- Ernährung
Wechseljahre und Ernährung: Neue Lebensphase, neue Gewohnheiten
4 Minuten

Wenn Frauen ein gewisses Alter erreicht haben, setzen bei ihnen die Wechseljahre ein, in denen die Fruchtbarkeit abnimmt und schließlich endet. Ähnlich wie in der Pubertät verändern sich der Hormonhaushalt und damit die körperlichen Bedürfnisse. Typischen Beschwerden wie Hitzewallungen oder Veränderungen an Herz und Knochen kann mit einem veränderten Lebensstil entgegengewirkt werden.
In den Vierzigern geht es bei den meisten Frauen mit den hormonellen Veränderungen los. Änderungen im Zyklus und starkes Schwitzen, besonders in der Nacht, zählen zu den ersten Vorboten. Oft erklären sich Frauen mit Diabetes das Schwitzen zunächst mit Veränderungen des nächtlichen Blutzuckers und bringen es nicht direkt mit den Wechseljahren in Zusammenhang. Hitzewallungen und Nachtschweiß können leicht mit Unterzuckerungen verwechselt werden.
Die Änderungen im weiblichen Hormon-Haushalt werden medizinisch gesehen in vier Phasen gegliedert. Etwa ab Mitte 40 beginnt die Prä-Menopause und es kommt zu ersten hormonellen Veränderungen. In der anschließenden Peri-Menopause treten deutliche Zeichen der nahenden Menopause auf.
Die Menopause beschreibt den Zeitpunkt der letzten Monatsblutung. Die letzte Phase der Wechseljahre ist die Post-Menopause, in der noch vereinzelt Beschwerden wie Hitzewallungen oder Veränderungen beim Ein- und Durchschlafen vorkommen können. Insgesamt kann sich das Ganze etwa zehn Jahre und länger hinziehen.
Essen in den Wechseljahren – darauf kommt es an
- täglich bis zu 400 Kilokalorien weniger aufnehmen
- zu jeder Hauptmahlzeit große Portionen Gemüse und Salat essen
- 1 bis 2 Portionen frisches Obst wie Beerenfrüchte pro Tag einplanen
- Eiweiß verstärkt aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Getreide aufnehmen
- 1 bis 2 Milchprodukte wie Quark, Skyr oder Joghurt am Tag essen
- maximal 300 Gramm Fleisch, inklusive Wurst und verarbeitete Fleischprodukte, pro Woche einplanen
- täglich 25 bis 30 Gramm Nüsse ohne Zusätze knabbern
- 2 Portionen Fisch (Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering) pro Woche essen
- täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter kalziumreiches Mineralwasser und/oder Tee ohne Zucker trinken
- Süßigkeiten nur gelegentlich essen
- auf Alkohol weitgehend verzichten
Keine Angst vor Veränderungen
Über die Beschwerden, die im Zuge der Wechseljahre auftreten können, und deren Intensität sind viele Frauen besorgt. Hitzewallungen, vermehrtes Bauchfett, wechselnde Stimmungen, erschwertes Ein- und Durchschlafen sind typisch. Aber auch Veränderungen der Blutfettwerte sowie insbesondere bei Menschen mit Typ-1-Diabetes die Gefahr einer Osteoporose (Knochenschwund) steigen im Zuge dieses Lebensabschnitts.
Die gute Nachricht: Nicht alles kommt, um zu bleiben. Fakt ist jedoch, dass eine unbefriedigende diabetische Stoffwechsellage die Beschwerden verstärken kann. Je höher z. B. die Blutzuckerwerte vor der Nachtruhe sind, desto schwieriger wird das Ein- und Durchschlafen. Mittlerweile wird viel geforscht im Hinblick auf die Veränderungen der hormonellen Situation von Frauen in dieser Zeit. Eine Umstellung der Lebens- und Bewegungsgewohnheiten kann enorm dazu beitragen, Beschwerden zu lindern, und auch der Blutzucker und die Seele profitieren davon.
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zojou96 postete ein Update vor 17 Stunden, 42 Minuten
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße



