- Psyche
Abspecken im Kleiderschrank
2 Minuten

Detox-Kuren für den Körper, Hausputz, Auto-Inspektion: Sobald es Frühling wird, geht es bei vielen ans Aufräumen. Wie wäre es, sich auch mal an den Kleiderschrank zu wagen? Wer sich von ungetragenen oder ausgedienten Teilen trennt, fühlt sich danach erleichtert und kann damit auch noch Gutes tun.
Oft ist der Schrank zu klein für alles, was sich über die Jahre ansammelt. Dann wird gestapelt, gestopft, und jede Etage ist überfüllt. Einen Überblick, was tatsächlich auf seinen Einsatz wartet, ist unmöglich. Es ist also höchste Zeit, wieder mehr Ordnung in den Schrank zu bringen.
Minimalismus macht glücklich
Wer sich von einigen Stücken trennt, schafft nicht nur Platz im Schrank, sondern fühlt sich besser, wenn die Schranktüren aufgehen. Nichts kommt einem entgegengeflogen, alles ist sortiert, gefaltet – und die Auswahl fällt leicht. Nehmen Sie sich ein bis zwei Tage Zeit zum Ausmisten. Helfen können dabei drei Stapel.
Auf den ersten kommen alle Teile, die Sie behalten möchten. Auf den zweiten kommt Kleidung, die sich zum Beispiel weitergeben lässt; und auf Nummer drei kommen alle Stücke, die Sie auf jeden Fall entsorgen. Sind die Stapel fertig, lassen Sie diese am besten einen Tag liegen und arbeiten sie am Folgetag ab.
Verkaufen, verschenken und Gutes tun
Oft lässt sich mit abgelegten Teilen sogar noch etwas verdienen: entweder im Secondhand-Laden oder ganz klassisch auf dem Flohmarkt. Alternativ über das Internet, beispielsweise bei ebay.de, maedchenflohmarkt.de oder shpock.com. Mittlerweile bieten solche Portale teils einen Concierge-Service. Dabei muss die Kleidung nur verpackt und zum jeweiligen Anbieter versandt werden. Dort kümmert man sich um alles Weitere wie Fotos, Beschreibung, online anbieten.
Wer seine abgelegten Schätzchen verschenken möchte, kann dies über viele Kanäle tun: Kleidung einpacken und zur ansässigen Kleiderkammer bringen. Oder mittels Altkleidersammlung: Auch hier gibt es verschiedene Wege über das Internet; auf der Website der Deutschen Kleiderstiftung (www.kleiderstiftung.de) kann man einen kostenlosen Paketschein anfordern, Schuhe, Kleidung und Co verpacken und abschicken.
Vor Ort werden die Stücke per Hand sortiert, an Kleiderkammern oder soziale Einrichtungen in Deutschland weitergegeben. Die Kleiderstiftung hat zudem einen Charity-Shop, in dem besonders gut erhaltene Teile verkauft werden. Die Erlöse kommen laut Anbieter diversen Hilfsprojekten zugute.
Eine Alternative bieten verschiedene Bekleidungshersteller wie H&M, Esprit oder Zara. Man kann hier teils seine abgelegten Stücke im Geschäft zur Weiterverwendung abgeben und bekommt dafür beispielsweise einen Rabattgutschein. Ferner besteht auch hier die kostenlose Versandmöglichkeit mittels Internet über die Seite www.packmee.de.
Es lohnt sich also, auch dem Kleiderschrank eine kleine oder große Abspeckkur zu gönnen. Sich von unnötigem Ballast zu befreien, macht zufrieden und glücklich.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (3) Seite 47
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lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 9 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße