Boris Vukcevic: Erster Besuch bei der Mannschaft

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Boris Vukcevic: Erster Besuch bei der Mannschaft

18 Monate nach seinem Autounfall – ausgelöst von einer schweren Unterzuckerung – besuchte der Hoffenheimer Fußballprofi Boris Vukcevic erstmals wieder sein Team.

Für Boris Vukcevic, seine Mannschaftskameraden, das Trainerteam um Markus Gisdol und die Mitarbeiter der TSG 1899 Hoffenheim am Trainingszentrum in Zuzenhausen war der Mittwochmorgen ein ganz besonderer: 18 Monate nach seinem schweren Autounfall besuchte Boris Vukcevic (24) erstmals wieder seinen Verein.

Vukcevic traf die Mannschaft in der Kabine, ließ sich von seinen Teamkollegen auf den neusten Stand bringen und traf anschließend beim Mittagessen in der Kantine auf die freudestrahlenden Gesichter vieler TSG-Mitarbeiter.

“Ich habe mich sehr gefreut, wieder hier sein zu können. Es hat sich gar nicht so viel verändert. Ich habe in einige neue, aber auch in viele bekannte Gesichter geschaut. Das hat gut getan”, sagte der Fußballprofi mit Typ-1-Diabetes über seinen Besuch.

“Die Reha fällt mir manchmal schwer, aber es gibt Fortschritte”

Über seine gesundheitlichen Fortschritte sagte Vukcevic: “Mir geht es gut. Die Reha nimmt zwar immer noch sehr viel Zeit und Mühen in Anspruch und es fällt mir manchmal echt schwer. Aber es gibt auch immer wieder Fortschritte, die mich motivieren, diesen Weg weiterzugehen.”

Über die Überstützung, die er in seiner Leidenszeit erfahren hat, freut er sich sehr: “Der Zuspruch in den vergangenen Monaten war überwältigend. Ich möchte die Chance gerne nutzen, allen Fans und allen Menschen zu danken, die an mich gedacht haben in dieser schweren Zeit. Diese Unterstützung hat mir sehr geholfen.”

Schwerer Auto-Unfall nach Unterzuckerung

Vukcevics Wagen war am 28. September auf dem Weg zum Training auf einer Bundesstraße mit einem entgegenkommenden LKW kollidiert, nachdem der Fußballprofi mit Typ-1-Diabetes eine schwere Unterzuckerung erlitten hatte. Der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler trug dabei schwere Kopfverletzungen davon und lag nach mehreren Operationen sogar für einige Zeit im künstlichen Koma.


gh / www.achtzehn99.de

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