Zu Ostern hat’s die Leber schwer

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Zu Ostern hat’s die Leber schwer

Hochkalorische Lebensmittel, wenig Bewegung und bereits vorhandenes Übergewicht können die Leber belasten und für Entzündungen sorgen, warnt die Deutsche Leberstiftung.

Zu Ostern kommen jede Menge Ostereier aus Marzipan, Schokolade oder Gelee auf die Tische in deutschen Wohnzimmern. Auch der Festtagsbraten gehört bei vielen zum üblichen Programm zu den Osterfeiertagen genauso wie die Sahnetorte.

Bleibt dann auch noch wegen des ausführlichen Fernsehprogramms mit vielen langen Spielfilmen die Bewegung auf der Strecke, kann auf Dauer die Leber Schaden nehmen. Lagert sie Fett ein, so kann sie zur so genannten Fettleber werden, die sich entzünden kann und für weitere Lebererkrankungen sorgt.

Ein Drittel der über 40-Jährigen haben eine Fettleber

„Etwa ein Drittel der Bundesbürger über 40 Jahre hat eine solche Fettleber. Kommt noch zuviel Alkohol, Diabetes mellitus oder Übergewicht hinzu, kann sich die Leber entzünden (Hepatitis). Wird diese Entzündung chronisch, sind weitere Lebererkrankungen vorprogrammiert“, sagt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstand der Deutschen Leberstiftung.

In Deutschland nehmen Übergewicht sowie die Volkskrankheiten Diabetes mellitus und metabolisches Syndrom zu. Daraus folgen auch vermehrt Lebererkrankungen wegen Fettleber. Die weiteren Folgen können dann Leberzirrhose (Vernarbung des Lebergewebes) und der Leberzellkrebs sein.

Leberzellkrebs: weltweit fünfthäufigste Tumorerkrankung

„Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und gehört zu drei häufigsten Todesursachen, die durch Tumore hervorgerufen werden“, sagt Prof. Dr. Peter R. Galle, Vorstandsmitglied Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e.V.

„Meist haben die Patienten vorher eine chronische Lebererkrankung. Das hat dazu geführt, dass sich in den letzten 20 Jahre die Neuerkrankungsrate für Leberkrebs in westlichen Ländern mehr als verdoppelt hat“, so Dr. Galle weiter. Gerade zu den Festtagen, aber auch über das ganze Jahr, sollten deshalb eine gesunde Lebensweise, ausreichend Bewegung und wenig Alkohol zum Alltag gehören.

Regelmäßige Vorsorge ist das A und O

Genauso wichtig wie die Lebensgewohnheiten ist eine regelmäßige Vorsorge. Dazu gehört die standardmäßige Überprüfung der Leberwerte. Denn auch wenn die Leber krank ist, sie schmerzt nicht, sondern zeigt völlig unspezifische Symptome: Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Druck im Oberbauch.

„Stellt der Hausarzt fest, dass die Leberwerte (GPT, GOT und GGT-Wert) erhöht sind, kann er frühzeitig eine weiterführende Diagnostik und ggf. die geeignete Behandlung, auch in Kooperation mit einem Facharzt sicherstellen“, sagt Prof. Claus Niederau, Vorstandsvorsitzender Deutsche Leberhilfe e.V.

Je früher die Diagnose, je besser die Behandlungsoptionen

Viele Lebererkrankungen seien heute gut behandelbar, fügt Niederau hinzu. Und: „Wenn wir früh genug eine Diagnose stellen können, besteht die Chance viele Leberentzündungen und damit auch Leberkrebs im Vorfeld zu vermeiden.“


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Leberstiftung

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • calvin240 antwortete vor 5 Tagen

      @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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