Weltdiabetestag: Informationen rund um Therapie, Ernährung und Soziales

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Weltdiabetestag: Informationen rund um Therapie, Ernährung und Soziales

Rund um den Weltdiabetestag am 14. November finden traditionell weltweit Aktionen und Events über die chronische Stoffwechselerkrankung statt. Der zentrale Informationstag in Deutschland von diabetesDE und DDH-M wird am 18. November ab 10 Uhr in Berlin ausgerichtet.

Zur zentralen Patientenveranstaltung in Deutschland anlässlich des Weltdiabetestages laden am Sonntag, den 18. November, von 10 bis 15.30 Uhr diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ins Estrel Congress Center Berlin ein. Der Eintritt ist frei. Das unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit stehende Ereignis trägt das Motto „Diabetes und Familie“. TV-Moderatorin Andrea Ballschuh moderiert das Rahmenprogramm.

Familienthemen stehen im Mittelpunkt

Diabetes mellitus beeinflusst neben dem Leben der daran erkrankten Person auch ihr soziales Umfeld: (Groß)Eltern, Geschwister, Ehepartner, Freunde oder auch Lehrer und Arbeitskollegen. Denn jeder kann unabhängig von Alter oder Geschlecht an Diabetes erkranken – unter den Betroffenen sind Kinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene, werdende Mütter, Menschen ohne oder mit Übergewicht.

Das Programm zum Weltdiabetestag 2018 in Berlin stellt daher in vielen der über 30 Vorträge mit namhaften Experten Familienthemen in den Mittelpunkt, zum Beispiel „Jugendliche mit Diabetes Typ 1 ‐ Verantwortung übernehmen“, „Hilfe, mein Kind macht was es will!“, „Diabetes in Ehealltag & Partnerschaft“ oder „Mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 alt werden ‐ wie geht das?“. Weitere Schwerpunktthemen sind „Neues aus der Therapie und Technik“, „Ernährung bei Typ 1 und Typ 2“, „Beratung und Hilfe im Alltag“.

Buntes und abwechslungsreiches Programm

Eine Verkostungsshow zeigt die Zubereitung gesunder Imbisse. Der TV-Schauspieler Tetje Mierendorfs erzählt in seinem Vortrag „Fett vorm Kopf“ humorvoll, wie es ihm nach Jahrzehnten der Fettleibigkeit gelang, 68 Kilogramm abzunehmen und sein Gewicht seither zu halten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung der Mehnert-Medaille: Jedes Jahr wird auf dem Weltdiabetestag ein Mensch, der 50 Jahre oder länger mit Diabetes lebt, für sein optimales Selbstmanagement ausgezeichnet.

„Family fun gym ‐ Gymnastik für die ganze Familie“, „Seniorentanz“ oder „HipHop“ laden alle Altersklassen zum Mitmachen ein. Kinder, die den Weltdiabetestag in Berlin besuchen, erwartet wieder eine eigene Lounge mit Spiel und Spaß. Ein großer Ausstellerbereich informiert die Besucher unter anderem über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und Insulinspritzen. In einem gratis Service-Parcours werden Blutzucker-, Fett- und Body-Mass-Index (BMI)-Messungen angeboten.

Alles Wichtige auf einen Blick:


Zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag 2018
Termin: Sonntag, den 18.11.2018, 10.00 bis 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Estrel Congress Center Berlin
Motto: „Diabetes und Familie“

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung.


Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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