfristigen Erfolg verspricht.“ 15 Kilo müssen runter, sagt der Doc. Und: Gunda G. soll auf entzündungs-hemmende Lebensmittel setzen, unter anderem auf Hagebutte, die nach neuesten Forschungen den Knorpelzerfall bremsen soll. Kann die Wremerin weiter tanzen? Oder muss sie doch wieder unters Messer und sich künstliche Kniegelenke einsetzen lassen?
Sich mehr Zeit fürs Essen nehmen…
Frank B. aus Boltenhagen leidet unter einer Volkskrankheit: Divertikulose. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen in der Darmwand und diese sind bei ihm entzündet. Die Folge: Fieber, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. „Sie hatten ja schon einen starken Schub,“ sagt Anne Fleck, „und bei einem weiteren Schub droht ein Darmverschluss oder sogar ein lebensbedrohlicher Darmdurchbruch.“ Frank B. lernt nun, was er essen darf. Und vor allem was nicht: unzerkaute Stückchen sind für ihn eine große Gefahr.
Auf seine geliebten Mohnbrötchen soll er ab sofort verzichten, denn wenn der Mohn in einem Divertikel hängen bleibt, kann er sich entzünden. Auch Nüsse oder Sonnenblumenkerne sind ein Risiko. Ballaststoffreich soll er sich ernähren und vor allem mehr Zeit fürs Essen nehmen. Und dann verordnet die Ärztin ihm noch den „Kautrainer“: drei Monate lang soll der 48-jährige jeden Morgen ein altes Brötchen mit Leinöl und Joghurt zerkauen.
Volksleiden Sodbrennen: Zucker und Säure meiden
Schließlich kommt eine junge Frau aufs Praxisboot, die ein für ihr Alter ungewöhnliches Leiden hat: Sodbrennen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern die aufsteigende Magensäure verätzt die Speiseröhre und kann so zu Krebs führen. Bei Sandy M. hat der Reflux eine klare Ursache: Als Baby kam sie mit einer missgebildeten Speiseröhre zur Welt. Seit zwei Jahren nimmt die 18-jährige Säureblocker, aber die können das Sodbrennen nur eindämmen und haben starke Nebenwirkungen.
„Diese Medikamente lösen Osteoporose aus, Knochenschwund“, erklärt Matthias Riedl, „ wenn Sie die ein Leben lang weiter nehmen, hätten Sie am Ende 20.000 Stück geschluckt.“ Das Ernährungsprotokoll zeigt, dass die Pinnebergerin vieles falsch macht: Stracciatella-Joghurt enthält zu viel Zucker, Orangensaft oder Kiwis sind zu säurehaltig, Weißmehl generell nicht gut. Der Doc geht aufs Ganze: Schon mit Beginn der Ernährungs-Therapie soll Sandy M. den Säureblocker einfach weg lassen – wird die Schülerin die Umstellung schaffen?
Um Diabetes Typ 2 geht es am 23.01., um Diabetes Typ 1 am 01.02.2017. Auch das Metabolische Syndrom wird behandelt (15.02.2016).
Mehr erfahren Sie auf der Sendungshomepage.
Quelle: Pressemitteilung des Norddeutschen Rundfunks (NDR)
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aktuelles

< 1 minute
- Leben mit Diabetes

13 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
kety22 postete ein Update vor 5 Tagen, 16 Stunden
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 5 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück