Wir backen uns den Winter/Fasching schön!

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Wir backen uns den Winter/Fasching schön!

Titelbild_Winter, Fasching Backen, Bild 1

Ich habe keine Lust mehr auf Winter, auf die kalten Temperaturen und erst recht nicht dann, wenn kein Schnee liegt. Aber wegzaubern kann ich ihn ja schlecht, DIESEN Winter. Jedoch kann ich eins und zwar backen. Ja, man kann nämlich nicht nur zu Weihnachten Kekse und andere Leckereien backen, sondern auch noch im Winter. Sogar im Sommer, aber das ist ein ganz anderes Thema. Und da ja dieses Jahr schon recht zeitig Fasching ist, gibt es für diese (fünfte) „Jahreszeit“ auch direkt ein extra Rezept dazu. Also Schürze um, Schüssel raus und los geht’s! ☺

„Schneehäubchen“-Kekse

Dieses Rezept ist kinderleicht und das Ergebnis sieht auch gleichzeitig noch super aus. Das Tolle daran ist, dass sich unter den kleinen Schneehäubchen noch eine schokoladige „Überraschung“ versteckt. In unserem Fall ein Toffifee, was sich wunderbar zum Backen verwenden lässt. Man kann allerdings auch andere Leckereien, wie z.B. eine Giotto-Kugel, ein Raffaello, eine Rocher-Kugel oder etwas anderes nehmen. Wichtig ist nur, dass es auf den kreisrunden Keks passt und sich mit Baiser bedecken lässt.

Schneehäubchen Zubereitung, Bild 2

Schneehäubchen fertig, Bild 3

Für meine Schneehäubchen benötigt ihr … (ergibt 24 Stück)

Keksteig:

– 75g Mehl

– 50g Butter

– 1 Eigelb

– ½ EL Wasser

– 30g Zucker

– 1. Pck.Vanillinzucker

– 1 Ausstechförmchen (in meinem Fall ein Kreis, ø 5,5cm)


Füllung:

– 24 Toffifee (oder andere Süßigkeiten nach Wahl, die man zum Backen nehmen kann)

 

Baiser-Masse:

– 3 Eiweiß

– 180g Zucker

– 3 TL  Zitronensaft

– 1 Prise Salz

 

Backofen: 175°C, Umluft, mittlere Schiene

Backzeit: 20 Minuten

 

Zubereitung:

1.) Das Mehl mit der Butter, dem Eigelb und dem Zucker vermengen.

2.) Danach das Wasser und den Vanillinzucker dazugeben und alles noch einmal miteinander vermengen.

3.) Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und ab damit, für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank.

4.) Nach einer Stunde im Kühlschrank den Teig kurz durchkneten und ausrollen, sodass mit dem Ausstecher Formen ausgestochen werden können (z.B. Kreis).

(Falls der Teig zu klebrig ist, einfach ein wenig Mehl dazugeben, sodass es sich wenigstens vernünftig ausrollen und ausstechen lässt.)

5.) Mindestens 24 kleine Kreise ausstechen, wer mehr schafft, hat Glück gehabt. 🙂

6.) Die Kreise auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und auf jeden Kreis ein umgedrehtes Toffifee legen, sodass die Schokoladenseite vom Toffifee den Keks „küsst“.

7.) Die 3 Eiweiße zusammen mit einer Prise Salz und den 3 TL Zitronensaft → steif schlagen.

8.) Wenn die Masse fast vollständig steif geschlagen ist (das dauert eine Weile), gebt ihr langsam den Zucker dazu. Immer mal wieder etwas Zucker hineinrieseln lassen, nicht gleich alles auf einmal.

9.) Wenn eure Baiser-Masse hergestellt ist, nehmt ihr euch eine kleine Einweg-Tüte zur Hand und füllt die Masse dort hinein, um euch so einen Spritzbeutel zu „basteln“.

(Wer einen Spritzbeutel hat, braucht keinen zu bauen, und kann diesen gerne verwenden.)

10.) Wenn die Masse vollständig in der Tüte ist, verschließt ihr die Tüte, zum Beispiel mit einem Gummiring, und schneidet eine winzig-kleine Ecke von der Tüte ab.

11.) Backofen auf 175°C vorheizen, am besten Umluft.

12.) Spritzt vorerst langsam und behutsam euer Baiser um die kleinen Toffifees herum, sodass ihr herausfindet, wie fest ihr eure Tüte/euren Spritzbeutel drücken müsst, damit das Baiser sich gut verarbeiten lässt. Umrandet eurer Toffifees vollständig, sodass sie nicht mehr sichtbar sind.

13.) Ab damit in den Ofen, bei 175°C für 20 Minuten, mittlere Schiene.

ACHTUNG!:
Eine kleine Empfehlung meinerseits für den Backvorgang:

Baiser ist temperaturempfindlich und hat es nicht so gerne, wenn ab und zu während der Backzeit der Backofen geöffnet wird. Also → wenn ihr eure Schneehäubchen schön mittig in den Backofen schiebt, dann müsste es genau passen, dass das Baiser als auch die Kekse nach 20 Minuten fertig und durchgebacken sind. Bei mir waren die Häubchen leicht gebräunt und der Keks knusprig. Also, Ofen zu lassen und erst nach 20 Minuten öffnen, um eure Kreationen aus dem Ofen zu holen.

Solltet ihr allerdings das Gefühl haben, sie werden zu braun oder verbrennen, dann natürlich eingreifen und nicht danebenstehen und zugucken. 😉

14.) Et voilà! Fertig sind sie, eure Schneehäubchen, und lecker schmecken die kleinen weißen Knusper-Keks-Schoko-Baiser-Hauben auch noch. Lasst sie noch vollständig auskühlen, ansonsten verbrennt ihr euch spätestens beim heißen Toffifee-Kern den Mund. 😀

 

Tipp zum Rezept:

Wer an Kohlenhydraten sparen möchte, kann anstatt der Kekse als Untergrund auch Oblaten verwenden und einfach die Toffifees mit ein wenig Baiser-Masse auf den Oblaten befestigen. Ansonsten macht ihr alles gleich wie auch beim Keksteig. Baiser herstellen, aufspritzen und backen.

Wenn ihr noch Baiser Masse übrig habt, könnt ihr daraus noch ganz leicht kleine Baiser-Häubchen herstellen, indem ihr einfach die Baiser-Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzt.

Die Backzeit ist dann etwas kürzer als die von den Schneehäubchen, weil wir ja keinen Keks haben, der noch mitgebacken werden muss.

Also bei 175°C, Umluft, mittlere Schiene, für ca. 20 Minuten.

Sobald die kleinen Baiser-Hauben fertig gebacken sind, könnt ihr sie zum Beispiel noch mit einem Lebensmittelfarben-Stift verzieren. So werden ganz schnell aus den kleinen weißen Hauben kleine Gespenster, ihr müsst nur zwei Punkte als Augen hinzufügen.

Außerdem könnt ihr eure Baiser-Masse auch noch bunt einfärben mit etwas Lebensmittelfarbe, sieht mit Sicherheit super cool aus und passt auch perfekt zur nächsten „Jahreszeit“ – Karneval/Fasching.

Kommen wir nun zu der „Jahreszeit“, in der manche Menschen ihre Lieblingsjahreszeit gefunden haben, nämlich Karneval oder auch Fasching genannt. Nicht nur die Menschen können sich in dieser Zeit nach Lust und Laune verkleiden und als Clown oder Tiger durch die Straßen laufen, ohne komisch angeschaut zu werden, nein, auch unsere nächsten Kekse können das.

Darf ich euch vorstellen, die Jecken und närrischen:

Faschingskekse?

Faschingskeks Zubereitung, Bild 4 faschingskekse fertig, Bild 5

Für diese prachtvollen Exemplare benötigt ihr: (ergibt 24 Stück)

– 100g  Butter

– 100g  Zucker

– 1 Ei

– 1 Prise Salz

– 1 Pck.Vanillinzucker

– 200g Mehl

– ¼ TL Backpulver

– verschiedene Lebensmittelfarben (in meinem Fall 4 Stck., von Dr. Oetker)

– gehackte Mandeln/Pistazien für den Keksrand (es gehen auch andere Nuss-Sorten oder Backdeko-Artikel)

Backofen: 175°C, Umluft, mittlere Schiene

Backzeit: 15 Minuten


Zubereitung:

1.) Butter, Zucker, Mehl und Vanillinzucker miteinander vermengen.

2.) Das Ei, die Prise Salz und das Backpulver dazugeben und alles noch einmal vermengen.

3.) Zu einer Kugel, einem Klumpen oder etwas anderem formen und in Klarsichtfolie einwickeln.

4.) Ab damit für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank.

5.) Nachdem unser Teig eine Stunde im Kühlschrank kühlen durfte, wird er in 4 Teile geteilt.

(Wer noch etwas Restteig von z.B. den „Schneehäubchen (Rezept oben) übrig hat, kann diesen mit zu dem Teig geben und gleichermaßen verwenden. Außerdem könnt ihr den Teig auch in weniger Teile teilen, eben in so viele, für die ihr Lebensmittelfarbe habt.)

6.) In meinem Fall wurden dann vier möglichst gleich große Teig-Teile mit jeweils einer Lebensmittelfarbe durch Verkneten eingefärbt.

(ACHTUNG!: Das ist eine kleine Sauerei. Wer intensive Lebensmittelfarbe verwendet, sollte evtl. Einweghandschuhe benutzen, wenn er nicht wie ein Papagei an den Händen durch die Gegend laufen möchte. ;-))

7.) Die Teig-Teile zu gleich großen Strängen kneten und nebeneinander platzieren.

8.) Dann die Stränge zusammennehmen und langsam eindrehen, miteinander verdrehen. Sobald ihr sie etwas zusammengedreht habt, könnt ihr den einen großen Strang dann auch nochmal etwas auf eurer Arbeitsplatte rollen, sodass wieder ein schöner Strang entsteht.

9.) Den Strang in 24 dünne Scheiben schneiden. Am besten mit einem glatten, NICHT gezackten Messer. (Ihr könnt auch mehr oder weniger Keks-Scheiben daraus entstehen lassen.)

10.) Den Backofen auf 175°C, Umluft, vorheizen.

11.) Die Scheiben zwischen den Handflächen etwas platter drücken und die Ränder mit Pistazien oder gehackten Mandeln verzieren.

12.) Dann ab mit den bunten Keksen in den Ofen, bei 175°C, für 15 Minuten.

(Am besten mittlere Schiene und Umluft, wenn möglich.)

13.) Nach 15 Minuten sollten die Kekse dann fertig gebacken sein. Lasst sie noch vollständig abkühlen und dann könnt ihr auch schon anfangen, sie zu knuspern. Guten Appetit!

Wenn du noch andere tolle Rezepte hast, die du mit uns teilen möchtest, oder du meine Kekse nachgebacken hast und mir mitteilen möchtest, wie sie schmecken, dann kannst du das gerne in einem Kommentar hier unter diesem Beitrag tun. Ich freue mich drauf! ☺

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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