- Ernährung
Junk-Food-Werbung macht Kinder hungrig
2 Minuten
Werbung für Junk-Food macht Heranwachsende tatsächlich heiß auf ungesundes Essen, zeigt eine britische Studie. Dabei assoziieren Schüler ungesunde Snacks auch mit Spaß haben.
Werbung für Junk-Food macht Heranwachsende tatsächlich heiß auf ungesundes Essen, wie eine Studie von Cancer Research UK zeigt. “Die meisten Kinder sagten, dass sie die Werbung hungrig macht”, so Jyotsna Vohra von der Krebsforschungs-Charity. Viele der befragten Schüler verbinden diverse Snacks auch damit, Spaß zu haben, und etliche nerven ihre Eltern nach einem Spot, dass sie Junk-Food wollen. Die Organisation warnt, dass der Heißhunger auf ungesundes Essen Fettleibigkeit und damit langfristig auch Krebs begünstigt.
Verführerische Werbung
Werbung soll verführen, und bei Werbung für Junk-Food klappt das nur allzu gut. Das haben Befragungen von britischen Schülern im Alter von acht bis zwölf Jahren zu entsprechenden Spots ergeben. Die Kinder bezeichnen die Werbung beispielsweise als “verführerisch” und “suchterzeugend”, warnt Cancer Research UK. Wer gerade ein Stück Obst esse und die Werbung sähe, würde es womöglich einfach wegwerfen, die Mutter um Geld anbetteln und zum Geschäft laufen, meinte gar ein Schüler der 6. Schulstufe.
Gerade fröhliche Spots bringen Kinder offenbar tatsächlich dazu, Junk-Food mit Spaßhaben zu verbinden. “Es ist beunruhigend zu hören, dass Kinder Junk-Food damit verbinden, mehr Freude zu haben”, meint Vohra. Die meisten befragten Schüler haben ihre Eltern auch schon um ungesundes Essen gebeten, für das sie TV-Werbung gesehen hatten, vor allem bei neuen Junk-Food-Produkten, Geschmacksrichtungen oder besonders ins Auge springenden Verpackungen. Manche Kinder sind der Studie zufolge nach Junk-Food-Spots auch eher so lange lästig, bis sie bekommen, was sie wollen.
Raus aus dem Familienprogramm
Zwar schränkt Großbritannien ein, welche Werbung im Kinderprogramm läuft. Doch viele Kinder geben an, dass sie Junk-Food-Spots sehen, wenn sie abends von etwa sieben bis acht oder neun Familienfernsehen gucken. Daher fordert Cancer Research UK noch strengere Werbe-Restriktionen, was zumindest in Großbritannien auch mehrheitsfähig sein dürfte. Denn in einer aktuellen YouGov-Umfrage haben sich 74 Prozent dafür ausgesprochen, Junk-Food-Werbung vor neun Uhr abends zu verbieten.
Wichtig wäre das laut Cancer Research UK auch, um dem mit Junk-Food in Verbindung stehenden Trend zum immer mehr Fettleibigkeit schon im Vorschulalter zu begegnen. “Wir wissen, dass adipöse Kinder rund fünf Mal eher adipöse Erwachsene werden”, erklärt Alison Cox, Leiterin des Bereichs Prävention bei Cancer Research UK.
Quelle: pte / Cancer Research UK
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 23 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 22 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
