Abspecken im Kleiderschrank

2 Minuten

© stevecoleimages - iStockphoto
Abspecken im Kleiderschrank

Detox-Kuren für den Körper, Hausputz, Auto-Inspektion: Sobald es Frühling wird, geht es bei vielen ans Aufräumen. Wie wäre es, sich auch mal an den Kleiderschrank zu wagen? Wer sich von ungetragenen oder ausgedienten Teilen trennt, fühlt sich danach erleichtert und kann damit auch noch Gutes tun.

Oft ist der Schrank zu klein für alles, was sich über die Jahre ansammelt. Dann wird gestapelt, gestopft, und jede Etage ist überfüllt. Einen Überblick, was tatsächlich auf seinen Einsatz wartet, ist unmöglich. Es ist also höchste Zeit, wieder mehr Ordnung in den Schrank zu bringen.

Minimalismus macht glücklich

Wer sich von einigen Stücken trennt, schafft nicht nur Platz im Schrank, sondern fühlt sich besser, wenn die Schranktüren aufgehen. Nichts kommt einem entgegengeflogen, alles ist sortiert, gefaltet – und die Auswahl fällt leicht. Nehmen Sie sich ein bis zwei Tage Zeit zum Ausmisten. Helfen können dabei drei Stapel.

Auf den ersten kommen alle Teile, die Sie behalten möchten. Auf den zweiten kommt Kleidung, die sich zum Beispiel weitergeben lässt; und auf Nummer drei kommen alle Stücke, die Sie auf jeden Fall entsorgen. Sind die Stapel fertig, lassen Sie diese am besten einen Tag liegen und arbeiten sie am Folgetag ab.

Verkaufen, verschenken und Gutes tun

Oft lässt sich mit abgelegten Teilen sogar noch etwas verdienen: entweder im Secondhand-Laden oder ganz klassisch auf dem Flohmarkt. Alternativ über das Internet, beispielsweise bei ebay.de, maedchenflohmarkt.de oder shpock.com. Mittlerweile bieten solche Portale teils einen Concierge-Service. Dabei muss die Kleidung nur verpackt und zum jeweiligen Anbieter versandt werden. Dort kümmert man sich um alles Weitere wie Fotos, Beschreibung, online anbieten.

Wer seine abgelegten Schätzchen verschenken möchte, kann dies über viele Kanäle tun: Kleidung einpacken und zur ansässigen Kleiderkammer bringen. Oder mittels Altkleidersammlung: Auch hier gibt es verschiedene Wege über das Internet; auf der Website der Deutschen Kleiderstiftung (www.kleiderstiftung.de) kann man einen kostenlosen Paketschein anfordern, Schuhe, Kleidung und Co verpacken und abschicken.

Vor Ort werden die Stücke per Hand sortiert, an Kleiderkammern oder soziale Einrichtungen in Deutschland weitergegeben. Die Kleiderstiftung hat zudem einen Charity-Shop, in dem besonders gut erhaltene Teile verkauft werden. Die Erlöse kommen laut Anbieter diversen Hilfsprojekten zugute.

Eine Alternative bieten verschiedene Bekleidungshersteller wie H&M, Esprit oder Zara. Man kann hier teils seine abgelegten Stücke im Geschäft zur Weiterverwendung abgeben und bekommt dafür beispielsweise einen Rabattgutschein. Ferner besteht auch hier die kostenlose Versandmöglichkeit mittels Internet über die Seite www.packmee.de.

Es lohnt sich also, auch dem Kleiderschrank eine kleine oder große Abspeckkur zu gönnen. Sich von unnötigem Ballast zu befreien, macht zufrieden und glücklich.


von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (3) Seite 47

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Typ-1-Diabetes: Wenn der Bolus nicht mehr im Mittelpunkt steht
Kohlenhydrate einschätzen, Insulin berechnen, Bolus abgeben – und das bei jeder Mahlzeit. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes gehört diese Routine trotz moderner Diabetestechnik weiterhin zum Alltag. Gerade beim Essen im Restaurant, auf Reisen oder bei einem spontanen Snack kann das zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern. Eine neue Funktion innerhalb der CamAPS FX App setzt genau hier an.
Typ-1-Diabetes: Wenn der Bolus nicht mehr im Mittelpunkt steht | Foto: mylife Diabetes Care

2 Minuten

Anzeige
Apotheker Manfred Krüger im Interview: Probleme erkennen und lösen
Der Apotheker Manfred Krüger aus Krefeld gehört seit Jahrzehnten wie ein stabiler Anker in die Diabetes-Szene. Für ihn ging und geht es immer um die Menschen, die Hilfe bei ihm suchen – und sie bekommen. Im Interview berichtet er über sein Engagement.
Apotheker Manfred Krüger im Interview: Probleme erkennen und lösen | Foto: Dirk Deckbar

14 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 1 Stunde

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 2 Wochen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute