- Leben mit Diabetes
Aus der Community: „Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …“
3 Minuten

Weltdiabetestag am 14. November: An diesem Tag soll der Diabetes, sollen die Menschen mit Diabetes ein Gesicht bekommen. Die Bevölkerung wird durch viele Aktionen rund um diesen Tag aufmerksam gemacht, was es bedeutet, mit einer Krankheit zu leben, die viele Aspekte des Alltags beeinflusst und manchmal auch einschränkt. Wir haben Autorinnen und Autoren der Diabetes-Community Blood Sugar Lounge gefragt, warum ihnen der Weltdiabetestag (WDT) wichtig ist oder warum nicht.
Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …

… er Menschen außerhalb der Community erreicht, Bewusstsein für Diabetes erhöht. Aufklärt, um Früherkennung und Therapien zu verbessern – lebensrettend. Es sterben Menschen, weil Zugang zum lebensrettenden Insulin fehlt! #Insulin4all
Caro, 36 Jahre, Typ-1-Diabetes
Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …
Der WDT ist mir wichtig, weil, solange Diabetes als Wirtschaftsgut angesehen wird, die Diabetes-Versorgung weltweit ein Problem bleibt. Deswegen muss die Versorgung günstiger und für alle erreichbar werden.
Alexander, 26 Jahre, Typ-1-Diabetes

Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …

Der WDT ist mir wichtig, weil unsere Patienten-Stimme lauter werden soll, um gehört zu werden! Die Wünsche und Bedürfnisse betroffener Diabetiker sollten in der Ärzteschaft, bei den Herstellern und der Industrie berücksichtigt werden!
Stephanie, 37 Jahre, Typ-1-Diabetes
Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …
Der WDT ist mir wichtig, weil gemeinsam „Gesicht zeigen“ – unabhängig vom Diabetes-Typ – einfach guttut! Es entsteht positive Energie, die auch in die Diabetes-Community getragen wird!
Susanne, 60 Jahre, Typ-1-Diabetes

Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …

Der WDT ist mir nicht wichtig, weil ich mich selbst nicht über die Krankheit definiere. Ich freue mich aber für jede Person, die durch diesen Tag mehr Zugehörigkeit in unserer tollen Community findet.
Michelle, 27 Jahre, Typ-3-Diabetes
Der Weltdiabetestag ist mir wichtig, weil …
Der WDT ist mir wichtig, weil er mir mehr als jeder andere Tag im Jahr eine Plattform gibt, Aufmerksamkeit für das Thema Diabetes zu erzeugen. Mit unfassbar vielen tollen Aktionen und Ressourcen können wir an diesem Tag unseren Diabetes einfach sichtbarer machen, über verschiedenste verwandte Themenbereiche aufklären und uns dazu austauschen.
Sara, 28 Jahre, Typ-1-Diabetes

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (11) Seite 10-11
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aktuelles

7 Minuten
- Aktuelles
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
- moira antwortete vor 5 Tagen, 11 Stunden
Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?




