Zitronen-Thunfisch auf Paprika mit Bratkartoffeln

2 Minuten

Zitronen-Thunfisch auf Paprika mit Bratkartoffeln

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Fette in der Nahrung“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 8/2020.

Zutaten für 2 Portionen:

2 Thunfischfilets, frisch oder tiefgekühlt, je 130 g
1 Bio-Zitrone
etwas Salz
3 EL Olivenöl, 30 g
je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
400 g Kartoffeln
etwas frisch gemahlener Pfeffer
etwas Paprikapulver mild und scharf
½ TL Thymian, getrocknet

Die Zubereitung:

Bio-Zitrone heiß abwaschen, in Viertel schneiden, diese halbieren. Thunfischfilets mit etwas Zitronensaft beträufeln, dann salzen. Einen Esslöffel Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Fisch­filets und Zitronenachtel in die Pfanne geben, Filets von beiden Seiten anbraten. Auf mittlerer Flamme 8 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Paprikaschoten putzen, waschen, in Streifen und mittelgroße Stücke schneiden. Knoblauch abziehen, sehr fein hacken. Rosmarin waschen, Nadeln von den Zweigen zupfen, zur Seite stellen. Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Restliches Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen, rohe Kartoffelscheiben darin braten. Dabei vorsichtig mehrfach wenden, auf mittlerer Flamme 10 bis 12 Minuten garen. Fisch und Zitronen aus der Pfanne nehmen, warmhalten.

Paprika mit Knoblauch in der Pfanne anbraten, salzen, pfeffern und mit Paprikapulver würzen. Etwas Wasser zugeben und Gemüse in 8 Minuten garen. Thymian unter das Gemüse rühren, noch einmal abschmecken. Kartoffeln nach Geschmack leicht salzen, mit den Rosmarinnadeln mischen. Gemüse auf zwei Teller geben, darauf Fisch mit Zitronenstückchen und die Bratkartoffeln dazu anrichten.

Nährwert pro Portion ca.:

35 g Eiweiß
36 g Fett
48 g Kohlenhydrate (davon 30 g anrechnungspflichtig)
8 g Ballaststoffe
91 mg Cholesterin
68 mg Natrium
1.740 mg Kalium
381 mg Phosphor
656 Kilokalorien
2.624 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (8) Seite 80

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    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
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    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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