Community-Rezept: Vietnamesische Sommerrollen mit Gambas von Chrissi

3 Minuten

Community-Rezept: Vietnamesische Sommerrollen mit Gambas von Chrissi | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch / Frank Rossbach
Community-Rezept: Vietnamesische Sommerrollen mit Gambas von Chrissi | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch / Frank Rossbach
Community-Rezept: Vietnamesische Sommerrollen mit Gambas von Chrissi

Frische Kräuter, zartes Gemüse und würzige Gambas: Dieses Community-Rezept für vietnamesische Sommerrollen zeigt, wie leicht und aromatisch eine ausgewogene Mahlzeit sein kann. In rund 30 Minuten entsteht ein exotisches Gericht – ideal für warme Tage und unkomplizierte Genussmomente.

Rezept: Vietnamesische Sommerrollen mit Gambas

Zutaten für 8 Rollen:

  • 400 g Gambas, geschält
  • 2 EL Sesamöl
  • je 3 EL asiatische Austern- und Soja-Soße
  • 2 EL Sesam
  • 6 Blätter Reispapier, 54 g
  • 200 g Soja-Sprossen, gewaschen
  • 100 g Glasnudeln, gekocht
  • 2 Möhren, in schmale Streifen geschnitten
  • ½ Salatgurke, in Streifen geschnitten
  • 1 Bund Koriander, gehackt
  • 1 Bund Minze, gehackt
  • 3 EL Erdnussbutter, cremig
  • je 3 EL Zitronengras-Fischsoße und Teriyaki-Soße

Nährwert pro Rolle, ca.:

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Chrissis Tipp: Die Soßen für das Rezept kaufe ich im Asia-Supermarkt. Große, gut sortierte Supermärkte haben Austern-Soße, Soja- und Teriyaki-Soße im Sortiment.

Zubereitung

  1. Gambas in der Austern-Soße marinieren, 10 Minuten ziehen lassen.

  2. Gemüse und Kräuter sowie die abgetropften, gekochten Reisnudeln in Schalen bereitstellen.

  3. Einen tiefen Teller mit Wasser füllen. Ein Reispapier-Blatt hinein­legen und wachsweich werden lassen. Reispapier-Blatt abtropfen lassen und auf ein Brett legen.

  4. In die Mitte des Reispapier-Blatts die Zutaten aus der Schale geben. Die vier Seiten des Reispapiers zur Mitte einschlagen und Enden zusammendrücken. Mit den restlichen Reispapier-Blättern und Zutaten wiederholen.

  5. Erdnussbutter mit der Zitronengras-Fischsoße und Teriyaki-Soße sowie etwas Wasser glatt rühren, in eine Schale füllen.

  6. Sesamöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen, Gambas darin braten. Mit Austern- und Soja-Soße ablöschen.

  7. In eine Schale geben und den Sesam darüberstreuen. Sommerrollen, Gambas und ­Soße auf eine Platte stellen und servieren.


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

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Diabetes und Zöliakie gehören zu Chrissis Leben

„Die Sommerrollen sind für mich der Inbegriff von leckerem Essen. Kennengelernt habe ich sie auf meiner Reise durch Vietnam. Sie sind schnell zubereitet und machen optisch echt was her. Für mich ist es ein schönes Erlebnis, mit meiner Familie zu kochen und zu genießen“, sagt Chrissi zu ihrem Rezept.

Fotos: privat

„Seit 46 Jahren lebe ich mit Typ-1-Diabetes. Vor acht Jahren kam eine Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) dazu. Mir ist wichtig, dass mich die Krankheiten weder physisch noch psychisch einschränken. Mein Lebensmotto: Carpe diem.“

Chrissi ist auf Instagram zu finden unter @seitherchristina.


von Christina Seither und Kirsten Metternich von Wolff

Avatar von christina-seither

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (1/2) Seite 32-33

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  • Hallo zusammen,
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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas