Zum selbst Benutzen und Verschenken

5 Minuten

Zum selbst Benutzen und Verschenken

Ungezählt viele Kochbücher sind auf dem Markt, – da ist es gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen. Wir haben es trotzdem gewagt und stellen Ihnen einige Koch- und Ernährungsbücher aus unserem eigenen und auch aus anderen Verlagen vor. Viel Spaß beim Stöbern!

Aufwendig zu kochen, kann Spaß machen – passt aber längst nicht immer ins Zeitbudget. Für alle, die flink etwas zaubern wollen, eignet sich “Schnelle Menüs für Gäste”.

Das kennt vermutlich jeder: Eigentlich wäre es schön mal wieder Freunde zum Essen einzuladen, leider fehlt die Zeit für eine imposante Menügestaltung. Schnelle Menüs für Gäste bietet alles für einen gelungenen Abend: über 90 kreative, unkomplizierte Rezepte, die sich zu immer wieder neuen Menüs kombinieren lassen.
Feine vegetarische, Fleisch- und Fischgerichte in Kombination mit superschnellen Vorspeisen und Desserts ergeben mit wenig Aufwand beeindruckende Menüs. Wenn Lachsröllchen auf Artischockenrisotto und Rosmarin-Panna-Cotta treffen, lässt sich erahnen, dass dies ein netter Abend werden könnte. Zu jedem Hauptgericht gibt es eine Empfehlung, was gut dazu passt.

Wer zu keinem der vorgeschlagenen Menüs greifen möchte, stellt sich ganz einfach sein Traummenü selbst zusammen. Alles lässt sich gut organisieren, da bleibt sogar noch Zeit für eine schöne Tischdeko und auch dafür werden Ideen mitgeliefert. Ein Menüplaner und weitere Ideen für Blitzvorspeisen und Minuten-Desserts, Tipps und Rezepte für Aperitifs sowie wichtige Hinweise zu Mengen, Planung und Vorbereitung schließen das Buch ab.
Verlag Gräfe und Unzer 2013, 144 Seiten, 16,99 Euro, www.gu.de

Die Gäste sind längst da und der Koch oder die Köchin steht immer noch in der Küche. Mit “Kochen für Gäste. Unkomplizierte Menüs zum Vorbereiten” von Annemarie Wildeisen hat dieses unerfreuliche Szenario ein Ende.

Annemarie Wildeisen, Kochbuch-Autorin und Leiterin einer Kochschule, hat die Antwort darauf. In diesem Buch präsentiert sie insgesamt 90 Rezepte, zusammengestellt zu 30 attraktiven, unkomplizierten Gästemenüs, die sich weitgehend vorbereiten lassen – sodass man sich dann entspannt seinen Gästen widmen kann. Mit detailliertem Arbeitsplan zu jedem Menü sowie vielen praktischen Tipps und informativen Hinweisen aus der Küchenpraxis.
AT-Verlag 2012, 192 Seiten, 39,90 Euro, www.at-verlag.ch

Eine Kombination aus Praxis und Theorie bietet das Buch “Schönkost” von Hans Lauber

“Die Nahrung ist Medizin. Die Medizin ist Nahrung”. Diese Grundregel des Hippokrates, wichtigster Arzt des Altertums, füllt Hans Lauber mit neuem Leben: “Man ist, was man isst” – dass diese Erkenntnis auch für das Äußere gilt, das belegt Erfolgs-Autor Lauber in seinem neuesten Buch. Es heißt “Schönkost” und ist mit akribischer Freude am Auffinden von zuträglichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen geschrieben. Aber nicht nur Haut, Haare und Nägel profitieren von Laubers “Natur-Verstärkern”, wie zum Beispiel dem Schönstoff Silizium. Der ganzheitliche Ansatz des Autors sorgt auch gleichzeitig für schlanke Hüften und eine lustvolle Vitalität.

Strikte Diäten und restriktive Verbote sind Lauber ein Graus. Deshalb haben sie auch in seinem neuen Oeuvre “Schönkost” ganz bewusst keinen Platz gefunden. “Ich bin ein Genussmensch”, sagt der aus dem Weinland Baden stammende Autor. Seine Rezepte, die vor Schön-, Schlank- und Vitalstoffen nur so strotzen, sind leicht nachzukochen. Geholfen haben ihm auch renommierte Köche wie der Gemüsespezialist Michael Hoffmann vom Margaux in Berlin sowie der beste Fischkoch des Bodensees, Klaus Neidhart vom Gottried in Moos, und der aufstrebende Raimar Pilz von der Fuchshöhle in Bad Säckingen.

Fachlich vertieft hat Hans Lauber seine Analysen durch Gespräche mit Experten. Etwa mit dem Brau-Professor Werner Back von der Lebensmitteluniversität Weihenstephan, der erläutert, warum und wie Hefebier schön und schlank macht. Oder mit dem Arzt und Apotheker Dr. Siegfried Schlett, der auf die positiven Seiten des sonst nur gescholtenen Cholesterins hinweist. Über die Chancen funktioneller Lebensmittel spricht Professor Hans Hauner von der TU München, einer von Deutschlands führenden Ernährungsmedizinern. Und – auch pikant ist die Antwort von Spitzenkoch Michael Hoffmann auf die Frage “Warum fürchten Köche Gesundheit?”
Hans Lauber ist Mitglied bei Slow Food sowie der Deutschen Akademie für Kulinaristik und hat in Basel (Schweiz) einen eigenen Heilkräutergarten.
Ausführliche Informationen und mehr Leseproben unter www.schoenkost.de
Kirchheim-Verlag 2008, 256 Seiten, 29,80 Euro

100 Lebensmittel, 15 natürliche Zuckersenker und 50 saisonale Rezpte stellt Hans Lauber in dem Buch “Schlemmen wie ein Diabetiker” vor

Weit über 10 000 Exemplare wurden von der ersten Auflage “Schlemmen wie ein Diabetiker” verkauft – ein Beweis, dass der völlig neue Ernährungsansatz des Buches akzeptiert worden ist. Denn der selbst von Lebensstil-Diabetes betroffene Publizist hat zusammen mit dem renommierten Düsseldorfer Biologen Professor Dr. Hubert Kolb gezielt Lebens-Mittel ausgesucht, die helfen, den Typ-2-Diabetes über eine genussvolle Ernährung zu zähmen. Sein Erfolgsbuch hat der Autor von “Fit wie ein Diabetiker” nun überarbeitet und bringt es in einer kompakten Form mit allen bewährten Elementen neu heraus.

100 Lebens-Mittel: Auswahlkriterien waren ein hohes Potential an Diabetes-wichtigen Vitaminen, an unverzichtbaren Spurenelementen wie etwa Zink, ein niedriger Glykämischer Index, eine geringe Säurebelastung – bei gleichzeitig höchster Genusskraft. Herausgekommen ist eine breite Palette guter Produkte von Auberginen über Geflügel bis zu trockenem Wein. Ein Fokus liegt auf Gemüse, Kräutern und Wildpflanzen.


Nächste Seite: Türkische Küche +++ Die Diabetes-Journal-Diät +++ Low Carb – Low Budget +++ Gesunde Ernährung ab 40

15 natürliche Zuckersenker: Einen Standard gesetzt hat das Buch mit seiner erstmaligen wissenschaftlichen Analyse der natürlichen Zuckerbalancierer wie Aloe, Stevia, Kakao, Kaktusfeigen, Zimt und Sauerkraut. Diese Stoffe verstärken wie ein Turbo die Wirkung der Lebens-Mittel.

50 saisonale Rezepte: Auf Basis der Lebens-Mittel und der Zuckersenker hat Hans Lauber dann 50 saisonale Rezepte entwickelt. Unterstützt wurde er dabei von Köchen wie Dieter Müller, von dem ein Sauerkrautrezept stammt oder dem Gewürzkoch Andree Köthe, der “Makrele mit Tomaten und Zimt” zubereitet.
GeMessen Essen: Bei der Auswahl der Produkte und der Rezepte hat sich der Autor nicht nur auf theoretische Analysen verlassen, sondern immer wieder auch ganz praktisch den Blutzucker gemessen – und so herausgefunden, dass beispielsweise Wildkräuter zuckersenkend wirken und gleichzeitig noch schlank machen. In “Schlemmen wie ein Diabetiker” finden sich deshalb zahlreiche Rezepte mit wilden Kräutern.
“Ein Muss nicht nur für Diabetiker. Denn überflüssige Pfunde verschwinden damit noch mit” urteilt die Frankfurter Rundschau über die erste Auflage.
Kirchheim-Verlag 2013, 144 Siten, 19,90 Euro. Zu bestellen im Kirchheim-Shop.

Türkische Küche = Döner und Kebab? Natürlich nicht! Semiha Stubert zeigt in “Afiyet olsun! Die wunderbaren Rezepte meiner türkischen Familie” von einer vielfältigeren und nicht minder schmackhaften Seite.

Semiha Stubert hat ihre Kindheit bei ihren Großeltern in Anatolien verbracht. Im Zentrum des Familienlebens stand gutes Essen, im Alltag und an Festtagen wurde gemeinsam geerntet, zubereitet und geschmaust. Die Autorin gewährt stimmungsvolle Einblicke in die Bräuche Anatoliens. Anhand sorgsam zusammengestellter traditioneller und neuer Rezepte vermittelt sie eine authentische und zeitgemäße türkische Küche, die betört und inspiriert. Claudia Lieb hat den Zauber dieser kulinarischen Reise an den Fuß des Taurus-Gebirges mit fantasievollen Bildkompositionen eingefangen. “Afiyet olsun” wurde mit dem dritten Platz des Gourmand World Cookbook Awards 2012 ausgezeichnet.
Das Buch wurde rezensiert im Kochbuch-Blog www.valentinas-kochbuch.de.
Verlag Gerstenberg 2011, 176 Seiten, 19,95 Euro, www.gerstenberg-verlag.de

Viele wünschen sich, ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft ändern zu können. Wie es gelingen kann, zeigt Kirsten Metternicht in “Die Diabetes-Journal-Diät”

Die Diabetes-Journal-Diät ist keine Blitz- oder Crashdiät! Sie ist vielmehr der gesunde Einstieg in eine langfristige Gewichtsabnahme. Kirsten Metternich zeigt Ihnen mit dieser Wochendiät, wie Sie effektiv Ihre Ernährungsgewohnheiten ändern können. Außerdem dabei: Tipps und Tricks, wie Sie Fitness und Wellness in Ihr Leben einbauen.
Ob allein, zu zweit, im Büro oder zu Hause: Die Diabetes-Journal-Diät lässt sich leicht vorbereiten und ist auch für Kochanfänger geeignet. Zu jedem Rezept gibt es eine genaue Nährwertanalyse. Und die ganze Familie kann mitgenießen: Die Gerichte sind abwechslungsreich, ausgewogen und sehr lecker!
Kirchheim-Verlag 2006, 13,50 Euro. Erhältlich im Kirchheim-Shop.

Eine Ernährung mit einer geringeren Menge an Kohlenhydraten kann helfen, abzunehmen. Geht „wenige Kohlenhydrate“ auch mit einem wenig Geld? Ja, das beweisen Dr. med. Jürgen Voll und Wolfgang Link in “Low-Carb – Low Budget”.

Mit 40 preiswerten Rezeptideen und vielen Geldspar- und Einkaufstipps bringen der Diätkoch und Küchenmeister Wolfgang Link und der Internist und Homöopath Dr. Jürgen Voll die Low-Carb-Küche fürs kleine Budget auf den Punkt. Präzise Menüplanung, die richtigen Mengen einkaufen, nichts verschwenden, saisonale Angebote nutzen, Lockangebote vermeiden – wenn man weiß, was und wann und wo und wie kann man in der gesunden Küche Geld sparen.
Systemed-Verlag 2013, 68 Seiten, 7,99 Euro, www.systemed.de

Wer 40 wird, macht sich so seine Gedanken und hat auch einige Fragen, wenn es um die Ernährung und einen gesunden Lebensstil geht. Antworten gibt Dr. Andrea Flemmer in “Gesunde Ernährung ab 40”.

Wer sich mit 40 genauso ernährt wie in jüngeren Jahren und sich obendrein wenig bewegt, wird schnell merken, dass sein Körper ihm das nicht mehr verzeiht. Die Biologin und Ernährungswissenschaftlerin Dr. Andrea Flemmer stellt Heilkräuter und Nährstoffe vor, die die Haut wieder strahlen und die Knochen stärker werden lassen. Sie präsentiert Lebensmittel, abgestimmt auf die Generation 40+, regt zu maßvoller Bewegung an und lässt auch das Thema Wechseljahre – bei Frauen und Männern – nicht aus. Mit dabei: “10 Rezepte zum Jungbleiben”. Außerdem räumt die Autorin auf mit Gerüchten rund um die Ernährung ab 40.
Schlütersche Verlagsgesellschaft 2011, 204 Seiten, 16,95 Euro, www.schluetersche.de


von Nicole Finkenauer-Ganz
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetologie-online.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Atherosklerose behandeln: Enzym-Infusion bei Gefäß-Verschlüssen – alte Therapie neu entdeckt

Für die Therapie von Gefäß-Verschlüssen gibt es Standard-Verfahren. Mitunter reichen diese Möglichkeiten jedoch bei der Behandlung einer Atherosklerose nicht aus. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, das eine Enzym-Infusion hier Abhilfe schaffen kann.
Atherosklerose behandeln: Enzym-Infusion bei Gefäß-Verschlüssen – alte Therapie neu entdeckt | Foto: Jo Panuwat D - stock.adobe.com

3 Minuten

Schwerbehinderten-Ausweis und Führerschein: Arbeiten Behörden zusammen?

Manche Menschen mit Diabetes haben Bedenken, dass ein Antrag für einen Schwerbehinderten-Ausweis zu Problemen mit dem Führerschein führen könnte, da die Fahrerlaubnisbehörde und das Versorgungsamt beim gleichen Behörden-Träger angesiedelt sind und erstere von den dort genannten Beeinträchtigungen durch den Diabetes erfahren könnte. Sind solche Bedenken berechtigt?
Schwerbehinderten-Ausweis und Führerschein: Arbeiten Behörden zusammen? | Foto: Kaluya Stock - stock.adobe.com

3 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

Verbände