- Behandlung
Diabetes-Anker-Podcast: Austausch, Information und Inspiration beim T1Day 2025 in Berlin
Jedes Jahr im Januar trifft sich die Diabetes-Community in Berlin zu einer einzigartigen Veranstaltung: dem T1Day. Das Event richtet sich speziell an Menschen mit Typ-1-Diabetes und bietet eine Plattform für Austausch, Information und Inspiration. Der nächste T1Day findet am 26. Januar 2025 im H4 Hotel am Alexanderplatz in Berlin statt mit spannenden Themen und praxisnahen Workshops – vor-Ort sowie mit einem virtuellen Angebot. Im aktuellen Diabetes-Anker-Podcast erfahrt Ihr, was Euch im Detail erwartet.
Der T1Day wurde ins Leben gerufen, um eine Lücke in der Informationslandschaft zu schließen. Wie Prof. Dr. Lutz Heinemann, einer der Organisatoren, erklärt: „Es gab lange keine Veranstaltung, die Menschen mit Typ-1-Diabetes umfassend, kritisch und in deutscher Sprache über technologische Entwicklungen wie AID-Systeme und smarte Insuline informierte.“ Der T1Day, der im Anschluss an die Diatec-Fortbildungsveranstaltung stattfindet, verbindet Fachwissen mit praxisnahen Einblicken und fördert den Austausch zwischen Betroffenen. In lockerer Atmosphäre können Teilnehmer ohne Berührungsängste Fragen stellen und sich mit anderen austauschen.
Prof. Dr. Bernhard Kulzer hebt den Mehrwert hervor: „Der T1Day bietet nicht nur Informationen über die neuesten Technologien, sondern auch praktische Tipps, die man direkt von anderen Nutzern erhält. Dieser Austausch ist einzigartig und immens wertvoll.“ In Workshops und Diskussionsrunden, den sogenannten Camps, können Teilnehmer Erfahrungen zu spezifischen Themen wie Schwangerschaft, Bewegung oder neuen Devices teilen.
Aktuelle Diabetes-Anker-Podcast-Folge mit Prof. Kulzer und Prof. Heinemann anhören
Im Diabetes-Anker-Podcast erfahrt Ihr die Highlights des T1Day 2025
Ein zentrales Thema des kommenden T1Day ist die Zukunft der Typ-1-Therapie. Ob Closed-Loop-Systeme, smarte Insuline, Immuntherapien oder Stammzellen – die Veranstaltung beleuchtet innovative Ansätze und ihre Potenziale. Gleichzeitig sollen die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten aktiv eingebracht werden. Hierfür wird es spezielle Formate geben, bei denen Teilnehmer Forderungen an Herstellerunternehmen und Politik formulieren können. Mit Blick auf die Bundestagswahlen 2025 erhalten diese Botschaften eine besondere Dringlichkeit.
Ein weiteres Highlight ist die familiäre Atmosphäre des T1Day. Für Kinder gibt es eine eigene „Kids-Corner“ mit kreativen und sportlichen Aktivitäten, sodass Eltern die Fachvorträge entspannt verfolgen können. Den Abschluss des Tages bildet traditionell eine Aufführung der Kinder, die nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Organisatoren ein emotionaler Höhepunkt ist.
Austausch und Information stehen beim T1Day im Vordergrund
Neben dem Vor-Ort-Erlebnis bietet der T1Day auch virtuelle Tickets, die den Zugang zu allen Programmpunkten ermöglichen. Wie Bernd Kulzer betont, wird auch der interaktive Austausch online gewährleistet: „Alle Angebote, von den Workshops bis zu den Diskussionen, werden gestreamt und sind interaktiv gestaltet.“
„Das Erlebnis, nicht allein zu sein, sondern mit anderen Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren, macht den T1Day so besonders“, sagt Prof. Dr. Kulzer. Daher bleibt ein zentraler Aspekt des T1Day die Gemeinschaft. Das Event zeigt allen Teilnehmenden, dass sie Teil einer starken und engagierten Community sind. „Es ist die perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen, zu informieren und gestärkt in die Zukunft zu gehen“, fasst Prof. Dr. Heinemann zusammen.
Weiterführende Informationen
- Website des T1Day
- Impressionen und Videos vergangener Events
- Website der Organisatoren
- Website der diatec-Fortbildungsveranstaltung
- Berichte auf dem Diabetes-Anker zu den T1Days der letzten Jahre
Abonniere den Diabetes-Anker-Podcast auf allen gängigen Podcatcher-Plattformen, um keine Episode zu verpassen und tauche ein in die neuesten Trends und Entwicklungen rund um Diabetes! Alle Folgen findest Du auch hier in der Übersicht.
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thomas55 postete ein Update vor 15 Stunden, 47 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]









