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#DiabetesDialog: Verschiedene Therapie-Ziele bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
2 Minuten

Themen, die für Menschen mit Diabetes interessant und relevant sind, gibt es mehrfach im Jahr im #DiabetesDialog. Er gehört zur Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS”, die das Unternehmen Sanofi seit vielen Jahren durchführt. Beim letzten Event standen die unterschiedlichen Therapie-Ziele bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes im Fokus.
Anfang September stand wieder der #DiabetesDialog im Rahmen der Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS” auf dem Programm. Thema waren Zielwerte bei Diabetes, es moderierte Markus Appelmann (im Bild oben links).
Zwei Haupt-Ziele bei Typ-2-Diabetes
Dr. Stephan Kress (unten links) aus Landau war als Experte dabei. Er erläuterte: “Wir haben bei Typ-2-Diabetes zwei Haupt-Ziele. (…) Wir möchtern gern, dass die Insulin-Produktion (…) erhalten bleibt, sodass wir keine aufwendigen Therapien brauchen (…). Dafür ist notwendig, dass das HbA1c im Korridor unter 7, besser bei 6,5 liegt.” Der HbA1c-Wert von 7 % entspricht dem HbA1c-Wert von 53 mmol/mol, der von 6,5 % einem Wert von 48 mmol/mol. Das schafft aber nicht jeder, sagte Kress: “Wir sind auch glücklich, wenn die Richtung stimmt.” Ein weiteres Ziel sind die Blutzuckerwerte nüchtern. Diese sollten um 100 mg/dl bzw. 5,6 mmol/l liegen.
Jeder Schritt macht gesünder
Außerdem sind anstrebenswert ein Blutdruck von 130/80 mmHg, ein LDL-Cholesterin möglichst unter 100 mg/dl – bei Herzkrankheit noch tiefer – und regelmäßige Bewegung, informierte der Diabetologe: “Jeder Schritt macht den Körper etwas gesünder.” Er machte Mut, einfach anzufangen: “Ab 15 Minuten Bewegung verändert sich schon die Lebenserwartung.” Dem stimmte auch der zweite Experte des #DiabetesDialogs, Prof. Dr. Thomas Danne (unten rechts) aus Hannover zu: “So viel Bewegung wie möglich in den Alltag einzubauen, ist wichtiger als ein großes Sport-Ereignis, wo man sich völlig überanstrengt.”
Bei Typ-1-Diabetes Zielbereich
Welche Werte für Menschen mit Typ-1-Diabetes die richtigen sind, ist schwer zu sagen, meinte Danne, weil “die Werte von Minute zu Minute immer sehr schwankend” sind. “Wir haben, um das besser bewerten zu können, einen neuen Parameter (…): Der nennt sich Zeit im Zielbereich. Das sind die Werte zwischen 70 und 180 mg/dl oder anders gesagt 3,9 bis 10 mmol/l.” Idealerweise sollten mehr als 70 Prozent der Werte darin liegen. Vorteil durch das Darstellen in farbigen Balken ist: “Da kann man grafisch direkt sehen: Wie viel Prozent erreiche ich denn?”
Und warum führt das Unternehmen diese Aktion durch? Andrea Klimke-Hübner von Sanofi: “Das sind die Menschen mit Diabetes, die uns antreiben.” Und: “Wir wollen mit der Aktion natürlich auch das Bewusstsein für die Volkskrankheit schärfen und uns für die bestmögliche Versorgung dieser Menschen einsetzen.”
Dr. med. Katrin Kraatz ist Ärztin, Medizin-Redakteurin und lebt seit ihrer Kindheit mit Typ-1-Diabetes. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit am Diabetes-Anker (vormals Diabetes-Journal) und ist seit 2021 zusammen mit Prof. Haak Chefredakteurin der Zeitschrift. Darüber hinaus schreibt Dr. Kraatz auch für weitere Diabetes-Medien aus dem Hause MedTriX.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (11) Seite 13
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 5 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 2 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 4 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]




