Typ-1-Diabetiker für gesundheits­psychologische Studie gesucht

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Typ-1-Diabetiker für gesundheits­psychologische Studie gesucht

Im Alltag von Menschen mit Typ-1-Diabetes können krankheitsspezifische Probleme auftreten, für deren Lösung die Betroffenen auf die Unterstützung von anderen Personen zurückgreifen. In einer Studie, die im Rahmen einer Masterarbeit an der Uni Mainz durchgeführt wird, soll dies nun näher untersucht werden.

Für eine gesundheitspsychologische Studie zum Thema Diabetes Typ 1 und soziale Unterstützung“ werden Menschen mit Typ-1-Diabetes gesucht, die Interesse an einer Teilnahme haben. Darin soll untersucht werden, welche Probleme mit dem Diabetes besonders häufig im Alltag auftreten und wann die Hilfe von anderen Personen in Anspruch genommen wird.

Jeder Studienteilnehmer bekommt für drei Wochen eine Tagebuch-App zur Verfügung gestellt und hat die Aufgabe, alle diabetesbezogenen Probleme des Tages anzugeben und kurz einige Fragen bezüglich der erfahrenen sozialen Unterstützung zu beantworten.

Studienteilnehmer sollten
  • mindestens 18 Jahre alt sein
  • und die Diagnose Typ-1-Diabetes seit mindestens einem Jahr haben.

Wer Interesse hat, an der Studie teilzunehmen oder noch weitere Fragen dazu hat, schreibt eine E-Mail an: studie.diabetesunterstuetzung@gmail.com
.

Die Initiatorin der Studie, Svenja Beatrice Frenzel, führt diese im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz durch. „Da ich selbst seit über zehn Jahren Diabetes Typ 1 habe, interessiere ich mich sehr für die damit verbundenen psychologischen Prozesse und die Diversität bezüglich der Annahme von sozialer Unterstützung“, so Frenzel.

Unter allen Teilnehmern werden als Dankeschön zwei Amazon-Gutscheine im Wert von 50 Euro verlost. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine individuelle Rückmeldung bezüglich der Studienergebnisse zu bekommen.


Quelle: Svenja Beatrice Frenzel, B.Sc. | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße