3000 Teilnehmer beim Weltdiabetestag in Berlin

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© deckbar/diabetesE
3000 Teilnehmer beim Weltdiabetestag in Berlin

Die Zentrale Patientenveranstaltung in Deutschland zum Weltdiabetestag fand in diesem Jahr in der Bundeshauptstadt statt. Einer der Höhepunkte war die Verleihung der Mehnert-Medaille 2016 Ingrid Zimmer, die seit 69 Jahren mit Typ-1-Diabetes lebt.

Diabetes – besser managen, besser leben!“ im KOSMOS Berlin statt. Hohe Nachfrage gab es vor allem bei den Themen „Ernährung“, „Neue Therapien“, bei sozialen und rechtlichen Fragen sowie den Vorträgen zu „Diabetes und Folgeerkrankungen“. Das Rahmenprogramm, moderiert von Madeleine Wehle bot Unterhaltung für jedermann, besonders beliebt war die Autogrammstunde mit Matthias Steiner, der sein Buch „Das Steiner-Prinzip“ vorstellte. Im Ausstellerbereich wurden Neuheiten vorgestellt und Blutzuckermessaktionen durchgeführt.

Zentraler Veranstaltungsort Berlin

Die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag wird jedes Jahr mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums in Kooperation von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) durchgeführt. Nachdem die Veranstaltung in den letzten Jahren in Leipzig und Düsseldorf stattgefunden hatte, ist ab diesem Jahr wieder Berlin der feste Veranstaltungsort für den größten nationalen Event rund um Diabetes.

„Die Menschen aus Berlin und Umgebung waren sehr dankbar, dass wir mit der Patientenveranstaltung wieder in die Bundeshauptstadt zurückgekehrt sind.“, freut sich Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Höhepunkt unseres Rahmenprogramms war der medizinisch begleitete gemeinsame Walk mit „Waldi“ Waldemar Hartmann, bei dem vorher und nachher der Blutzucker gemessen wurde.“

Mehnert-Medaille 2016 an Ingrid Zimmer (79) verliehen

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der Mehnert-Medaille 2016 durch Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Jedes Jahr wird auf dem Weltdiabetestag ein Mensch mit mehr als 50 Jahren Diabetes für sein optimales Selbstmanagement ausgezeichnet (www.mehnert-medaille.de). Die diesjährige Medaillengewinnerin Ingrid Zimmer (79) hat seit 69 Jahren Diabetes Typ 1.

Dr. Kröger, der auch die Eröffnungsrede hielt, würdigte die Preisträgerin in der Laudatio mit den Worten: „Ingrid Zimmer beschreibt sich selbst als ‚lustige und disziplinierte Diabetikerin, die kein Kind von Traurigkeit ist‘. Damit macht sie gleich deutlich: Ein langes und erfolgreiches Leben mit der Krankheit Diabetes mellitus braucht beides: den Spaß am Leben, aber auch die Disziplin, ein gutes Selbstmanagement über Jahrzehnte durchzuhalten. Damit hat Ingrid Zimmer es geschafft, nach fast 70 Jahren Diabetes Folgeschäden an Augen und Füßen zu vermeiden.“

Erste Impressionen vom Weltdiabetestag 2016 sind hier einsehbar.

Die Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag 2017 findet am Sonntag, den 19. November 2017, in Berlin statt.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Woche

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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