- Leben mit Diabetes
Diabetes bewegt: wenn Senioren mit Kindern Hip-Hop tanzen
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Rund 2.500 interessierte Besucher kamen gestern zur zentralen deutschen Patientenveranstaltung in Berlin anlässlich des Weltdiabetestages. Neben informativen Vorträgen wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.
Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe konnte gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) 2.500 Besucher auf der Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 18. November 2018 im Estrel Congress Center Berlin begrüßen. Der unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums stattfindende Aufklärungs- und Informationstag fand bei freiem Eintritt unter dem Motto „Diabetes und Familie“ statt.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde wie jedes Jahr auch die Mehnert-Medaille verliehen an einen Menschen, der mehr als 50 Jahre seinen Diabetes Typ 1 gut managt. Ausgezeichnet wurde der 79-jährige Horst Lommler (Bild oben, 2. v.l.), der seit 77 Jahren ohne Folgeerkrankungen mit seinem Diabetes lebt.
30 Fachvorträge, Hip-Hop-Tanzeinlagen und Sportler-Ehrung
Unter den 30 Fachvorträgen von namhaften Experten waren die Vorträge zur Ernährung sowie „Neues aus der Therapie und Technik“ am beliebtesten. „Grundsätzlich waren alle Vorträge überraschend gut besucht, aber wir stellen in den letzten Jahren fest, dass das Thema Ernährung, Zuckeraustauschstoffe oder Nährwertkennzeichnung auf ein immer höheres Interesse stößt“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. „Eine Zunahme an Teilnehmern verzeichnen wir auch beim Thema „Moderne Technik“, wie CGM, Sensoren und Closed Loop.“
Beim Rahmenprogramm auf der Hauptbühne, das von TV-Moderatorin Andrea Ballschuh moderiert wurde, überzeugte die Samuels Crew aus der „Samuel´s Dance Hall Berlin“ wie im Jahr zuvor, dass sie Teilnehmer jeden Alters in die Bewegung bringen können. Ihre Hip-Hop-Schritte und Tanzeinlagen gefielen 80jährigen Senioren genauso wie 5-jährigen Kindern. Der Saal tobte.
Ausgezeichnet wurden außerdem junge Leistungssportler mit Typ-1-Diabetes, die den Förderpreis der International Diabetes Athletics Association (IDAA) erhielten. Gewinner des mit 1.500 Euro dotierten Preises war der Bronzemedaillengewinner im Feldhockey von Rio 2016 Timur Oruz.
Nächstes Jahr mit neuem Konzept: mehrtägiges „DiaFestival“
In einer Verkostungs-Kochshow wurde ein gesunder Imbiss serviert und die Zutaten und deren Wirkweise auf den Blutzuckerspiegel von den beiden Oecotrophologinnen Dr. Stefanie Gerlach und Constanze Lohmeyer sowie Diabetesberaterin Andrea Witt erläutert. Das Rezept steht auf der Website von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum Download zur Verfügung: https://www.diabetesde.org/rezept/kichererbsencurry
TV-Schauspieler Tetje Mierendorf erzählte in seinem Vortrag „Fett vorm Kopf“ eindrucksvoll, wie es ihm nach Jahrzehnten der Fettleibigkeit gelang, 68 Kilogramm abzunehmen und sein Gewicht seither zu halten. Und ein großer Ausstellerbereich informierte die Besucher unter anderem über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und Insulinspritzen.
Für 2019 kündigten die Organisatoren ein neues Konzept zum Weltdiabetestag an. Dann soll es ein DiaFestival über zwei Tage geben vom 15. bis zum 16. November 2019 in Berlin. Angedacht ist ein partizipatives Konzept an verschiedenen Locations rund um den Potsdamer Platz.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße