- Leben mit Diabetes
Digitaler Patiententag zum Weltdiabetestag: Aufklären, Vorurteile abbauen und Frauen Mut machen
3 Minuten

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Bereits am 12. November findet ein digitaler Patiententag, veranstaltet von diabetesDE, statt. Medienpartner MedTriX plant dabei ein digitales Expertengespräch über die zukünftige Diabetes-Versorgung. Und am Weltdiabetestag lädt #dedoc° zu den #docdays° ein – Community-Events im lockeren Talkshow-Stil.
Am 14. November ist Weltdiabetestag. Bereits am 12. November veranstaltet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe einen Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Expertenvorträgen, die Menschen mit der Stoffwechselerkrankung, aber auch Angehörige, medizinisches Personal und Interessierte über Themen wie „Schwangerschaft mit Diabetes“ informieren und aufklären.
Medienpartner MedTriX/Kirchheim plant ein digitales Expertengespräch über die zukünftige Versorgung der Menschen mit Diabetes. Und am Weltdiabetestag lädt #dedoc° zu den eigentlichen #docdays° ein – Community-Events im lockeren Talkshow-Stil von, für und mit Menschen mit Diabetes aus aller Welt. Als Veranstalter des Virtuellen Weltdiabetestages bündelt #dedoc° so Angebote verschiedener Partner und macht sie als Livestream auf der Webseite www.weltdiabetestag.de verfügbar.
„Schwangerschaft mit Diabetes“ einer der Schwerpunktthemen
Noch heute sehen Gynäkologinnen und Gynäkologen mitunter aus Unwissenheit eine Schwangerschaft bei Frauen mit Diabetes mellitus sehr kritisch und raten ihnen eher davon ab. So ging es auch Kathi Korn, sie lebt seit 2012 mit Diabetes Typ 1. „Ich wurde jedoch ungeplant schwanger. Bis zur Geburt habe ich als Risikoschwangere nicht nur meinen Frauenarzt, sondern auch meinen Diabetologen sehr häufig gesehen. Denn eine stabile Glukoseeinstellung ist für eine gut verlaufende Schwangerschaft das A und O.“ Inzwischen ist Kathi Korn Mutter dreier Kinder. Die chronische Stoffwechselerkrankung muss somit kein Hindernis für einen Kinderwunsch sein, dank der Fortschritte in der Diabetestherapie und der Entwicklung moderner Insulin- und Glukosemesssysteme.
An Diabetes Typ 2 erkranken hierzulande immer mehr Menschen, daher steigt auch die Anzahl der Schwangeren mit bereits bestehendem Diabetes Typ 2. Ebenso nehmen die Zahlen von Gestationsdiabetes zu, einer Glukosetoleranzstörung, die später auch zu Diabetes Typ 2 führen kann. „Umso wichtiger ist es, nicht nur Frauen mit Kinderwunsch oder werdende Mütter über eine Schwangerschaft mit Diabetes aufzuklären, sondern auch Menschen in medizinischen Berufen aktuelles Wissen darüber zu vermitteln“, betont diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian.
Über den Weltdiabetestag
Der Weltdiabetestag wurde 1991 von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als globaler Aktionstag eingeführt, um auf die weltweit steigende Verbreitung des Diabetes mellitus aufmerksam zu machen. Er findet immer am 14. November statt, dem Geburtstag von Sir Frederick Banting, der 1921 zusammen mit Charles Best das Insulin entdeckte. In Deutschland leben aktuell etwa 11 Millionen Menschen mit Diabetes, inklusive einer Dunkelziffer von zwei Millionen.
In ihrem Vortragsvideo „Diabetes und Kinderwunsch“, das im Rahmen des Weltdiabetestags auf www.weltdiabetestag.de veröffentlich wird, beleuchtet Prof. Dr. Ute Schäfer-Graf das Thema im Detail. Geplant sind auch Vorträge und Videos rund um die aktuelle Diabetes-Therapie und Ausblicke auf innovative Technologien. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe führt den digitalen Patiententag wieder unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums durch.
Im Anschluss an den digitalen Patiententag folgt das Themen-Spezial von MedTriX/Kirchheim mit einem digitalen Expertengespräch über die zukünftige Versorgung der Menschen mit Diabetes.
#docday° Community-Events und #BlueBalloonChallenge
Bei den #docdays° der #dedoc° Community am 14. November kommen dann die Stars der Diabetes-Community auf die virtuelle Bühne: So waren in den letzten Jahren Olympiasieger und Weltmeister Matthias Steiner, Fernsehmoderatorin Laura Karasek, “Prince Charming” Arne Bruns und Fußball-Nationalspielerin Sandra Starke zu Gast. Zu etwas ganz Besonderem werden die #docdays° aber durch die persönlichen Beiträge von Menschen mit Diabetes, die aus ihrem ganz normalen Leben, von ihren Sorgen und Ängsten, aber eben auch von ihren größten Erfolgen berichten – und ganz nebenbei wundervolle Projekte, Initiativen und Aktivitäten aus der meist ehrenamtlichen Selbsthilfe präsentieren.
Außerdem präsentiert #dedoc° die Ergebnisse der diesjährigen #BlueBalloonChallenge, die ab Anfang Oktober wieder 100.000,- Euro für Insulin und Blutzucker-Messstreifen für Kinder mit Diabetes in den ärmsten Ländern dieser Welt sammelt. Und parallel dazu schwebt der Blue Balloon Heißluftballon als Zeichen der Diabetes-Aufklärung über den Dächern von Berlin!
Der internationale #docday° beginnt am 14. November um 16 Uhr, der deutsche #docday° startet zur Prime Time um 20 Uhr abends. Veranstalter des Virtuellen Weltdiabetestages ist die #dedoc° Diabetes Online Community: Auf www.weltdiabetestag.de finden Menschen mit Diabetes, Angehörige und Interessierte direkten Zugang zu den LiveStreams und Aufzeichnungen aller wichtigen Veranstaltungen im Diabetes-Monat November sowie Vorab-Infos zur neuen ZEIT Konferenz “Gesundheit & Ernährung”, die im Januar 2024 in Berlin stattfinden wird.
mit Materialien von weltdiabetestag.de
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






