DDB ruft Patienten zu Stellungnahmen auf

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DDB ruft Patienten zu Stellungnahmen auf

Der Deutsche Diabetikerbund ruft Patienten, die ein CGM-System nutzen, dazu auf, Ihre Erfahrungen damit an das IQWiG zu übermitteln. Dies ist noch bis 18 August möglich.

CGM-Vorbericht vom IQWiG

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Juli seinen Vorbericht zur Kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) veröffentlicht. Bei der gemeinsamen Betrachtung von schweren und schwerwiegenden Unterzuckerungen (Hypoglykämien) sowie dem Langzeitblutzucker (HbA1c-Werte) sieht das Institut Vorteile für die CGM.

Bis 18. August können noch Stellungnahmen an das Institut gerichtet werden, die sich mit der CGM befassen. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) hat bereits ein umfangreiches Statement hinsichtlich der Notwendigkeit und der Vorteile der Kontinuierlichen Glukosemessung, insbesondere für Patienten, die zu häufigen und schweren Hypos neigen und/oder stark schwankende Werte haben, eingereicht.

Entscheidend: Nutzen für die Patienten

Da bei allen Nutzenbewertungen vor allem der Nutzen für die Patienten entscheidend ist, ruft der DDB alle Diabetiker dazu auf, sich mit ihren Erfahrungen mit der CGM direkt an das IQWiG zu wenden! Auch, um die Chancen für eine breite Kostenübernahme der CGM durch die Kassen künftig für alle Menschen mit Diabetes, die eine Kontinuierliche Glukosemessung benötigen, zu erreichen.

Wenden Sie sich an das IQWiG

Sie können Fragen, Anmerkungen und Stellungnahmen zum IQWiG-Vorbericht bzgl. der CGM und ihrer persönlichen Erfahrungen damit an das Institut richten.

Online ist der Kontakt über ein Mailformular möglich: www.iqwig.de/de/kontakt.2743.html

Briefe senden Sie an:
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Im Mediapark 8 (KölnTurm)
50670 Köln
oder per Fax an: +49 (0)221 – 35685-1

Telefonisch erreichen Sie das IQWiG unter: 0221 – 35685-0.


Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Diabetikerbundes (DDB)

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße