- Ernährung
Gesunde Ernährung im virtuellen #DiabetesDialog
< 1 minute

Das Thema gesunde Ernährung spielt bei jedem Diabetes-Typ eine wichtige Rolle. Entsprechend gibt es dazu viele Fragen von Menschen mit Diabetes. Im ersten #DiabetesDialog des Jahres konnten Experten einige dieser Fragen beantworten und hilfreiche Tipps für den Alltag geben.
Dass sich so eine Aktion seit 2015 hält, zeigt einfach, wie groß dieser Bedarf an solchen Themen ist”, machte Martina Wolters vom Unternehmen Sanofi deutlich. Eins dieser Themen ist die Ernährung, um die es beim #DiabetesDialog im Rahmen der Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 Plus” von Sanofi am 16. März an den Computer-Bildschirmen ging.
Ernährung braucht Verbesserung
Prof. Dr. Andreas Pfeiffer aus Berlin berichtete aus der täglichen Praxis: “Wenn ich Patienten frage, ‚Ernähren Sie sich gesund?‘, sagen die alle ‚Ja!‘. Aber wenn man dann in die Details geht, sieht man doch, dass Verbesserungs-Möglichkeiten bestehen.” Als gesunde Ernährung empfahl Prof. Dr. Matthias Blüher aus Leipzig eine an Gemüse reiche Kost und, möglichst keine Kohlenhydrate mit Getränken, Kohlenhydrat-dichte Nahrungsmittel oder solche mit schnell aufnehmbaren Zuckern aufzunehmen. Der Verzehr komplexerer Kohlenhydrate, wie sie typischerweise in faserreichen Nahrungsmitteln zu finden sind, hilft besser, den Blutzucker zu glätten, als schnell anflutende, Kohlenhydrat-reiche Nahrungsmittel.
Effekte direkt sehen mit CGM
Pfeiffer hob in diesem Zusammenhang den Wert des kontinuierlichen Glukose-Monitorings (CGM) hervor: “Das hat auf der einen Seite den Vorteil, dass man sieht: Was hat meine sportliche Aktivität für einen Einfluss auf den Blutzucker, was hat welches Nahrungsmittel für einen Einfluss?” Von Snacks zwischen den Mahlzeiten riet er ab, machte aber auch deutlich, dass kleinere Mahlzeiten einfacher mit Insulin zu steuern sind als große.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (5) Seite 14
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Ernährung

4 Minuten
- Ernährung

2 Minuten
Dieser Beitrag wurde gesponsert von:

Die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ist eine Initiative von Sanofi.
„Gesünder unter 7 PLUS“ ist kreativer und konstruktiver Gesprächspartner des Diabetes-Ankers. Gemeinsam wollen wir über Diabetes aufklären und der Community Raum für Dialog und Interaktion bieten.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße