- Ernährung
Rezept für Fruchtigen Käsekuchen
2 Minuten
Kuchen nach der Diagnose Typ-2-Diabetes … geht das nun überhaupt noch? Aber klar! Am günstigsten ist es, selbst zu backen. Denn dann kannst Du entscheiden, was in den Teig kommt und was nicht. So behältst Du Kalorien, Fett, Kohlenhydrate und Zucker im Auge. Dafür haben wir hier ein Rezept für einen Fruchtigen Käsekuchen für Dich.
Selbst Gebackenes schmeckt dabei auch noch richtig lecker. Lass Dir unser Rezept für einen saftig-fruchtigen Käsekuchen nicht entgehen! Dazu brauchst Du keine besonderen Zutaten, denn er wird mit herkömmlichem Quark, Frischkäse, Früchten und etwas Erythrit sowie flüssigem Süßstoff gebacken. Und dass nach der Diagnose Typ-2-Diabetes das genussreiche Leben nicht zu Ende ist und was beim Essen wichtig ist, erklären wir Dir im dazugehörigen Beitrag „Diagnose Typ-2-Diabetes – was darf ich jetzt noch essen?“ und in unserem aktuellen Video (siehe unten). In diesem Sinne: Lass Dir den saftigen und fruchtigen Käsekuchen schmecken.
Rezept für Fruchtigen Käsekuchen
Zubereitungszeit:
ca. 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Backzeit:
65 bis 70 Minuten
Nährwert pro Portion, ca.:
14 g Eiweiß, 11 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, davon 0 g zugesetzter Zucker, 4 g Ballaststoffe, 1,1 BE, 1,3 KE, 231 kcal
Zutaten für 2 Portionen:
- 200 g Haferkleie-Fleks
- 100 g Butter
- etwas flüssiger Süßstoff
- 400 g frische Himbeeren oder tiefgekühlte Himbeeren ohne Zucker
- 4 kalte Eier
- 150 g Erythrit
- 600 g Magerquark
- 200 g Frischkäse, max. 20 % Fett
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 40 g Vanillepudding-Pulver zum Kochen
Zubereitung:
- Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Für den Boden Haferkleie-Fleks in einer Küchenmaschine oder mit einem Passierstab in einem hohen Gefäß fein zermahlen.
- Die Butter in einem Topf auf dem Herd oder in einer Schale in der Mikrowelle schmelzen. Mit den Haferfleks-Bröseln und einem halben Teelöffel flüssigem Süßstoff in eine Schüssel geben. Gleichmäßig durchkneten, damit eine feste Masse entsteht. Die Masse auf den Boden der Springform geben und festdrücken, bis der gesamte Boden ausgekleidet ist.
- Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Für die Fruchtfüllung die frischen Himbeeren verlesen, auf einem Küchenkrepp trocknen und in ein hohes Gefäß geben. Alternativ tiefgekühlte, aufgetaute Himbeeren verwenden. Die Beeren mit dem Pürierstab sämig mixen. Mit einem halben Teelöffel flüssigem Süßstoff abschmecken und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Für die Käsekuchenmasse die Eier trennen. Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Eigelbe in eine Schüssel geben. Mit dem Erythrit und einem halben bis einem Teelöffel flüssigem Süßstoff so lange mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine verrühren, bis sich das Erythrit fast aufgelöst hat. Dann Magerquark und Frischkäse dazugeben und verrühren. Nun Zitronensaft, 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure sowie das Vanillepuddingpulver in den Teig mischen und noch einmal abschmecken.
- Die fertige Käsekuchencreme auf den Boden mit Himbeerpüree geben und glattstreichen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 65 bis 70 Minuten backen. Falls nach etwa 45 Minuten die Oberfläche zu dunkel wird, eine Lage Backpapier auf den Käsekuchen legen. Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen, in der Form auskühlen lassen. Den Kuchne dann herauslösen und auf eine Platte setzen.
Kurz-Video zum Thema „Essen nach der Diagnose Typ-2-Diabetes“:
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
Über die Autorin
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte, darüber informiert sie auch regelmäßig im Magazin des Diabetes-Ankers. Darüber hinaus schreibt sie über gesundes Backen, Frauengesundheit und Beauty-Themen auf ihrem Blog unter www.herzwiese24.de.

von Kirsten Metternich von Wolff
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moira postete ein Update vor 6 Tagen, 2 Stunden
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
