Lovestory – Diabetes im Duett regeln

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Lovestory – Diabetes im Duett regeln

Diabetes-Helden haben wir gesucht – und gefunden! In dieser Ausgabe erzählen Petra und Ralf Schäfer aus Swisttal aus ihrem Leben mit Diabetes – und warum sie sich beworben haben. Noch mehr über die beiden erfahren Sie in “Lovestory”, dem Film, den wir über die beiden gedreht haben.

Diabetes-Journal (DJ): Warum haben Sie sich für “Wir sind Helden” beworben?
Petra und Ralf Schäfer: Weil wir der Meinung sind, dass wir gemeinsam eine nicht alltägliche Geschichte zu erzählen haben, da wir beide schon seit den 70er Jahren Typ-1-Diabetiker sind und uns ohne den “Zucker” höchstwahrscheinlich nie getroffen hätten. Trotz aller, teilweise nachvollziehbarer Einwände unserer Eltern, die sich jeweils für ihr chronisch krankes Kind einen ” gesunden” Partner gewünscht hätten, haben wir vor gut 25 Jahren beschlossen, unser Leben gemeinsam zu verbringen.

DJ: Wie haben Sie den Drehtag erlebt?
Petra und Ralf Schäfer: Da wir so etwas noch nie gemacht haben, war es hochinteressant und eine neue Erfahrung. Durch die extreme Hitze am Drehtag wurde das Ganze sehr anstrengend, aber unter dem Strich überwog doch der Spaß.

DJ: Unterstützen Sie sich gegenseitig in der Diabetestherapie?
Petra und Ralf Schäfer: Selbstverständlich. In Zusammenarbeit mit unserer sehr kompetenten Diabetologin (Dr. Martina Lange, Rheinbach) besprechen wir zu dritt unsere Einstellungen – sowohl technisch wie auch psychisch. Die alltäglichen Kleinigkeiten und aus dem Rahmen fallende Werte – bei dem einen oder anderen – versuchen wir, im Duett zu regeln.

Die Geschichten unserer Diabetes-Helden

Das Familienleben von Greta und Marlene, die Lovestory des Ehepaares Ralf und Petra sowie Lea, die jährlich ihren Happy D-Day feiert – diese Diabetes-Helden haben uns ihre Diabetesgeschichten bereits erzählt.

Und auch weiterhin suchen wir nach Menschen mit Diabetes, um deren starke Geschichten in Schrift und Bild zu dokumentieren.

DJ: Was unternehmen Sie am liebsten gemeinsam und/oder mit der Familie?
Petra und Ralf Schäfer: Unsere liebsten Aktivitäten sind Krimis und Live-Konzerte. Gemeinsam mit unseren drei mittlerweile erwachsenen Kindern treffen wir uns sehr gerne zum Essen oder auch nur auf einen Kaffeeplausch.

DJ: Was ist Ihr Lebensmotto im Hinblick auf den Diabetes?
Petra und Ralf Schäfer: Das Leben nicht vom Diabetes diktieren zu lassen, sondern es so lange wie möglich lebenswert zu gestalten.

DJ: Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Was sollte sich für Diabetiker verbessern?
Petra und Ralf Schäfer: Dass alle Diabetiker, auch die sozial schwachen, sämtliche zur Verfügung stehende Möglichkeiten und Technologien nutzen können.

DJ: In Ihrer Bewerbung haben Sie geschrieben: Wir haben noch Ziele. Welche sind das?
Petra und Ralf Schäfer: So lange wie möglich gemeinsam durchs Leben zu gehen und irgendwann ein paar Enkelkinder auf den Knien schaukeln zu dürfen.


Lovestory – Petra und Ralf erzählen ihre Diabetesgeschichte


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (10) Seite 10-11

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  • uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂