Lebensmittel-Kennzeichnung ist für viele Konsumenten undurchsichtig

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Lebensmittel-Kennzeichnung ist für viele Konsumenten undurchsichtig

Viele Verbraucher finden die Kennzeichnung von Lebensmitteln verwirrend und missverständlich. Das hat eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) gezeigt. Das sogenannte Food-Barometer wird alle zwei Jahre durchgeführt.

Eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) hat ergeben, dass für Viele Verbraucher die Kennzeichnung von Lebensmitteln verwirrend und missverständlich ist. Für das Food-Barometer wurden über 1.000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Lebensmittelqualität befragt.

Die Mehrheit der Befragten (67 Prozent) hält Herkunftskennzeichnungen auf Lebensmitteln für sinnvoll und hilfreich, um deren Qualität und Sicherheit zu beurteilen. Das gilt vor allem für ältere Menschen ab 60 Jahren (71 Prozent). Immerhin jeder Zweite traut es sich zu, Produkte von guter und schlechter Qualität zu unterscheiden, was allerdings nicht weiter definiert ist. Mehr als ein Drittel der Befragten kauft nur Lebensmittel, deren Inhalt und Herkunft bekannt sind

Rund 30 Prozent finden Produktbeschreibungen verwirrend und schwer verständlich

Allerdings finden rund 30 Prozent Produktbeschreibungen auf Lebensmittelverpackungen verwirrend und schwer verständlich – im Jahr 2014 lag der Anteil mit 44 Prozent sogar noch höher. Mit dem Unverständnis geht offenbar ein großes Misstrauen in die Kennzeichnung einher: Nur 24 Prozent glauben, dass die Herstellerangaben zur Qualität und Herkunft der Lebensmittel der Wahrheit entsprechen. Bei den Über-60-Jährigen sind es sogar nur 18 Prozent.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität spricht sich daher für mehr Transparenz und eine Vereinfachung der Lebensmittelkennzeichnung aus. Dann würde auch das Vertrauen der Verbraucher in die Herstellerangaben steigen.

Angaben über die Herkunft von Lebensmitteln dürfen nicht irreführend sein

Was auf dem Etikett des Produkts steht, regelt unter anderem die europäische Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). So dürfen Angaben über die Herkunft von Lebensmitteln für den Verbraucher nicht irreführend sein. Gesetzlich verbindlich geregelt sind sie nur für bestimmte Obst- und Gemüsesorten, Eier, Fisch, Rindfleisch, natives Olivenöl, Honig und Bio-Lebensmittel.

Bei Obst und Gemüse muss zum Beispiel das Ursprungsland angegeben sein. Wenn Honig verschiedener Ursprungsländer gemischt wird, reicht die Angabe „aus EU-Ländern“ oder „aus Nicht-EU-Ländern“. Bei Eiern lassen sich das Herkunftsland und die Art der Erzeugung über den Eiercode ablesen.


Quelle: Pressemitteilung des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE)

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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