Tag des positiven Denkens

2 Minuten

Community-Beitrag
Tag des positiven Denkens

Gerade unser Diabetes bringt nicht nur Nachteile mit sich. Ganz schön optimistisch, sagt ihr? Ja, wieso auch nicht? Denn heute ist Tag des positiven Denkens, und was liegt da näher, als mal herauszufinden, was es am Diabetes so Positives zu entdecken gibt.

  1. Wir sind Ausdauersportler
    Disziplin ist wohl einer der größten Knackpunkte der Diabetestherapie. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, ein Leben lang diszipliniert sein, das schafft niemand. Zumindest würde ich das behaupten. Aber wir Diabetiker müssen trotzdem eine gewisse Grunddisziplin an den Tag legen. Und die hat jeder von uns, sonst wären wir jetzt nicht hier.
  2. Wir tragen Verantwortung
    Gerade wenn man Diabetes in sehr jungen Jahren bekommt, muss man früher Verantwortung übernehmen als viele Altersgenossen. Das kann nerven, kann einen aber auch enorm weiterbringen.
  3. Wir sind Kopfrechen-Profis
    Auch hier können Kinder besonders profitieren, denn oft sind sie den anderen Kindern im Kopfrechnen etwas voraus. Kein Wunder. Wer permanent seinen Kopf mit BE, KE und Insulineinheiten in Trab hält, hat Übung.
  4. Wir sind Ernährungsexperten
    Oft reicht schon ein Blick und wir können sagen, wie viele Kohlenhydrate sich auf dem Teller befinden. Ob sie eher schnell oder langsam wirken und ob Eiweiß und Fett vorhanden sind. Wir wissen, welches Essen schnell vom Körper verarbeitet wird und welches etwas Zeit benötigt. Natürlich wissen wir dann auch, was das Essen so in unserem Körper verursacht.
  5. Wir freuen uns über kleine Dinge
    Ein ganzer Tag ohne große „Ups and Downs“? Hervorragend! Das könnte man ja gleich mal feiern. Wir verstehen es, uns auch über solche Kleinigkeiten zu freuen. Denn so selbstverständlich ist das für uns alles nicht. Da wird ein Tag, an dem man beim Sport ohne Apfelsaft oder Traubenzucker auskommt, schon mal zum besten Tag der Woche.
  6. Wir sind Organisationstalente
    Wenn wir morgens aus dem Haus gehen, müssen wir meist genau wissen, was der Tag so alles für uns bereithält. Zumindest müssen wir für alles vorbereitet sein. Da ist es schlecht, wenn man immer wieder nach Hause fahren muss, weil man dies oder das vergessen hat oder nicht genug hiervon oder davon dabeihat. Der Diabetes ist manchmal wie ein kleines Kind, das versorgt werden muss, und da gehört im Alltag schon eine ordentliche Portion Management und Organisation dazu.
  7. Wir sind eine Community
    Und nicht zu guter Letzt unsere Community. Sei es virtuell im Internet oder real beim Diabetesstammtisch, bei Schulungen, Krankenhausaufenthalten oder anderen Treffen. Wir Diabetiker können einander am besten verstehen und wir können auch voneinander lernen. Und manchmal entwickeln sich sogar richtig tolle Freundschaften.
Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Balanceakt: Typ-1-Diabetes früher diagnostizieren und behandeln – aber wie?
An der Früherkennung mithilfe von Bio­markern scheiden sich die Geister: Ist es überhaupt sinnvoll, Typ-1-Diabetes früher zu diagnostizieren und zu behandeln? Die einen argumentieren mit weniger schweren Stoffwechselentgleisungen (Ketoazidosen) beim Ausbruch und neuen medikamentösen Behandlungsansätzen zur Verzögerung der Erkrankung um mehrere Jahre. Andere blicken mit Sorge auf die psychischen Belastungen der Familien von Kindern mit …
Balanceakt: Typ-1-Diabetes früher diagnostizieren und behandeln – aber wie?

4 Minuten

Körper und Seele ganzheitlich betrachten: Diabetes und Depression begünstigen sich gegenseitig
Menschen, die sich hilflos und antriebslos fühlen, haben mehr Schwierigkeiten in der Diabetes-Therapie. Mit den Glukosewerten steigt nicht nur das Risiko für eine Depression, sondern auch das Sterberisiko. Menschen mit Diabetes in schwierigen Lebenssituationen sind daher eine Hochrisikogruppe, die mehr Aufmerksamkeit benötigt.
Körper und Seele ganzheitlich betrachten: Diabetes und Depression begünstigen sich gegenseitig

4 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.

    Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“

    Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.

    Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
    individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.

    So können Kinder lernen, wachsen und
    selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
    Unsere Mission ist einfach:

    ✔ Kindern Sicherheit geben
    ✔ Familien den Alltag erleichtern
    ✔ Kita- und Schulteams entlasten
    ✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.

    Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.

    Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.

    Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
    📧 moin@hanseatic-kids.de
    📞 040 851 59 747

    Uploaded ImageUploaded Image
  • Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/

  • Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.

    Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.

    👉 Wen suchen wir?
    Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.

    👉 Was bedeutet die Teilnahme?
    Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
    Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
    Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)

    Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙

    Mehr Infos im Flyer 👇

    Uploaded Image
Verbände