Happy D-Day – Lea, die Mutmacherin

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Happy D-Day – Lea, die Mutmacherin

Diabetes-Helden haben wir gesucht – und gefunden! Dieses Mal geht es um Lea Raak, für die die Zeit vor der Entdeckung des Diabetes sehr gefährlich war. Bis heute feiert sie den Tag der Diagnose als Happy D-Day.

Diabetes-Journal: Warum haben Sie sich für “Wir sind Helden” beworben?
Lea Raak:
Bei “Wir sind Helden” habe ich mich beworben, weil ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte meiner Manifestation recht ungewöhnlich ist und in den Themenbereich fällt. Ich finde es wichtig, mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, denn ich möchte anderen Betroffenen Mut machen, dass selbst die schlimmsten Phasen irgendwann vorbeigehen und ein glückliches und gesundes Leben (mit Diabetes) möglich ist.

DJ: Wie haben Sie die Dreharbeiten erlebt?
Lea Raak:
Die Dreharbeiten waren für mich sehr spannend, denn ich liebe alles, was mit Medien zu tun hat, und würde nach meinem Studium gern in diesem Bereich arbeiten. Es hat wirklich Spaß gemacht, an den verschiedenen Kulissen zu drehen und mit der Filmcrew gemeinsame Sache zu machen – jetzt weiß ich, dass Schauspieler nicht nur einen tollen, sondern auch einen sehr anstrengenden Job ausüben. Ich glaube, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, dass wir einen schönen und erlebnisreichen Tag hatten!

DJ: Sie haben einen eigenen Blog, in dem Sie von Ihren Erlebnissen berichten – was wollen Sie damit erreichen?
Lea Raak:
Für mich ist das Niederschreiben von Erlebnissen eine Art Therapie, die mir sehr gut dabei hilft, Geschehenes zu reflektieren. Mein Blog über meinen Diabetes ist für mich also ein Ort, an dem ich Frust ablassen, mich freuen und Betroffenen neuen Mut schenken kann. Das schönste Kompliment für mich war, als mir ein Leser schrieb, dass meine Blogartikel helfen, das Leben (mit Diabetes) positiver zu sehen. Denn das soll mein Blog sein: ein Mutmacher. Für mich und für alle anderen Diabetiker.

Die Geschichten unserer Diabetes-Helden

Das Familienleben von Greta und Marlene, die Lovestory des Ehepaares Ralf und Petra sowie Lea, die jährlich ihren Happy D-Day feiert – diese Diabetes-Helden haben uns ihre Diabetesgeschichten bereits erzählt.

Und auch weiterhin suchen wir nach Menschen mit Diabetes, um deren starke Geschichten in Schrift und Bild zu dokumentieren.

DJ: Was ist Ihr Lebensmotto im Hinblick auf den Diabetes?
Lea Raak:
Es gibt ein Zitat, welches mein Diabetesmotto in Worte fassen kann: “Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.”

DJ: Wenn Sie einen “Diabetes-Wunsch” frei hätten – welcher wäre das?
Lea Raak:
Natürlich wünsche ich mir, dass Diabetes in naher Zukunft geheilt werden kann. Allerdings komme ich momentan sehr gut mit meinem Diabetes klar und führe auch mit ihm ein glückliches Leben. Was ich mir dennoch wünschen würde: dass meine Krankenkasse das FreeStyle Libre übernimmt.

DJ: Vielen Dank für dieses Gespräch!


Happy D-Day – Lea, die Mutmacherin


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (12) Seite 42-43

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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