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Druckfrisch: die Themen im Diabetes-Anker 3/2026
4 Minuten

Die neue Magazin-Ausgabe ist ab sofort erhältlich: Prof. Dr. med. Thomas Haak aus der Chefredaktion stellt die Themen des Diabetes-Anker-Magazins 3/2026 vor. U.a. geht es darum, wie der Klimawandel auch den Diabetes beeinflussen kann, um den Zusammenhang zwischen Unterzuckerungen und Demenz sowie den Nährstoff Eiweiß und proteinreiche Lebensmittel.
Liebe Leserinnen und Leser,
der Klimawandel und seine Auswirkungen sind und bleiben ein Dauerthema, das manche Menschen mittlerweile vielleicht ignorieren und die Veränderungen als mehr oder minder schicksalhaft hinnehmen. Das liegt unter anderem daran, dass die Auswirkungen für die meisten Menschen nicht direkt spürbar sind. Bei Menschen mit Diabetes jedoch können längere Hitze- und Kälteperioden ebenso wie die zunehmende Luftverschmutzung nicht nur einen Einfluss auf die Therapie haben, sondern auch das Entstehen insbesondere des Typ-2-Diabetes begünstigen. Grund genug, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und Sie mit wertvollen Tipps zu versorgen.
In unserer Rubrik „Leben für Diabetes“ stellen wir Ihnen eine, wie ich finde, ganz besondere Frau vor: Prof. Dr. Julia Szendrödi, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Auf sehr nahbare Weise hat sie klare Ziele, nämlich nicht nur für eine gute Versorgung von Menschen mit Diabetes einzustehen, sondern auch eine permanente Forschung in noch bessere Therapien in ihrer Arbeit zu verankern.
Aus dem hohen Norden kommt eine glasklare Ansage, endlich für die Umsetzung der Zuckersteuer zu sorgen. Diese Forderung ist auf bundespolitischer Ebene mehrfach als Lippenbekenntnis wieder in der Versenkung verschwunden. Dies scheint diesmal anders auszugehen, insbesondere wenn es gelingt, weitere Bundesländer mit ins Boot zu holen und die Segel diesmal richtig zu setzen.
Bleibt mir nur noch, Ihnen viel Freude mit den Inhalten des Diabetes-Ankers gedruckt und digital zu wünschen. Also lichten Sie den Anker und segeln Sie los in einen klimatisch und stimmungsmäßig hoffentlich schönen Vorfrühling.

Herzlichst
Ihr
Prof. Dr. Thomas Haak
Diabetes-Anker-Chefredaktion

Das sind die Themen in der Diabetes-Anker-Ausgabe 3/2026:
Schwerpunktthema: Hitze, Kälte, Infektionen – Diabetes im Klimawandel
Er ist überall zu spüren: der Klimawandel. Auch wenn sich das Klima stetig ändert, scheint es aktuell schnellere Veränderungen zu geben, als eigentlich zu erwarten wären. Das führt zu durchschnittlich wärmeren Temperaturen. Mehr Naturkatastrophen treten dadurch auf. Alles dies beeinflusst auch Menschen mit Diabetes.
Auch Infektionen durch hierzulande bekannte, aber auch eher wenig bekannte Erreger treten bei Menschen mit Diabetes häufiger auf als bei Menschen ohne Diabetes. Dem ist man aber nicht hilflos ausgeliefert: Glukosewerte nah am oder im Normbereich unterstützen das Immunsystem, Impfungen können vor Erregern schützen.
Diese und weitere wichtige Informationen über den Zusammenspiel zwischen dem Klima und einer Diabetes-Erkrankung liefert das Autoren-Team des Schwerpunktthemas.

Unterzuckerungen und das Risiko für Demenz
Im Zusammenhang mit der Diabetes-Therapie besteht oft die Sorge vor Unterzuckerungen. Inzwischen gibt es immer mehr Hinweise, dass Unterzuckerungen, die Hilfe Dritter erfordern, nicht nur akut ein Problem darstellen. Sie können möglicherweise auch zum Entstehen einer Demenz beitragen, berichtet Dr. Gerhard-W. Schmeisl in der Rubrik „Medizin verstehen“.

Eiweiß – vielseitiger Sattmacher
Eiweiß hat sich zum Trend-Nährstoff entwickelt. Doch was ist wirklich dran an den vielen Botschaften dazu? Expertin Kirsten Metternich von Wolff gibt in „Essen und Genießen“Antworten zum Bedarf, zu Mangel und Überschuss bis hin zu proteinreichen Produkten aus dem Handel. unsere .

Darüber hinaus gibt es in gewohnten und neuen Rubriken viele weitere interessante Themen und Inhalte:
- In den Rubriken „Mein Leben mit Diabetes“ sowie „Mein Leben für Diabetes“ stellen wir wieder Personen vor, die mit Diabetes leben, ihn behandeln, daran forschen oder sich anderweitig diesbezüglich engagieren. Dieses Mal: DDG-Präsidentin Prof. Dr. Julia Szendrödi und Diabetes-Awareness-Speakerin Caroline Ries.
- Damit Insulin wie gewünscht die Glukosewerte senken kann, sind nicht nur die richtige Dosierung und der richtige Zeitpunkt entscheidend. Sowohl für die Therapie mit Spritze oder Insulinpen als auch mit Insulinpumpe sind auch die Stellen relevant, an der es verabreicht wird. Worauf dabei zu achten ist, erfahren Sie in „Therapie und Technik“.
- In der Rubrik „Eltern und Familie“ geben wir einen Überblich zu Kohlenhydrat-Apps und starten eine Serie zum Thema Hautirritationen durch Diabetes-Technologie.
- In „Aus der Forschung“ nehmen wir die Therapie der Enzym-Infusion bei Gefäß-Verschlüssen unter die Lupe und in „Nachgefragt – Recht“ gehen wir der Frage nach, ob die Anerkennung eines Behinderungs-Grads zu Problemen mit dem Führerschein führen könnte.
- Wie sich das Leben mit Diabetes in Japan und Deutschland unterscheidet, berichtet Riho Taguchi in „Menschen und Geschichten“.
- Wie gewohnt gibt es wieder einen umfangreichen Bereich für die Verbände und in der Kolumne „Fernweh“ berichtet die reisefreudige freie Journalistin Susanne Löw über ihr Leben mit Diabetes.
von Prof. Dr. med. Thomas Haak und Redaktion Diabetes-Anker
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Tag, 13 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





