Laktose-Intoleranz: Wenn Milch nicht gut vertragen wird

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Laktose-Intoleranz: Wenn Milch nicht gut vertragen wird | Foto: denis_vermenko - stock.adobe.com
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Laktose-Intoleranz: Wenn Milch nicht gut vertragen wird

Ein Glas Milch – für viele ein Genuss, für andere der Auslöser von Bauchschmerzen. Wenn Milch und Milchprodukte regelmäßig Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auslösen, steckt dahinter oft eine Laktose-Intoleranz. Diese kann auch bei Menschen mit Diabetes vorkommen und wirft dann oft zusätzliche Fragen auf.

Laktose ist Milchzucker, ein natürlicher Bestandteil der Milch. Damit der Körper diesen Zucker aufnehmen kann, muss er im Dünndarm in seine beiden Einzelteile Glukose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) aufgespalten werden. Dafür ist ein Enzym namens Laktase notwendig.

Fehlt dieses Enzym ganz oder wird es nur in geringen Mengen gebildet, bleibt die Laktose unverdaut. Sie gelangt in tiefere Darm-Abschnitte, in denen sie von Bakterien abgebaut wird. Das Ergebnis: Gase und organische Säuren entstehen – und die machen sich durch Blähungen, Bauchkrämpfe, Völlegefühl und Durchfall bemerkbar.

Ursachen einer Laktose-Intoleranz

Eine Laktose-Intoleranz kann unterschiedliche Ursachen haben:

Eine Laktose-Intoleranz kann unterschiedliche Ursachen haben:

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