- Soziales und Recht
‘BKK Mobil Oil’ übernimmt Kosten für ‘FreeStyle Libre’
2 Minuten

Die BKK Mobil Oil hat ihr Leistungsangebot für Menschen mit Diabetes erweitert: Die Krankenkasse trägt nun die Kosten für jährlich 27 Sensoren des Flash-Glukose-Monitoring-Systems FreeStyle Libre sowie einmalig die Kosten für das Auslesegerät.
Die BKK Mobil Oil baut ihr Serviceportfolio für Diabetiker aus. In Ergänzung zum Angebot der kostenlosen Beratungstermine zur Blutzuckermessung in speziell qualifizierten Apotheken hat die Betriebskrankenkasse zum 01. Januar 2017 das Flash Glukose Messsystem (FGM) in ihre Satzung aufgenommen und übernimmt somit die anfallenden Kosten als Zusatzleistung.
Mit dem Gerät FreeStyle Libre können Diabetiker ihren Blutzuckerwert mithilfe eines Scanners jederzeit unkompliziert und schmerzfrei ermitteln. Möglich macht dies ein Sensor, der am Oberarm befestigt wird und den Glukosewert im Unterhautfettgewebe misst. Über ein Auslesegerät kann per Sensor-Scan der Wert jederzeit abgerufen werden. Alle 14 Tage muss der Sensor ausgetauscht werden.
Kosten für Auslesegerät und jährlich 27 Sensoren werden übernommen
Die BKK Mobil Oil trägt die Kosten für jährlich 27 Sensoren, sowie einmalig die Kosten für das Auslesegerät. “Schwer zuckerkranke Kinder und Erwachsene erfahren durch unser Zusatzangebot eine spürbare Erleichterung im Alltag, da die regelmäßigen Messungen mit dem neuen System für die betroffenen Versicherten völlig schmerzfrei, unblutig und unauffällig durchgeführt werden. Selbst durch mehrere Kleidungsschichten funktioniert die innovative Messungsmethode präzise und zuverlässig. Stechhilfe und Teststreifen im täglichen Gebrauch gehören der Vergangenheit an”, sagt Tanja Euhus, Leiterin Verträge der BKK Mobil Oil.
FreeStyle Libre ist ein Produkt der Abbott GmbH und zertifiziert für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene mit Diabetes. Die Aufnahme des FGM in die Satzung stellt für die an Diabetes erkrankten Versicherten einen Ausbau des Leistungskatalogs dar. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Apothekerverband e.V. (DAV) bietet die BKK Mobil Oil u. a. das Angebot einer jährlichen und kostenfreien Beratung zur Blutzuckerselbstmessung in Apotheken an.
Alle Informationen zum Leistungsumfang für Diabetiker gibt es im Internet unter www.bkk-mobil-oil.de/diabetes. Hintergründe zur Antragsstellung und den Voraussetzungen zur Kostenübernahme von FreeStyle Libre liefert der Hersteller unter www.freestylelibre.de.
Mehr über die Betriebskrankenkasse Mobil Oil
Mit über 1 Million Versicherten gehört die Betriebskrankenkasse Mobil Oil heute zu den Top 20 im System der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Ihre Kunden profitieren von einer TÜV-geprüften “Direkt-Service-Garantie” und einem umfangreichen Leistungsangebot, für das die Betriebskrankenkasse Mobil Oil mehrfach ausgezeichnet wurde – unter anderem als “Top-Krankenkasse für Anspruchsvolle” und “Top-Krankenkasse für Sportler”.
Persönlich betreut werden die Versicherten in den Geschäftsstellen Celle, Hamburg, München und Neu-Isenburg. Weitere Informationen unter www.bkk-mobil-oil.de.
Quelle: Pressemitteilung der Betriebskrankenkasse Mobil Oil (BKK)
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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße