Lafleur: Veganissimo!

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Lafleur: Veganissimo!

Das Echt essen-Gasthaus im Januar: Andreas Krolik kocht in Frankfurt vegan auf 2-Sterne-Niveau. Das Essen schmeckt hinreißend – aber macht es auch satt?

Werde ich nach vegan gefragt, winke ich eher ab: Zu radikal ist mir der völlige Verzicht auf alles Tierische, einschließlich Milch, Butter, Käse, Eier und Honig. Außerdem braucht es schon gute ernährungsphysiologische Kenntnisse, um mögliche Mangelerscheinungen auszugleichen – jedenfalls, wenn sich nur vegan ernährt wird.

Trotzdem fasziniert mich, dass mit Andreas Krolik einer der besten Köche seit zwei Jahren ein hochgelobtes rein veganes Menü anbietet. Nachdem er nun sogar Koch des Jahres beim Essensführer Gault Millau geworden ist, habe ich mich entschlossen, diese Küche ausführlich zu probieren – und muss sagen: Es schmeckt hinreißend, es tut richtig gut, und ich lade Sie ein auf eine Reise zu höchsten Genüssen des Gemüses.

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Frankfurts gute Stube: Gesellschaftshaus Palmengarten

Bankfurt kann auch schön: Im Westend liegt der prächtige Palmengarten, einer der beiden botanischen Gärten der Stadt. Zum Garten gehört das aufwendig renovierte Gesellschaftshaus im modernen Bauhausstil, wo aber im Innern der verschwenderische spätklassizistische Festsaal für die Bälle und Events der wohlhabenden Stadt verborgen liegt – und das im linken Teil das Restaurant Lafleur beherbergt, die klare Nummer eins unter den Topadressen von Frankfurt.

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Liegt lichtdurchflutet im Grünen: Lafleur

Benannt nach dem gleichnamigen französischen Spitzenweingut ist das Lafleur ein entspanntes Zwei-Sterne-Haus unter der souveränen Leitung von Miguel Martin. Nichts ist hier steif, der Service ist freundlich und sachkundig, die auch mittags zahlreichen Gäste fühlen sich wohl, es wird viel gelacht. Gediegen elegant ist die Einrichtung mit einem Fokus auf die Farbe Aubergine – und das passt zum Küchenstil von Andreas Krolik, der inzwischen zu den besten Gemüseköchen des Landes gehört. Natürlich gibt es hier nicht nur Grünes, sondern auch eine klassische Produktküche mit Jakobsmuscheln, Kalbsbries und Rehrücken.

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Macht die Rote Bete bekömmlicher: Himbeeressig

Aber wir wollen ja heute das große vegane Menü essen – und es startet mit einem hinreißenden Vinschgauer Brot vom berühmten Biogut Dottenfelder Hof und mit einem sensationell fruchtigen Olivenöl aus Sizilien. Danach kommt auch schon das mundwässernde Vorgericht, ein Trevisano Tardivo, die knackige italienische Variante des Radicchio. Frische Blättchen schwimmen in einer dezenten Trüffel-Vinaigrette und auf herrlich geschmortem Salat ruht ein nicht süßes Eis, das den Topinambur mit der Birne vermählt. Klingt gewagt, schmeckt aber großartig – und nach viel mehr.

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Herz, was willst du mehr: Wintergemüsesalat

Erfreulich ungekünstelt, zu Kroliks Charakter passend, heißen die Gerichte: Rote Bete, Gewürztofu, Sellerie, Dinkelrisotto – und als ich es am Vorabend im Netz las, dachte ich an freudlos gemüsige Pflichtübungen. Aber nichts davon ist auf dem Teller zu finden – und schon der erste Gang ist gleich ein Höhepunkt: Wintergemüsesalat.

Ist das nicht ein Bild von einem Salat? Das lockt doch zum Reinbeißen! Der Jahreszeit entsprechend hat hier der Feldsalat seinen großen Auftritt, einmal klassisch, dann aber auch in den intensiven, fein geräucherten grünen Tupfen. Zwischen den Blättchen verstecken sich kleine Blumenkohlröschen, auf das Intensivste mit Kurkuma aromatisiert – und „Herz, wo sollst du hüpfen?“ feinst gewürzter schwarzer Rettich, gut gewürzte Petersilienwurzelstückchen, jedes Gemüse einzeln subtil behandelt – und genial zusammengebunden von einer hocharomatischen Vinaigrette aus Bergamotte und Karotten und darüber schweben Flöckchen von Rapssamen.

Einen zart-bitteren Grundton hat das Meisterwerk, das auf einem Beet des uralten deutschen Gemüses Graupen ruht, hier als Couscous. Von „Hand gerollt“ ist diese geschälte Gerste, was die Graupen etwas größer macht, wobei das Schälen wohl wichtige Vitalstoffe entfernt. Trotzdem: Es ist schön, dass dieses von Reis und Nudeln verdrängte Gemüse wiederentdeckt wird.

Ein Déjà-vu: Intensivster Salat wie vor 40 Jahren

Eine Wiederentdeckung waren für mich auch die intensiven Tupfen vom pürierten Feldsalat. So etwas hatte ich vor über 40 Jahren schon einmal bei Hubert Freund in der legendären „Eichhalde“ in Freiburg gegessen. Freund wurde damals als Verrückter verlacht, heute wäre er gefeierter Avantgardist. Es wäre schön, wenn die Deutschen, wo es inzwischen eine sensationelle Küche gibt, diese großartigen Leistungen endlich auch selbstbewusster international vertreten würden. Denn im Gegensatz zu unseren hochgelobten, oft leider gezinkten Autos sind unsere Küchenleistungen von purem Genuss geprägt.

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Umschmeichelt das Topinambur-Birne-Eis: Trevisano

Auf den famosen Namen Fabian Cherubini hört der Kellner, den ich ins Herz geschlossen habe, weil er mir mit nimmermüder Freude die einzelnen Komponenten der Gerichte erläutert: Hier die in Meersalz gegarte, den Eigengeschmack betonende Rote Bete, welche ein Schuss Himbeeressig gleich viel bekömmlicher macht. Die zarten Ravioli sind mit Schwarzwurzeln gefüllt und von gerösteter, nussiger Quinoa gekrönt. Hinreißend der grüne Petersiliensud, den ich mir zusätzlich, kongenial gewürzt, als begleitendes Getränk vorstellen kann. Noch was? Ja, die zartbitteren Fäden unter dem Schwarzwurzelchip, die der aus einer Münchner Gastronomenfamilie Cherubini als Sprossen dechiffriert. Egal, was es genau ist, bitter ist immer bekömmlich – und sollte viel häufiger verwendet werden!

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Vertreibt jeden Gedanken an Fisch und Fleisch: Tofu

Tofu heißt der nächste Gang. Tofu, ist das nicht dieses geschmacklose Zeug, das gutmeinende Ökofibeln zusammen mit Gemüsebratlingen zum Totschläger jeglicher Gemüsegenusskultur verhunzt haben? Leider ist das so – aber nicht bei Andreas Krolik. Der hat sein Sojakonzentrat mit Sesam gewürzt, so gekonnt gebraten, das es himmlisch schmeckt. Gekrönt von einem geräucherten Paprikachutney lässt dieses Gericht jeden Gedanken an Fleisch und Fisch verfliegen. Der Paprika kommt gleich noch mal vor, nämlich bestens in Spanien gereift, zum geräucherten Pimento verarbeitet – und vorne auf dem Bild zu sehen als intensive rötliche Farbstraße inmitten eines geschmackigsten Jus von Röstgemüse. Als wäre das nicht genug, hat auch noch der Kürbis seinen Auftritt: Einmal als streifiger Spaghettikürbis unter dem Tofu, dann als kleine Stückchen im Jus, geadelt von süffiger Kürbiscréme.

Bekömmlich säuerlich ist das Gericht – und der vielfache, dezente Einsatz von Räuchernoten zaubert einen einprägsamen Geschmack.

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Falsch die Nudeln, echt der Geschmack: Sellerie

Eine der besten Weinkarten des Landes hat das Lafleur, das von klug ausgesuchten Gütern aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien auch eine bemerkenswerte Tiefe an gereiften alten Weinen führt. Erfreulich: Die Tropfen werden in den filigranen, kleinen Kunstwerken gleichenden Gläsern von Zalto ausgeschenkt. Ebenso erfreulich: Die Karte wird eröffnet mit Weinen vom Rheingauer Kultwinzer J.B. Becker aus Walluf, der seine großartigen Rieslinge im Holzfass ausbaut. Gereizt hätten mich aber auch die „Orange Weine“ von Enderle & Moll aus meiner badischen Heimat, die schon bald zu den ganz großen Europas zählen werden – und jetzt noch teilweise für Preise um die 40 Euro auf der Karte stehen. Was sogar zu meinem schmalen Geldbeutel passt.

Stilles Wasser schont die Leber

Weil ich aber meiner strapazierten Leber ein sechswöchiges Schonprogramm verordnet habe, belasse ich es beim stillen Wasser der Hassia-Quelle aus dem nahen Bad Vilbel, das den Geschmack der Speisen auf dezente Weise unterstreicht.

Potente Potenzen: Grünkohl, Sellerie, Trüffel

Sellerie, das schon von den Römern höchst geschätzte Aphrodisiakum, grundiert den vierten Gang. Einmal als feine Scheibe, dann als fast rohe falsche Pappardelle. Herrlichen Biss hat hier der nicht Oldenburg-typische, zum Kinderbrei verkochte Grünkohl, eines der vitalstoffreichsten Gemüse. So schonend zubereitet bleibt auch der wertvolle Mineralstoff Zink erhalten, der für eine gute Spermienqualität sorgt. Weil wir gerade von potenten Potentialen reden: Im Trüffel schlummern Pheromone, von den Forschern als „Träger der Erregung“ identifiziert.

So, genug angeregt – konzentrieren wir uns auf den Geschmack: Die Trüffel sind höchst aromatisch, der Haselnuss-Schaum mit den Nuss-Stückchen ein Gedicht und der getrüffelte Selleriesaft ist konzentriert und leicht zugleich, wunderbar.

Vilbel statt Walluf

Wie gut würde hier jetzt der 2000er Wallufer Berg Bildstock-Riesling von Becker passen. Ja, würde! Aber nix ist, jetzt muss die Vilbeler-Quelle ran – und die macht die Arbeit auch sehr gut.

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So schmeckt der Winter: Dinkel mit Pilzbouillon

Leicht war’s bislang. Jetzt wird es mit dem Hauptgang was schwerer: Ein üppiges Dinkelrisotto beschließt den heimischen Gemüsereigen. Das Gericht ist gut, die schwarzen Wintertrüffel harmonieren prächtig mit der wieder einmal sagenhaft kräftigen Pilzbouillon – mehr würziges Umami, der gerade so heiß geliebte intensive Würzgeschmack, geht gar nicht. Knackig hier wieder der leicht bittere Tardivo, fein der Lauch.

Macht satt: Vegan!

Warum so viel? Das ist wohl auch eine Konzession an die Befürchtung vieler, selbst renommierter Gastronomen, die Andreas Krolik gerne zu Gastauftritten einladen: Macht vegan satt? Ja, ja – und noch mal ja! Selbst ohne das Brot ist das Gemüse herrlich sättigend und dank den leichten Säuren, den leichten Bitteraromen gut verträglich, bis auf ein paar sanfte Blähungen, die dezent darauf hinweisen, welche Kraft im Grünen steckt.

Was mir auffällt: Meist vergesse ich auch beste Gerichte bald. An die intensiven Aromen dieser Gerichte erinnere ich mich noch Stunden später. Und: Alle reden gerne von saisonal: Nur, hier hatte ich endlich einmal wirklich den Winter auf dem Teller. Wohl nur Gemüse kann so zeitgleich die Natur abbilden.

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Süße Sünden müssen nicht süß sein: Ananas-Mango-Dessert

Kein Dogmatiker ist Andreas Krolik. Zwar bezieht er die meisten seiner Gemüse aus dem Umland – und da ist Frankfurt in einer komfortablen Lage, gibt es doch hier ein großartiges Angebot, gehört doch der Markt an der Konstablerwache zu den besten Ökoangeboten in Deutschland. Aber der Koch scheut sich auch nicht, etwa beim Dessert, auf beste exotische Zutaten zu vertrauen – und schwärmt von dem kleinen Geschäft „Bettina’s Obst und Gemüse“ in der Koselstraße.

Bestens gereift sind die marinierte Mango, die karamelisierte Ananas, die als Dessert auf den Tisch kommen – nachdem vor dem Dessert ein wohl dosierter Frischekick mit Mandarinen und sanft bitterer Pomelo den Übergang vom deutschen Dinkel in die südlichen Gefilde klug abgefedert hat. Sanft bitter sind die Crunches aus dunklem Kakao, die erstaunlich gut zum Eis aus Kokos und Limonenkresse (was es alles gibt!) passen. Hinreißend wie bei jedem Gang der Sud aus Kokoslimette. Überhaupt ist Kokos eines der Lieblingsprodukte von Andreas Krolik, der zum Finale noch mit einer Überraschung aufwartet: Dem Trüffel am oberen Bildrand, der mit einer Mango-Maracuja-Emulsion gefüllt ist. Habe ich das jetzt richtig geschrieben? Spielt keine Rolle, eine wunderbare Geschmack-Explosion, merci!

Erfreulich: Das Dessert ist nicht zu süß, wie generell und dankenswert der Hauptdickmacher süß nur homöopathisch eingesetzt wird.

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Hat seinen Weg und Stil gefunden: Andreas Krolik

In bäuerlichen Strukturen in der Nähe von Halle an der Saale ist Andreas Krolik groß geworden, wo er noch gelernt hat, ein Schwein selbst zu schlachten. Es ist wohl diese Erdung, die ihm die Kraft gibt, immer den eigenen Weg zu gehen. Ein Weg, der ihn über viele Stationen im Schwarzwald, in der Schweiz ins renommierte Brenners Parkhotel nach Baden-Baden führt, wo er sich mit einer immer an die Natur angelehnten Küche in zwölf Jahren zwei Sterne erkocht.

Von Baden-Baden wechselt der leidenschaftliche Angler in die Tiger & Palmen Gruppe nach Frankfurt in den Tiger-Palast und von dort im März 2015 ins Lafleur. Dort erobert er bald wieder den ersten und im vergangenen Jahr den verdienten zweiten Stern. Völlig in sich ruhend, mit freundlicher Gelassenheit und trotzdem hellwach sprudelnd, so erlebe ich Andreas Krolik, der genau weiß, was er kann; der sich wohl auch nicht groß darüber wundern würde, wenn dereinst vielleicht auch ein dritter Stern über dem Lafleur funkelte. Gerne schaue ich auch immer in die Küche, sagt sie doch viel über den Geist eines Gasthauses. Großzügig ist sie hier, sogar Tageslicht scheint herein. Was aber noch wichtiger ist: Es herrscht eine ausgesprochen gute Stimmung in der jungen, freundlichen Truppe. Kein Zweifel: Hier geht noch was!

„Was ist mit vegan?“, wurde er von Robert Mangold, verantwortlich für die verschiedenen Gastronomiebereiche der Gruppe schon 2013 gefragt. Mit der ihm eigenen Gründlichkeit sondierte Andreas Krolik den Markt – und war entsetzt. Denn viele der angeblich so gesunden veganen Produkte enthalten noch mehr tückische Zusatzstoffe als die häufig zu Recht gescholtenen industriellen Lebensmittel. Also entwickelte er auf Basis seiner Kochkunst eine ausgefeilte, rein vegane Küche, die auch weitgehend auf künstliche Bindemittel verzichtet.

Preiswerte Zutaten, aufwendige Zubereitung

Allerdings, dieser Kochstil ist extrem aufwendig, sodass ein veganes Menü trotz der an sich preiswerten Zutaten mindestens so teuer sein muss wie die „normalen“ Gerichte. Aber der Erfolg gibt ihm recht: Rund ein Viertel der Gäste bestellen die vegane Alternative – und interessanterweise sind die meisten gar keine Veganer. Aber sie lernen eine wunderbar gesunde und schlank machende Küche kennen.

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Scheint teuer – und ist doch seinen Preis wert: Vegan im Lafleur

„Echt essen“ – das waren in den letzten Monaten meist Sterne-gekrönte, entsprechend kostspielige Häuser. „Warum nichts Billiges?“, werde ich oft kopfschüttelnd gefragt. Weil ich mit der Serie gerne auch gastliche Häuser zeigen will, die mit heimischen Produkten Geschmack-stark kochen – was aber meistens auch extrem gesund-stark ist, auch wenn die Köche vorsichtigerweise lieber nicht laut darüber reden. Aber was kürzlich von mir vorgestellte Köche wie Johannes King, Andreas Döllerer, Felix Schneider und jetzt Andreas Krolik auf den Tisch stellen, ist die pure Gesund- und Schlankküche.

Fittes Gemüse statt Felgen-Firlefranz

Für den Besuch dieser Häuser möchte ich werben, wenigstens bei denen, die sich das leisten können. Aber die geben ihr Geld oft lieber für teure Felgen an ihren eh schon überteuerten Autos aus – und wundern sich, warum es ihnen gesundheitlich immer schlechter geht. So, das musste jetzt einfach mal gesagt werden.

Übrigens: Zusammen mit dem angrenzenden Grüneburgpark bildet der Palmengarten eine prächtige grüne Oase, welche viele der demnächst Brexit-vertriebenen Banker an den Londoner Hyde-Park erinnern dürfte. Ihre so üppigen wie unverdienten Boni können sie dann ja Gewinn bringend im bestens bestückten Lafleur-Weinkeller anlegen.

Fazit: Wer wirklich wissen will, wie wunderbar sich Gemüse inszenieren lässt, kommt an einem Besuch im gastlichen Lafleur nicht vorbei.

Lafleur, Palmengartenstraße 11, 60 325 Frankfurt, 069/900 29 100 www.restaurant-lafleur.de Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr 30. Mittwoch bis freitags auch ab 12 Uhr.

Mittags gibt es einen speziellen Business Lunch. Aber es können auch die Gerichte aus der großen Karte gewählt werden – natürlich einschließlich des veganen Menüs.


von Hans Lauber
E-Mail: aktiv@lauber-methode.de
, Internet: www.lauber-methode.de

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 11 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

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