Diabetes-Charity-Gala 2023: über 100.000 Euro Spenden – Lea Raak gewinnt Fuchsberger-Preis

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Diabetes-Charity-Gala 2023: über 100.000 Euro Spenden – Lea Raak gewinnt Fuchsberger-Preis
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Diabetes-Charity-Gala 2023: über 100.000 Euro Spenden – Lea Raak gewinnt Fuchsberger-Preis

Glänzend aufgelegte Gäste und ein beschwingtes Moderationsduo machten die 12. Diabetes-Charity-Gala zu einer gelungenen Veranstaltung. Lea Raak erhielt für ihr Projekt „Blickwinkel Diabetes“ den Thomas-Fuchsberger-Preis. Für die beiden Spenden-Projekte kam eine Summe von 110.000 Euro zusammen.

Roter Teppich, glitzernde Roben, Prominente wie Fußball-Legende und FC-Diabetologie-Trainer Christoph Daum. Dazu viele Fotografinnen und Fotografen, Kamerateams: Die zwölfte Diabetes-Charity-Gala der Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hatte alles, was eine Gala ausmacht. Bewegende Momente auf der Bühne, Musik, Poesie und auch der ernsthafte Hintergrund machten die Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem. Und im Mittelpunkt stand letztlich nicht das schmückende Beiwerk, sondern die Spendenprojekte und das große Engagement für Menschen mit Diabetes.

Feierlicher Rahmen für die Diabetes-Charity-Gala im Tipi am Kanzleramt in Berlin. Foto: © Dirk Michael Deckbar / diabetesDE

Das Motto der diesjährigen Diabetes-Charity-Gala lautete: „Das ist Dein Leben“

Auch die Gesundheitspolitik war ein Thema, und mit Tino Sorge, CDU-Gesundheitspolitiker, saß sogar ein Adressat für die Forderungen im Publikum. Eine gute Gelegenheit, auf die ins Stocken geratene Diabetes-Strategie aufmerksam zu machen. Moderator Dr. Jens Kröger, Diabetologe und Vorstandvorsitzender von diabetesDE, sprach von „frustrierenden Momenten”. Zusammen mit Moderationskollegin Nicole Mattig-Fabian, diabetesDE-Geschäftsführerin, verlieh er dem Abend einen guten Mix aus Beschwingtheit, Witz – und Ernsthaftigkeit, die z.B. anklang im Gespräch mit dem Präsidenten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Professor Dr. Andreas Fritsche. „Damit die Gesundheitspolitik den Diabetes ernst nimmt, müssen wir eng zusammenstehen”, so Fritsche. Diese Einschätzung bestätigte Keynote-Sprecherin Dr. Helene Bubrowski. Über Wichtiges werde oft zu wenig gesprochen, befand sie. „Wer etwas anderes will, braucht Mut und muss Gegenwind aushalten. Veränderung ist anstrengend, auch für die Politik.” Sie selbst will den Diabetes künftig „in das große politische Bild einsortieren”.

Das Moderatorenpaar Dr. Jens Kröger und Nicole Mattig-Fabian, der Vorstandvorsitzende und die Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Foto: © Dirk Michael Deckbar / diabetesDE

In diesem Jahr stand die Gala unter dem Motto „Das ist Dein Leben”, und was es bedeutet, mit Diabetes zu leben, machte Medizinstudentin und Poetry Slammerin Paulina Berendt deutlich. Den Diabetes beschrieb sie eindringlich als „Partner fürs Leben”. Und sie machte klar: Egal, welcher Diabetes-Typ es ist, Vorurteile sind absolut fehl am Platz. Mit ihren Versen beeinflusste sie die Stimmung des ganzen Abends. Ebenso wie Philipp Dittberner mit seinen Songs „Wolke 4” und „Das ist Dein Leben” und all die jungen Diabetes-Influencerinnen und Influencer mit ihren allzeit bereiten Smartphones. „Diese Gala war etwas ganz Besonderes! Denn die anwesenden Influencerinnen und Influencer haben sie unter dem Hashtag #DiabetesGala in die sozialen Medien weitergetragen und somit erzielte eine geschlossene Veranstaltung trotzdem eine große Reichweite“, so Nicole Mattig-Fabian.

Prominente nehmen Schecks für die beiden Spenden-Projekte entgegen – Lea Raak erhält Fuchsberger-Preis und 10.000 Euro

Eine dieser Influencerinnen ist Lyn Künstner, die gleichzeitig als eine der prominenten Patinnen und Paten für die beiden Spendenprojekte des Abends fungierte. Auch die Moderatorinnen Annie Heger und Anastasia Zampounidis, Sänger Samuel Rösch und Schauspielerin Ina Paule Klink saßen zeitweilig auf dem weißen Bühnensofa. Und Moderatorin Vera Int-Veen wurde aus der Ferne zugeschaltet. Die Spenden-Summe von 110.000 Euro – größtenteils aufgebracht von Diabetes-Unternehmen – geht an die Kampagne #SagEsLaut und an ein Projekt von Dr. Claudia Miersch, das die postnatale Diabetes-Prävention nach Gestationsdiabetes vorantreiben möchte.

Die Patinnen und Paten sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Diabetes-Unternehmen, die für die Spenden-Projekte insgesamt 110.000 Euro gespendet haben. Foto: © Dirk Michael Deckbar / diabetesDE

Das stimmungsvolle Finale der Gala war die Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises an Lea Raak, Gründerin von „Blickwinkel Diabetes“. Der Verein möchte vor allem für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes Möglichkeiten für Dialog und Austausch schaffen. Mit den 10.000 Euro Preisgeld, gestiftet vom Medienunternehmen MedTriX Group (u.a. Diabetes-Journal, Diabetes-Anker und diabetes-online), will Lea Raak den Verein weiterentwickeln: „Es gibt noch so viel, was wir umsetzen wollen – das ist erst der Anfang.“

Unterstützt wurde die Diabetes-Charity-Gala 2023 von Abbott Diabetes Care, Boehringer Ingelheim, Dexcom, IKK Classic, MedTriX, Medtronic, Melitta, Perfood und dem Wort & Bild Verlag.



von Nicole Finkenauer

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

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