Diabetes-Anker-Podcast: Suchterkrankungen bei Diabetes – im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Haak

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Diabetes-Anker-Podcast: Suchterkrankungen bei Diabetes – im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Haak | Foto: Diabetes Zentrum Mergentheim / MedTriX
Foto: Diabetes Zentrum Mergentheim / MedTriX
Diabetes-Anker-Podcast: Suchterkrankungen bei Diabetes – im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Haak

Suchterkrankungen können für Menschen mit Diabetes besonders gefährlich werden. Im Diabetes-Anker-Podcast sprechen wir mit Prof. Dr. Thomas Haak über die Folgen von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen auf Menschen mit Diabetes – und über Wege aus der Abhängigkeit.

Suchterkrankungen sind ein sensibles Thema – besonders, wenn zusätzlich eine chronische Erkrankung wie Diabetes besteht. In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Host Stephanie Haack mit dem renommierten Diabetologen und Diabetes-Anker-Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak über die Wechselwirkungen von Suchtmitteln und Diabetes.

Warum sind die Folgen einer Suchterkrankung bei Menschen mit Diabetes oft gravierender – und wie erkennt man frühzeitig Warnzeichen, etwa an der Leber? Im Gespräch beleuchten die beiden, wie Alkohol, Nikotin oder andere Drogen die Blutzuckereinstellung und die Organe beeinflussen. Prof. Dr. Haak erklärt darüber hinaus, weshalb es nicht darum geht, moralisch zu urteilen, sondern vielmehr darum hinzusehen, Hilfe anzubieten bzw. anzunehmen und offen über das Thema zu sprechen.

Aktuelle Folge von Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Thomas Haak hier direkt anhören

Außerdem geht es um Wege aus der Abhängigkeit, Unterstützungsangebote und die wichtige Rolle von Angehörigen. Mit Einblicken aus seiner Zeit als junger Mediziner in Frankfurt am Main, in der er mit dem Thema Suchterkrankungen und Drogenkonsum intensiv konfrontiert war sowie vielen praktischen Tipps zeigt Prof. Dr. Haak, welche Wege und Möglichkeiten es gibt, aus einer Suchterkrankung herauszufinden. In den weiterführenden Informationen findet ihr zudem Links zu Beratungsstellen und Anlaufstellen für Menschen mit Diabetes und Suchterkrankungen.

Weiterführende Informationen 

Abonniere den Diabetes-Anker-Podcast auf allen gängigen Podcatcher-Plattformen, um keine Episode zu verpassen und tauche ein in die neuesten Trends und Entwicklungen rund um Diabetes! Alle Folgen findest Du auch hier in der Übersicht.


von Stephanie Haack und Redaktion Diabetes-Anker

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße