- Soziales und Recht
Diabetes-Medikamente im Visier des G-BA
2 Minuten

Bei den Festbeträgen für Insuline hat das
Kein Festbetrag für Insulin
Die geplante Neuregelung, Human- und Analoginsuline in Festbetragsgruppen einzuteilen, tritt somit nicht in Kraft. Das Ministerium ist hier der gleichen Auffassung wie der
„Beurteilungs- und Begründungsfehler“ seien in dem G-BA-Beschluss gemacht worden, der sich als „unvereinbar mit den gesetzlichen Vorgaben“ darstelle, beanstandet das BMG. Es sei auch nicht gewährleistet, dass „Therapiemöglichkeiten nicht eingeschränkt werden“. Der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler bewertet die Beanstandung als „Riesenerfolg für den Deutschen Diabetiker Bund!“ Diabetiker sollten nach dem Willen des G-BA möglicherweise anfallende Differenzbeträge für Analoginsulin selbst bezahlen.
Insulinanaloga sind für Diabetespatienten häufig vorteilhafter, gerade wenn es um die Vermeidung gefährlicher Hypoglykämien geht. Das BMG beanstandet an dem G-BA-Beschluss auch, dass junge Diabetiker keine gesonderte Berücksichtigung darin finden; eine Einschränkung bei den Festbeträgen für Kinder und Jugendliche hätte unbedingt erwähnt werden müssen.
IQWiG: Kein Zusatznutzen für neuen SGLT-2-Hemmer
Im April hat der G-BA auch seine Kriterien für den Aufruf von Arzneimitteln im Bestandsmarkt beschlossen und dabei sechs weitere Wirkstoffgruppen bestimmt, die im nächsten halben Jahr zu festgelegten Zeitpunkten einer Nutzenbewertung unterzogen werden. Die Rangfolge der aufzurufenden Wirkstoffe ermittelt der Bundesausschuss auf Grundlage von Umsatz- und Absatzprognosen.
Auch GLP-1-Agonisten werden bald geprüft
In der Liste tauchen an vierter Stelle auch zwei moderne Substanzen zur Diabetesbehandlung auf, die in den nächsten Monaten geprüft werden: die GLP-1-Agonisten (Inkretin-Mimetika)
„Ausschlaggebend für einen Aufruf eines Wirkstoffes ist das zu erwartende Marktpotential, das anhand einer Prognose für die Entwicklung des Umsatzes und der Zahl der Verordnungen bestimmt wird“, sagte G-BA-Chef Josef Hecken, Vorsitzender des Unterausschusses Arzneimittel. Die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung des DPP-4-Hemmers
Keinen Zusatznutzen sah das IQWiG auch in seiner frühen Nutzenbewertung für die Kombination
G-BA: Überraschung bei Gliptin-Kombination
Überraschenderweise steht diese Gliptin-Kombination Patienten mit Typ-2-Diabetes weiterhin zur Verfügung: Das hat der G-BA Anfang Mai entschieden, weil „ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen“ aufgrund einer zusätzlich vorgelegten Studie festgestellt worden sei. Ansonsten wäre auch dieses Medikament, das im November 2011 zugelassen wurde, vom deutschen Markt genomen worden.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

2 Minuten
- Soziales und Recht

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße