Spargel-Brokkoli – gesundes Trend-Gemüse

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Spargel-Brokkoli – gesundes Trend-Gemüse

Grünes Gemüse wie Brokkoli ist besonders reich am Knochen-Mineral Kalzium. Zudem ist es kalorienarm und gleichzeitig reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Wenn Sie Brokkoli mögen, schmeckt Ihnen bestimmt auch die neue Sorte Spargel-Brokkoli.

Grünes Gemüse wie Brokkoli ist besonders reich am Knochen-Mineral Kalzium. Zudem ist es kalorienarm und gleichzeitig reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Wenn Sie Brokkoli mögen, schmeckt Ihnen bestimmt auch die neue Sorte Spargel-Brokkoli.

Die langen, schlanken Stangen des Spargel-Brokkolis (geschützte Handelsmarken: Bimi, Broccolini) sehen aus wie verlängerte Brokkoli-Stiele. Kaufen können Sie dieses noch relativ neue Gemüse in den Gemüse-Abteilungen der Supermärkte und in Discountern; es kommt überwiegend aus Spanien, Portugal, Marokko und den Niederlanden. In der Pfalz läuft derzeit ein Versuchs-­Projekt zur Kultivierung dieses Trend-Gemüses auch in Deutschland. Seinen Ursprung hat Spargel-­Brokkoli in Japan, wo er Anfang der 1990er-Jahre aus einer Kreuzung des klassischen Brokkolis mit chinesischem Brokkoli (Kai-lan) entstanden ist.

Schnell zubereitet und gesund

Die langen, schlanken Stiele mit ihrer Brokkoliröschen-Spitze sind blitzschnell zubereitet. Schneiden Sie dafür einfach die trockenen Enden der Stängel ab. Braten Sie den Brokkoli dann mit wenig Öl in der Pfanne oder im Wok an und würzen ihn etwas. Viel Würze braucht es nicht, denn Spargel-­Brokkoli hat ein mild-süßliches, nussiges Aroma mit angenehmem Eigengeschmack. Sehr lecker schmeckt Spargel-Brokkoli auch als Bestandteil einer Quiche, in Salaten, zu Risotto oder Pasta – oder klassisch als Beilage zu Fisch, Fleisch, Geflügel oder vegetarischen Alternativen.

Auch im Hinblick auf seine inneren Werte kann sich Spargel-Brokkoli sehen lassen: 100 g Gramm enthalten lediglich 35 Kilokalorien und sind dabei fettfrei. Sein hoher Gehalt an Glucosino­laten (sekundäre Pflanzenstoffe, siehe Diabetes-Journal 5/2022, „Essen und Trinken“) macht ihn besonders wertvoll. Enthalten sind außerdem die Vitamine A und C sowie die Mineralien Kalzium, Folsäure und Kalium. Spargel-Brokkoli ist also ein rundum tolles neues Gemüse!


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (6) Seite 9

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße