Sheelas Tagebuch #7– SCHEI* DIABETES, aber…

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Sheelas Tagebuch #7– SCHEI* DIABETES, aber…

Worum es überhaupt geht

Hey Ihr! Ich denke, jeder Diabetiker kann sich manchmal mit der Überschrift identifizieren, weil er weiß, wie nervig, ätzend und anstrengend der Diabetes sein kann und es auch manchmal ist. ABER es gibt oft ein „aber“, so auch hier:

Unerklärliche Dinge, nennen wir sie mal Hormone…

Manchmal, da nervt es einfach, dass die Werte aus unerklärlichen Gründen in die extreme Höhe oder Tiefe schießen und einen quasi regelrecht temporär außer Gefecht setzen!

ABER,

glücklicherweise ist das ja nur ein Ausnahmezustand und verfliegt auch in der Regel wieder schnell. Außerdem finde ich persönlich, der Diabetes ist zwar eine Krankheit, die uns ein Leben lang begleitet, aber die Technik und alles sind so weit entwickelt, dass sich super damit leben lässt, und vor allem, es lässt sich damit leben, es gibt noch ganz andere Krankheiten, da wäre man froh über den lästigen Diabetes.

Alleine mit dem Monster

Manchmal fühlt man sich alleine, weil man im direkten Umfeld vielleicht der einzige ist, der sich ständig testen und spritzen muss und sich Gedanken machen muss, wie viel man gerade gegessen hat.

ABER,

man ist – Gott sei Dank – nie alleine, mal abgesehen von den Freunden und der Familie um einen herum, gibt es sooo viele andere liebe und nette Menschen mit der gleichen Art von Monster, man muss nur die Augen aufhalten und dem Kontakt mit anderen offen gegenüberstehen. So lernt man auch oft wirklich tolle Freunde kennen, die einen genau wie alle anderen unterstützen und sogar in Sachen Diabetes alles nachvollziehen und beraten können.

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Fakt ist…

Wir haben in der Hand, was der Diabetes mit unserem Körper macht, nicht er. Wir haben einen Einfluss und wahnsinnig fortgeschrittene Behandlungsmöglichkeiten. Können alles tun, was ein Nichtdiabetiker tun kann, und wenn uns jemand im Weg steht, dann nur wir selbst. Es gibt so viel Schlimmeres in dieser Welt, was nicht heißt, dass der Diabetes völlig harmlos und leicht zu bändigen ist!!! Aber manchmal sollte man die Dinge vielleicht aus einer anderen Sicht sehen, ich kann mir wirklich vorstellen, dass manche Menschen, die keinen Einfluss auf ihre Krankheiten haben, „gerne nur“ Diabetes hätten.

Bei mir persönlich ist es so, dass ich lange gebraucht habe, das alles einzusehen und den Diabetes zu akzeptieren. Jedoch habe ich eingesehen, dass der Diabetes mich immer begleiten wird, also versuche ich, möglichst viel Positives daraus zu ziehen. Ich habe so viele tolle Freundschaften gegründet durch den „doofen“ Diabetes, viele Menschen kennengelernt, denen es oft geht wie mir. Und auch viel erlebt und gereist bin ich, was ich definitiv ohne mein Monster verpasst hätte!

Fazit

Es gibt viele nervige, lästige Momente im Diabetes, ABER nicht nur! Es gibt tatsächlich auch ein paar schöne Sachen/Tatsachen, die für mich persönlich viel gewichtiger sind und mich auch weiterbringen im Leben als das Festhalten und Aufregen über die negativen Momente. Es gibt immer nicht so schöne Dinge oder Tätigkeiten, die erledigt werden müssen, ob im Beruf, in der Schule oder im Haushalt, aber das gehört nun mal zum Leben dazu. Man kann sich drüber ärgern oder es lassen, ändern wird es in der Regel nichts, außer die Laune! 😉

Eure Sheela ♥

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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