Selbsttest: Sind Sie widerstandsfähig?

2 Minuten

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Selbsttest: Sind Sie widerstandsfähig?

Wie gut sind Ihre Fähigkeiten, mit widrigen Lebensumständen zurechtzukommen? Mit dem folgenden Selbsttest, der von Psychologen aus Jena entwickelt wurde, können Sie sich selbst testen und herausfinden, wie ausgeprägt Ihre Resilienzfähigkeiten sind – also Ihre Fähigkeiten, mit schwierigen Lebenssituationen gut umzugehen.

Das Ausfüllen ist sehr einfach: Kreuzen Sie an, wie sehr die jeweilige Aussage im Allgemeinen auf Sie zutrifft, d. h. wie Ihr übliches Denken und Handeln durch diese Aussage beschrieben wird. Zählen Sie anschließend die Zahlen Ihrer Antworten zusammen. Es können minimal 13 Punkte, maximal 91 Punkte sein.

Wählen Sie in den Ausklappmenüs eine Zahl von 1 bis 7 aus:
(1 = „Ich stimme gar nicht zu“ bis 7 = „Ich stimme völlig zu“)

1 Wenn ich Pläne habe, verfolge
ich sie auch.
2 Normalerweise schaffe ich alles
irgendwie.
3 Ich lasse mich nicht so schnell aus der Bahn
werfen.
4Ich mag mich.
5 Ich kann mehrere Dinge gleichzeitig
bewältigen.
6Ich bin entschlossen.
7 Ich nehme die Dinge, wie sie
kommen.
8 Ich behalte an vielen Dingen
Interesse.
9 Normalerweise kann ich eine Situation aus mehreren
Perspektiven betrachten.
10 Ich kann mich auch überwinden, Dinge zu tun, die ich
eigentlich nicht machen will.
11 Wenn ich in einer schwierigen Situation bin, finde ich
gewöhnlich einen Weg heraus.
12 In mir steckt genügend Energie, um alles zu machen,
was ich machen muss.
13 Ich kann es akzeptieren, wenn mich nicht alle Leute
mögen.
Das Ergebnis: 91

Auswertung

bis 58 Punkte: Na ja, da geht noch etwas. Natürlich sind Sie den Schwierigkeiten des Lebens nicht schutzlos ausgeliefert, aber ein wenig mehr Selbstvertrauen in sich selbst und ein wenig flexiblere Problemlösestrategien könnten Ihnen vielleicht helfen, noch besser mit widrigen Lebensumständen zurechtzukommen. Vielleicht könnten ein paar Tipps von anderen Personen hilfreich sein?

59 bis 82 Punkte: Passt schon. Normalerweise können Sie auch mit schwierigen Situationen umgehen und kommen nach einiger Zeit von selbst wieder auf die Beine. Sie haben ein gutes Vertrauen in sich selbst. Nur wenn der Wind des Lebens sehr stark bläst, geraten Sie auch einmal in Seenot.

ab 83 Punkte: Sie wirft so schnell nichts um. Sie besitzen die außergewöhnliche Fähigkeit, auf Schicksalsschläge flexibel zu reagieren und eine Strategie zu finden, die der Lage angemessen ist. Wenn Sie eine schwierige Situation nicht ändern können, gelingt es Ihnen meist, sie zu akzeptieren. Beneidenswert!


von Prof. Dr. Bernhard Kulzer

Prof. Dr. Bernhard Kulzer ist Diplom-Psychologe und Fachpsychologe Diabetes DDG. Er leitet das Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und die psychosozialen Abteilung der Diabetes-Klink Bad Mergentheim. Zudem ist er Professor an der Universität Bamberg und 1. Vorsitzender der DDG-Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Psyche.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (7) Seite 32

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße