Pflanzenbasierte Ernährung: Ostern feiern und an den Festtagen Gesundes genießen

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Pflanzenbasierte Ernährung: Ostern feiern und an den Festtagen Gesundes genießen

Mahlzeiten ohne Fleisch schmecken fad und machen nicht satt?! Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe möchte mit diesen Vorurteilen aufräumen und zeigt mit Tipps und Rezeptideen, wie man die kommenden Feiertage auf gesunde Weise genießen kann. Dabei liegt pflanzenbasierte Ernährung voll im Trend: In 2021 ernährten sich laut der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse 7,5 Millionen Menschen in Deutschland vegetarisch.

Von pflanzenbasierter Ernährung profitieren

Für Viele spielen dabei ethische, aber auch gesundheitliche Aspekte eine Rolle. Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes können von einer pflanzenbasierten Ernährung profitieren. Sie kann den Glukosespiegel stabilisieren und zum Abbau von Übergewicht beitragen – ohne Geschmacksverlust und Verzicht, so die Pressemeldung weiter.

Der gemeinnützigen Organisation zufolge können Menschen mit Diabetes unabhängig vom Diabetestyp grundsätzlich wie Stoffwechselgesunde alles essen, strikte Verbote gehören der Vergangenheit an. Dementsprechend stünde auch nichts im Wege, sich an Feiertagen wie Ostern in Maßen etwas Besonderes zu gönnen: Das können ein leckeres Festtagsgericht und auch mal ostertypische Süßigkeiten und Gebäck zum Nachtisch sein: Oster-Rezepte.

Schmackhaft und vorteilhaft für Gewicht und Stoffwechsel

Herzhaftes kann in vegetarischer Variante schmackhaft und zudem vorteilhaft für Gewicht und Stoffwechsel sein. Wer bewusst mehr Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte isst, nimmt automatisch weniger Kalorien zu sich als mit der gleichen Menge an verarbeitetem und fettreichem Fleisch, erklären die Experten von diabetesDE. Zudem würden pflanzliche Produkte deutlich besser sättigen als Fleisch und Wurst. Für einen gemäßigten Glukoseverlauf biete sich weniger stärkereiche Gemüse und Obst wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zitrusfrüchte oder Beerenobst ideal an.

„Menschen mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht können so einer Gewichtszunahme über die Feiertage vorbeugen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

„Auch Backrezepte sind in weniger fett- und zuckerreiche Varianten abwandelbar, ohne dass der Geschmack leidet“, erklärt diabetesDE-Expertin Kirsten Metternich von Wolff. Die staatlich diplomierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin hat für diabetesDE viele Rezepte entwickelt wie zum Beispiel eine saftige Schokoladen-Himbeertorte, klassischen Möhrenkuchen und Muffins mit Karotten: www.herzwiese24.de.

Bewegung an den Feiertagen einplanen

Wer zudem über Ostern viel Bewegung wie Spazierengehen, Walken, Wandern oder Radfahren einplane, könne auch Gewicht abbauen. „Prima ist auch die Ostereiersuche draußen, denn beim Suchen wird sich direkt mehr bewegt. Eigentlich ein Muss, egal bei welchem Wetter, Kinder und Enkel werden so spielerisch an mehr Bewegung herangeführt“, so Nicole Mattig-Fabian.

Nach Angaben von diabetesDE empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Erwachsene mindestens 150 Minuten ausdauerorientierte Bewegung pro Woche, kombiniert mit einem Muskeltraining an mindestens zwei Tagen. Dabei reiche bereits eine mittlere Intensität. Wer allein aktiv sei, könne dabei zum Beispiel den Podcast Doc2Go anhören: Immer 30 Minuten lang gehen jeweils ein Mensch mit Diabetes und ein Arzt beziehungsweise eine Ärztin spazieren und unterhalten sich bei moderatem Tempo über das Diabetesmanagement, Ernährung und Bewegung: Doc2go.

Ernährungstipps für die Osterfeiertage

  • Selbst Eier kochen und färben macht nicht nur Kindern Freude. Dekorieren Sie die Eier auf einer Schale mit Stroh. Ein Osternest muss nicht mit Süßigkeiten gefüllt sein.
  • Planen Sie beim Ostermenü eine Salatvorspeise ein. Sehen Sie Fleisch und Fisch beim Hauptgericht eher als Ergänzung und essen Sie sich satt an Gemüse.
  • Überlegen Sie: Muss ein Nachtisch sein, wenn Kaffee und Kuchen geplant sind? Planen Sie bei Nachtisch und/oder Kuchen frisches Obst ein.

von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße