- Ernährung
Wieviel Zucker ist im Fruchtjoghurt?
2 Minuten
Studentinnen der Universität Hohenheim haben im “Marktcheck: Zucker in Milchprodukten” untersucht, wie stark Fruchtjoghurts gezuckert sind. Das Ergebnis: Mit einem Becher Fruchtjoghurt hat man oft schon fast die Zuckermenge zu sich genommen, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als tägliche Höchstgrenze empfiehlt. Daran etwas zu ändern, wäre ziemlich einfach, sagen die jungen Forscherinnen. Die Schweiz und Norwegen zeigen, wie es geht.
Bei Stichprobeneinkäufen von 600 Joghurt-Sorten verschiedener Marken im Rahmen des Marktchecks: Zucker in Milchprodukten stellten Paulina Schnur und Anja Schöner, zwei Studentinnen der Universität Hohenheim fest, dass alle Sorten fast gleich viel Zucker enthalten – nämlich im Durchschnitt 14,1 Gramm Zucker in 100 Gramm Fruchtjoghurt. Zum Vergleich: Ein Stück Würfelzucker wiegt ungefährt 3 Gramm, also sind in einem durchschnittlichen 100-g-Fruchtjoghurt zirka 5 Stücke Würfelzucker enthalten.
Ein Becher Fruchtjoghurt = tägliche Höchstmenge an Zucker
„Eigentlich sollte man laut WHO nur 5 Prozent des täglichen Energiebedarfs aus Zucker beziehen“, warnt Prof. Dr. Lutz Graeve vom Fachgebiet Biochemie der Ernährung an der Universität Hohenheim. „Mit einem einzigen Becher Fruchtjoghurt hat man das aber bereits fast erreicht. Und nimmt im Laufe des Tages noch Zucker aus weiteren Lebensmitteln (Marmeladen, Softdrinks, Säfte und Süßigkeiten) zu sich.“
Der Biochemiker betreute in dem Projekt Marktcheck: Zucker in Milchprodukten des Reform-Projekts Humboldt reloaded Paulina Schnur und Anja Schöner bei ihren Untersuchungen zum Zuckergehalt in Joghurt.
„Mittlerweile beziehen Menschen 10 bis 20 Prozent des täglichen Energiebedarfs aus Industriezucker“, so Prof. Dr. Graeve. „Früher gab es Zucker nur in Form von Honig oder Obst. Mit dem Industriezucker kam eine zusätzliche Quelle dazu.“
- Ein Fruchtjoghurt muss mindestens sechs Prozent Früchte enthalten. Auch wenn „Joghurt mit Früchten“ auf dem Becher steht, müssen mindestens sechs Prozent Früchte drin sein.
- Bei einem „Joghurt mit Fruchtzubereitung“ muss der Fruchtanteil bei mindestens 3,5 Prozent Früchte liegen, bei einem „Joghurt mit Fruchtgeschmack“ dürfen es weniger als 3,5 Prozent sein.
- Wieviel Zucker höchstens in einem Fruchtjoghurt enthalten sein darf, ist nicht geregelt.
- Gut zu wissen: Gerade in billigen Fruchtjoghurts finden sich oft „Fruchtstücke“, die eigentlich aus Geliermittel, Aromen und Säften bestehen. Außerdem: Sind weniger als 2 Prozent an Fruchtzubereitung im Joghurt, muss der Hersteller nicht angeben, was in der Fruchtzubereitung enthalten ist.
Schweizer und Norweger machen es vor: unterschiedliche Zuckermengen im Joghurt
Norwegische Konzerne sind da schon weiter und bieten Joghurts mit sechs verschiedenen Süßestufen an, von 0 bis 13 Gramm zugesetztem Zucker. Auch ein Schweizer Konzern reduzierte den Zuckergehalt in einem Produkt gleich um 45 Prozent. Dort können die Verbraucher nun auf Joghurt mit weniger Zucker ausweichen, wenn sie wollen.
Bitte umdenken: 9 Gramm Zucker genügen
„Man braucht nach unseren Versuchen nicht mehr als insgesamt neun Gramm in einem normalen Fruchtjoghurt, damit er angenehm süß ist“, sagt Prof. Dr. Graeve weiter. Die Studentinnen und ihr Betreuer fordern nun, dass auch die deutsche Lebensmittelindustrie reagiert.
„Im Moment haben die Firmen gleich viel Zucker in ihren Produkten. Es wäre kein Problem, die Menge zu reduzieren. Und die Beispiele aus der Schweiz und Norwegen zeigen, dass die Verbraucher es begrüßen, wenn man ihnen die Wahl lässt.“
Quelle: Pressemitteilung der Universität Hohenheim
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- Außerdem interessant: Ist Milch gesund oder vielleicht sogar ein Kalziumräuber?
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 8 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 2 Tagen, 23 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.