Mehr Lebensqualität: Abnehmen – eine schwierige Aufgabe

2 Minuten

Mehr Lebensqualität: Abnehmen – eine schwierige Aufgabe | Foto: Zorica Nastasic – Getty Images
Foto: Zorica Nastasic – Getty Images
Mehr Lebensqualität: Abnehmen – eine schwierige Aufgabe

Wenn schon wenige Pfunde verschwunden sind, atmet die Gesundheit auf. Die Seele freut sich, der Stoffwechsel und jede Körperzelle auch. Nur warum funktioniert es so oft nicht?

Abnehmen bietet viele Vorteile und trotzdem scheitert das Projekt immer wieder. Die Gründe sind vielfältig. Denn jeder Mensch ist anders und deshalb funktioniert Abnehmen auch so unterschiedlich. Genetische Faktoren, steigendes Lebensalter und psychische Gesundheit nehmen hier Einfluss, aber auch soziale, politische und ökonomische Bedingungen sowie individuelle Gewohnheiten, verbunden mit dem persönlichen Lebensstil. Adipositas ist eine chronische Erkrankung und kein Resultat von mangelnder Disziplin oder zu wenig Bewegung. Dafür sind die Ursachen viel zu komplex.

Veränderungen bringen zunächst Ungewissheit

Gewohnheiten und Rituale geben Menschen Stabilität und Sicherheit. Außerdem sind viele Dinge über Jahre kultiviert, sodass sie fester Bestandteil des Lebens sind. Oft ist es auch nicht einfach, sich umzustellen oder auf Neues einzulassen. Viel zu häufig ist der Weg bisher sehr steinig gewesen und das Projekt Abnehmen durch viele Hindernisse auf Dauer nicht von Erfolg gekrönt. Das kann dazu beitragen, dass es nicht mehr probiert wird. Denn Misserfolge tun der Seele nicht gut.

Ist das Leben mit Übergewicht einfacher?

Zu viele Kilos können individuell als sichere Bank wahrgenommen werden, zum Beispiel durch gescheiterte Versuche, auf Dauer gesund Gewicht zu verlieren. Oder auch, weil persönliche, liebgewonnene Essgewohnheiten zu einem guten Lebensgefühl beitragen. Doch eine gesunde Adipositas gibt es nicht. Dennoch muss kein Mensch, der mit seinen Kilos hadert, damit allein kämpfen. Für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis gibt es passende Möglichkeiten, die auf dem Weg zu einem gesünderen Wohlfühlgewicht unterstützen und helfen können. Dazu wird es in dieser Rubrik immer wieder Tipps und Anregungen geben.

Irgendwann werden Kilos zum Problem

Auch wenn ein Kilo-Plus vielleicht nicht unbedingt als Nachteil empfunden wird: Auf Dauer verändert sich der Körper und das Leben wird beschwerlich. Blutzuckerwerte geraten immer wieder aus der Balance. Knochen schmerzen, die Kondition lässt nach. Kleidung passt nicht mehr und das Zubinden von Schuhen wird eine Herausforderung. Ein- und Durchschlafen funktionieren nicht gut. Der Blutdruck steigt, Blutfett- und Harnsäurewerte sind auch erhöht. Die Seele leidet besonders unter der Last der Kilos. Deshalb ist es Zeit, sich mit Veränderungen anzufreunden – für ein neues Leben mit mehr Lebensqualität.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Kirsten Metternich von Wolff

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (10) Seite 20

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollten – Erfahrungsbericht von Shirin
In dieser Podcast-Sonderfolge sprechen wir mit der Moderatorin, Musikproduzentin und Autorin Shirin Valentine über ein Thema, das in der Diabetes-Community noch immer häufig unterschätzt wird: das erhöhte Risiko für Gürtelrose, die damit einhergehenden Folgen und wie wichtig daher die Vorsorge ist.
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Wieso man bei Diabetes das Gürtelrose-Risiko ernst nehmen und vorsorgen sollten – Erfahrungsbericht von Shirin | Foto: MedTriX/Nils Gräff

2 Minuten

Anzeige
Diabetes und Gürtelrose: Risiken kennen und sich informieren – mit Video und Podcast
Shirin lebt seit vielen Jahren mit Typ‑1‑Diabetes – und war überrascht, als sie mit 49 eine schmerzhafte Gürtelrose entwickelte. Erst danach erfuhr sie, dass Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko haben können. Heute appelliert sie daran, gut informiert zu sein, die Risiken zu kennen und die Vorsorge ernst zu nehmen.
Diabetes und Gürtelrose: Risiken kennen und sich informieren | Foto: MedTriX

3 Minuten

Anzeige
Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 23 Stunden

    Mein Abo?

  • hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

Verbände