- Ernährung
„Postschänke“: Raffiniert-bürgerlich
3 Minuten
Das Echt essen-Gasthaus im August: Das ländliche Traditionsgasthaus bei Köln interpretiert die gutbürgerliche Küche erstaunlich raffiniert: Matjestatar, Pfifferlingsuppe, geschmorte Rehkeule
Von Grün und Wäldern umringt liegt das wohlhabende Odenthal im Bergischen Land rund 20 Kilometer nordöstlich von Köln. Seit 300 Jahren gibt es hier das Hotel zur Post mit einem besternten Gourmetrestaurant und der Postschänke mit regionaler Küche. Wir nehmen auf der lauschigen, leider etwas Auto-lauten Terrasse der Schänke Platz und genießen den freundlich-entspannten Service. Erfreulich übersichtlich mit sieben Gänge ist die Karte, und ich wähle drei.

Bergische Gastlichkeit seit 300 Jahren: Hotel zur Post
Zum furiosen Start gibt es Matjestatar mit Mango-Apfelsalat, Gurken-Ingwersud und einen kleinen Reibekuchen. Absolut frisch der wohl aus Holland stammende, stückig geschnittene Matjes, fein vermischt mit dem Apfel (von der wahrscheinlich geschmacklosen Mango merke ich nichts). Herrlich erfrischend der Sud – und krachend-kross, trotzdem innen feucht der Reibekuchen. Die Rievkooche sind ja ein Kölner Nationalgericht, aber so perfekt gibt es das in der Domststadt selten. Hier ist deutlich die Handschrift der beiden Meisterköche Christopher und Alejandro Wilbrand zu spüren. Für 13 Euro ein kleiner Geniestreich!

Frischeglück: Brunnenkresse, Reibekuchen, Matjes, Gurkensud
Ein Gedicht auch die Spargel-Pfifferlingcremesuppe für 8 Euro. Ein intensives Pilzsüppchen mit knackigen Stückchen vom grünen Spargel und schlotzigen Bröseln. Das Ganze nicht zu warm, nicht zu kalt, sondern den heißen Tag wohltuend balancierend. Hier würde jetzt sehr gut der empfohlene Moselriesling von Kallfelz für 6,50 Euro das 0,1er Glas passen. Aber da es mittags brütend heiß ist, verzichten wir klugerweise.
Korrekte 26 Euro werden für die geschmorte Keule vom bergischen Reh mit Spargeln und Parmesangnocchi berechnet. Ein Ausrufezeichen wert sind die kaltgerührten Preiselbeeren, die endlich einmal nicht süß sind. Auf den perfekten Punkt geschmort ist das Reh, das eine intensive, aber nicht zu schwere Sauce umschmeichelt. Ich kann mir das Fleisch ja immer noch ein wenig saftiger vorstellen, aber das sind negligable Geschmacksnuancen. Auf jeden Fall krönt das Wild einen äußerst angenehmen Mittag, der Lust auf ein Wiederkommen macht.

Lockt zum Reinbeißen: Rehkeule
Fazit: Die schnörkellose Wohlfühlküche macht die Landpartie ins Bergische zum Erlebnis.
„Postschänke“ Odenthal
Adresse: Altenberger-Dom-Straße 23, 51519 Odenthal
Öffnungszeiten: Die Schänke ist von Mittwoch bis Sonntag mittags (Bravo!) und abends geöffnet. Das Gourmetrestaurant ist von Mittwoch bis Samstag abends und Sonntag mittags offen.
Kontakt: 02202 977780, www.hotel-restaurant-zur-post.de
Tipp: Wer es noch eine Spur deftiger mag, besucht den stimmig renovierten, in Sichtweite liegenden „Herzogenhof“, der ebenfalls zum kleinen Odenthaler Gastroimperium der Wilbrand-Brüder gehört.
ECHT ESSEN heißt der Blog, in dem ich seit zehn Jahren jeden Monat mindestens ein Gasthaus vorstelle. Wichtiges Auswahlkriterium: Herkunft der Produkte.
von Hans Lauber
E-Mail: aktiv@lauber-methode.de
Internet: www.lauber-methode.de
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
