- Aus der Community
Teilnehmende für Online-Studie zu Essverhalten gesucht!
2 Minuten

Bei der Studie geht es um die Erforschung von Essverhalten bei Typ-1-Diabetes, um Risiko- und Schutzfaktoren für problematisches Essverhalten und Essstörungen zu identifizieren. Ziel der Studie DEBBI („Dysfunktionales Essverhalten und Essstörungen bei Diabetes Typ 1“) ist es, eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, um Betroffene bestmöglich unterstützen zu können.
Deine Teilnahme kann einen wertvollen Forschungsbeitrag leisten, unabhängig davon, ob du selbst Probleme mit dem Essen hast! Wichtig ist nur, dass du volljährig bist und deine Diagnose Typ-1-Diabetes seit mindestens 12 Monaten bekannt ist. Für die Studie werden Teilnehmende aller Geschlechter, insbesondere noch Männer, gesucht.

Wie läuft das Ganze ab?
Bei der vollständig anonymen Online-Studie werden eine Reihe Fragebögen beantwortet, unter anderem zum Essverhalten und zum psychischen Wohlbefinden. Die Teilnahme dauert ca. 30 Minuten und kann bequem am Computer oder Smartphone erfolgen (Teilnahme am Computer empfohlen). Selbstverständlich kann zwischendurch pausiert werden, sollte die Konzentration nachlassen. Um Entwicklungen mit der Zeit nachverfolgen zu können, werden die Teilnehmenden nach 6, 12 und 18 Monaten erneut per E-Mail um eine (freiwillige) Teilnahme gebeten.
Wie kann ich teilnehmen?
Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/debbi/
Interesse am Thema? Hier noch ein paar Hintergrund-Informationen:
Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko, psychische Erkrankungen zu bekommen – so auch eine Essstörung. Hier sind aber noch viele Aspekte unklar. Zum Beispiel, wie viele Personen tatsächlich von problematischem Essverhalten und Essstörungen betroffen sind, wie sich die Probleme genau zeigen und wie man den betroffenen Personen am besten helfen kann.
Ein Phänomen, das auf problematisches Essverhalten oder eine Essstörung hinweisen kann, ist bereits recht gut erforscht: das Insulin-Purging. Das bedeutet, dass das Insulin reduziert oder ganz weggelassen wird, um vermeintlich überschüssige Kalorien mit dem Urin aus dem Körper zu befördern. Insulin-Purging ist sehr gefährlich und kann schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen haben. Es ist ein Beispiel dafür, wie sich stoffwechselgesunde Menschen und Menschen mit Diabetes in ihrem Verhalten unterscheiden können, wenn sie von einer Essstörung betroffen sind.
Mit der Studie DEBBI soll ein umfassendes Bild von gesundem und problematischem Essverhalten und Essstörungen bei Typ-1-Diabetes entstehen, es wird nach Risiko- und Schutzfaktoren gesucht und nach Anhaltspunkten, welche Präventions- und Therapiemöglichkeiten vielversprechend sind.
Bei Fragen zu dem Projekt oder der Studienteilnahme wendet euch gerne jederzeit an:
Lilli-Sophie Priesterroth, M. Sc. Psychologie
Abteilung Gesundheitspsychologie JGU Mainz
E-Mail: lilli.priesterroth@uni-mainz.de
Website: https://www.gesundheit.psychologie.uni-mainz.de/lilli-priesterroth/
Machst du dir Sorgen um dein Essverhalten? Hier findest du Informationen: https://www.bzga-essstoerungen.de/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße