- Leben mit Diabetes
Laubers Kolumne: Advents-Genuss – Zimtherzen
2 Minuten

Vor acht Jahren kreierte ich für Roche Diagnostics wohltuende Zimtherzen. Sie schmecken immer noch und balancieren sanft den Zucker.
Gottseidank eine Fehleinschätzung: Genuss und Gesundheit schließen sich aus. Das Gegenteil ist richtig. Klug komponiert, verschmilzt Beides zu einem Traumpaar. So ein kleines kulinarisches Schatzkästlein sind Zimtsterne, die ich auf Anregung des Messgeräteherstellers Roche Diagnostics für den Weltdiabetestag am 14. November 2012 entwickelt habe.
Präventive Vorgaben für das winterliche Gebäck waren: Möglichst wenig Zucker, möglichst viel Geschmack und ein Schuss Blutzucker-Balance. Nach sorgfältiger Prüfung fand ich die Komponenten für diese anspruchsvollen Wünsche: Kräftige 80-prozentige Bitterschokolade, welche die Stimmung aufhellt; nussige Erdmandeln, welche die Kohlenhydrate nur schicklich schnell ins Blut flutschen lassen; zarter Zimt, der uralte ayurvedische Zuckersenker; sanftes Kirschwasser, ein bewährter heimischer Zucker-Balancierer.
Begeistert waren damals die Besucher eines Roche-Aktionstages, wo die Plätzchen serviert wurden: „Das schmeckt himmlisch – und alles fast ohne Zucker, geht das?“ hieß die staunend gestellte Frage. Ja, das geht. Wie wunderbar das schmeckt, habe ich gemerkt, als ich das Rezept für diese Kolumne noch einmal gebacken habe: Intensiver Duft nach Schokolade und ein langanhaltender Geschmack nach Zimt und einem Hauch Vanille.
Genießer Glück: Ein Schnapsglas Kirschwasser verzaubert die Zimtherzen.
Zutaten:
| 60 Gramm | Bitterschokolade (mindestens 80 Prozent) | |
| 60 Gramm | gemahlene Mandeln | |
| 60 Gramm | geschrotete Erdmandeln | |
| 1 Päckchen | Vanillezucker | |
| 1 Teelöffel | Zimtpulver | |
| 2 | steif geschlagene Eiweiße | |
| 1 Esslöffel | Kirschwasser (geht auch ohne) |
Zubereitung:
Die steif geschlagenen Eiweiße mit dem Vanillezucker und dem Zimt gut durchrühren. Die übrigen Zutaten dazu geben und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zwischen zwei Backfolien auf einen knappen Zentimeter auswalzen.
Herzen ausstechen und bei 150 Grad rund 10 Minuten lang backen.
Freudvolles Backen wünscht Hans Lauber!
So wird Weihnachten wundervoll: Zimtherzen.
von Hans Lauber
- E-Mail: aktiv@lauber-methode.de
- Internet: www.lauber-methode.de
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katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 4 Tagen, 7 Stunden
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …florahdo postete ein Update vor 6 Tagen, 8 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 15 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



