Sommer-Küche

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Sommer-Küche

Heute bleibt die Küche kalt: Gerade wenn es 25 Grad oder mehr sind, wünschen sich viele Menschen auch beim Essen eine Erfrischung. Dafür bieten sich kühle Suppen, Salate sowie frisches Obst und Gemüse ideal an. Allerdings ist es wenig sinnvoll, seinen Durst ausschließlich mit eiskalten Getränken zu löschen. Zwar entsteht durch Eisgekühltes im Mund ein Gefühl der Erfrischung, doch der Körper wird dadurch nicht gekühlt:

Erfrischend wird es, wenn Sie den Tee mit Kohlensäure-haltigem Mineralwasser mischen, denn Wasser mit Kohlensäure stillt den Durst besser als stilles Wasser. Geschmacklich lassen sich der Sommer-Tee und das klassische Wasser mit ein paar Blättchen frischer Minze oder Zitronenmelisse verfeinern. Würzig und fruchtig wird es mit einigen Rosmarin-Nadeln, Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren, und sehr frisch schmecken Wasser oder Tee mit Zitronen- oder Limettensaft und Scheiben der Zitrus-Früchte; in Wasser schmecken auch Gurken-Scheiben lecker.

Mit ein bisschen Abwechslung im Glas macht das Trinken Spaß und Sie versorgen Ihren Körper mit den eineinhalb bis zwei Litern Flüssigkeit, die er im Sommer unbedingt braucht,

Was ist mit Bier, Wein und Sekt?

Jetzt zieht es viele in Biergärten oder zur Grill-Party. Was oft dazugehört, ist ein kühles Blondes. Wenn Sie Bier, Wein oder Sekt trinken möchten, empfiehlt es sich, dazu etwas mit Kohlenhydraten (z. B. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot) zu essen.

Fragen Sie am besten Ihr Diabetesteam, wie Sie persönlich mit Alkohol umgehen sollten. Erfahrungsgemäß wird für Alkohol-haltige Getränke die Insulin-Dosis am Abend und am darauffolgenden Tag etwas reduziert. Ganz wichtig ist es, unbedingt vor dem Schlafengehen den Zucker-Wert zu messen bzw. zu checken.

Wer kein Insulin spritzt und auf sein Gewicht achtet, sollte bei Getränken ohne und mit Alkohol auch die Kalorien im Auge behalten.

Setzen Sie beim Fleisch auf Qualität

Grillen gehört für die meisten Menschen zum Sommer wie Sonnencreme, Sonnenbrille und Sonnenhut. Setzen Sie hier auf Qualität statt Quantität. Oft gibt es in Supermärkten und Discountern fix und fertig gewürztes Grill-Fleisch, eingelegt in reichlich Öl. Es schmeckt würzig und pikant –

Wählen Sie besser Fleisch von Tieren der Haltungsform 3 (noch besser: 4). An der Fleischtheke und beim Metzger gibt es Produkte ohne große Plastik-Verpackung. Sie können auch ihre eigenen Behälter befüllen lassen. Fleisch und Fisch in Plastik-Verpackungen aus recycelten Materialien sind eine weitere Option, wenn es im Laden keine Frische-Theke gibt.

Fleisch, Fisch, Gemüse oder auch Tofu brauchen nicht mit Fertig-Würzungen oder reichlich Salz abgeschmeckt zu werden, um fantastisch zu schmecken. Marinieren Sie Ihr Grillgut doch einmal selbst – eine würzige Marinade ist schnell gerührt. Sie brauchen dafür ein Pflanzenöl (z. B. Oliven- oder Sesamöl), eine säurehaltige Komponente (z. B. Essig, Zitronen- oder Limettensaft), Kräuter wie Salbei, Rosmarin, Schnittlauch oder Thymian und Gewürze.

Selbst marinieren – so geht es

Zum Marinieren von Fleisch (Rind, Schwein, Lamm etc.) mischen Sie pro Portion einen Esslöffel Öl mit etwas Wasser, Paprika-Pulver, frisch gemahlenem Pfeffer, Balsamico-Essig sowie frischen gehackten, tiefgekühlten oder getrockneten Kräutern. Waschen Sie das Fleisch kalt, trocknen es auf einem Küchenkrepp, pinseln es mit der Marinade ein, legen es in eine fest verschließbare Dose oder einen Gefrierbeutel und

Fisch braucht weniger Zeit, um durchzuziehen – 30 Minuten genügen.

Auch Geschmacks-neutraler Tofu wird mit Marinade zur Leckerei. Frieren Sie dazu den ganzen Tofu-Block ein und tauen ihn am Folgetag auf. Pressen Sie das Wasser aus dem Block, indem Sie auf den Tofu drücken. Schneiden Sie den Block dann in Scheiben und würzen sie mit einer Marinade aus Sesam-, Oliven- oder Rapsöl, Essig, Soja-Soße, Tomaten-Mark, Knoblauch, gehacktem Ingwer und Chili. Lassen Sie sie vier Stunden marinieren, und dann geht es auf den Grill oder in die Pfanne.

Egal, was Sie marinieren: Wichtig ist, dass alle marinierten Stücke

Lebensmittel, die erfrischen

Reichhaltige und üppige Gerichte machen im Sommer gleich doppelt träge: Zum einen braucht der Körper mehrere Stunden, bis er das viele Fett verdaut hat. Außerdem tragen große Portionen mit einem hohen Anteil an Fett dazu bei, sich pappsatt und müde zu fühlen.

Greifen Sie besser zu leichten, frischen und Wasser-reichen Lebensmitteln. Wer es schwierig findet, genug zu trinken, für den sind Lebensmittel und Gerichte mit viel Wasser eine gute Wahl. Sehr gut geeignet sind als Obst Beeren, Wassermelone, Papaya, Pfirsiche und Nektarinen und als Gemüse Tomaten, Gurken, Zucchini, Pilze, Spargel und Blattsalate.

Lecker und frisch sind natürlich auch Salate und kalte Suppen,

Wir hoffen, Ihnen Lust auf einen kulinarisch abwechslungsreichen Sommer gemacht zu haben.

Top-Tipps fürs Essen und Trinken im Sommer
Rezepte

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL, DGE
Redaktion Essen und Trinken
Hildeboldstraße 5
50226 Frechen-Königsdorf
E-Mail:
Website:
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 19 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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