Sheelas Tagebuch #8 – HILFE! Ich bin überfordert.

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Sheelas Tagebuch #8 – HILFE! Ich bin überfordert.

Worum es überhaupt geht

Hey Ihr! Eigentlich erklärt die Überschrift sich heute zum einen selbst, zum anderen auch noch, warum erstmal keine Beiträge von mir kamen in den letzten Wochen. Ich war einfach mal überfordert und mit dabei war natürlich die unerwünschte Klette: mein Diabetes. Eine Entlastung war er definitiv nicht in dieser Zeit!

Warum eigentlich überfordert?

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Offen und ehrlich gesagt muss ich mich das im Nachhinein erst einmal selbst fragen. Doch es dauert überhaupt nicht lange, bis ich mich wieder erinnern kann. Manchmal, da geht es mir einfach so, dass mir schnell mal alles zu viel wird, ich meine, schon so ganz ohne den Diabetes. Da ist die Schule im letzten Jahr vor dem Abi, dann die eigene Wohnung, regelmäßig und gesund einkaufen, kochen und essen, sich ausreichend bewegen, hier ein Termin, da ein Termin. Dann vielleicht noch eine eigentlich lächerliche Auseinandersetzung, die einen aber dennoch belastet.

Und jetzt, ja jetzt kommt noch der Diabetes dazu. Wie soll man den denn da auch noch im Zaum halten und sich intensiv mit seinen Werten beschäftigen? Ich bin in solchen Zeiten froh, wenn ich ans regelmäßige Testen denke!

Jedoch habe ich mit den Jahren gelernt, dass das kein Grund zum Verzweifeln ist, ich bin auch nur ein Mensch und somit definitiv nicht dazu in der Lage, mich immer für alles und zu jeder Zeit 100% aufopfern zu können. Das Wichtigste an der Sache ist zu wissen, dass es nur eine Phase und kein neuer Dauerzustand ist. Wo es bergab geht, geht es auch wieder bergauf.

Diabetes

Man kann sich ja vorstellen, wenn man sich nicht wirklich mit dem Diabetes beschäftigt, zickt er sofort rum und äußert seine Meinung dazu in Form von einem Wertechaos. Das ist aber auch nicht so, dass die Werte in Stresssituationen grundsätzlich bei 300 mg/dl (16,7 mmol/l) landen, dann könnte man ja entsprechend zuvor entgegenwirken. Es ist so, dass manchmal der Wert auf 300 mg/dl (16,7 mmol/l) steigt, manchmal einfach da bleibt, wo er war, und manchmal nach etlichen Überzuckerungen folgen dann erstmal wieder Unterzuckerungen. Genau das macht das Ganze ja so ätzend und unvermeidbar. Und jetzt sag mir doch bitte keiner, ich könnte einfach den Stress vermeiden! 😉

Stichwort Hilfe

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„Hilfe“ ist bekanntlich nicht nur ein Ausruf, sondern auch ein Angebot. Und in solchen Situationen, in denen man sich vielleicht hilflos fühlt, wäre es ja nur eine rein logische Konsequenz, sich von jemand anderem Hilfe zu holen. Also warum sollte man davon noch länger absehen? Es gibt Menschen, die sind dafür da, um uns zu helfen, sei es die Familie, der Freundeskreis, der Diabetologe, die Diabetesberaterin, eine Online-Community, egal wer, aber es gibt so viele Möglichkeiten, sich Hilfe zu suchen. Manchmal reichen ein paar aufmunternde Worte oder nur ein verständnisvoller Zuhörer. Und oft eröffnet sich einem selbst die Lösung über ein Problem in dem Moment, in dem man es laut ausspricht. Vielleicht war jemand schon einmal in derselben Situation und macht sich damit zum idealen Ratgeber. Das alles kann man herausfinden, indem man es wagt und darüber spricht, was einen bedrückt!

Fazit

Ich glaube, so ziemlich jeder kennt solche Situationen und bei jedem halten sie unterschiedlich lange an. Außerdem geht auch jeder anders damit um.

Jedenfalls würde ich mich echt riesig freuen, wenn mir jemand in den Kommentaren erzählen möchte, wie er selbst mit Situationen der Überforderung umgeht. Vor allem in Sachen Diabetes nehme ich auch jeden Tipp herzlich dankend entgegen!

 

Eure Sheela ♥

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