Diabetes-Medikamente im Visier des G-BA

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Diabetes-Medikamente im Visier des G-BA

Bei den Festbeträgen für Insuline hat das

Kein Festbetrag für Insulin

Die geplante Neuregelung, Human- und Analoginsuline in Festbetragsgruppen einzuteilen, tritt somit nicht in Kraft. Das Ministerium ist hier der gleichen Auffassung wie der

„Beurteilungs- und Begründungsfehler“ seien in dem G-BA-Beschluss gemacht worden, der sich als „unvereinbar mit den gesetzlichen Vorgaben“ darstelle, beanstandet das BMG. Es sei auch nicht gewährleistet, dass „Therapiemöglichkeiten nicht eingeschränkt werden“. Der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler bewertet die Beanstandung als „Riesenerfolg für den Deutschen Diabetiker Bund!“ Diabetiker sollten nach dem Willen des G-BA möglicherweise anfallende Differenzbeträge für Analoginsulin selbst bezahlen.

Insulinanaloga sind für Diabetespatienten häufig vorteilhafter, gerade wenn es um die Vermeidung gefährlicher Hypoglykämien geht. Das BMG beanstandet an dem G-BA-Beschluss auch, dass junge Diabetiker keine gesonderte Berücksichtigung darin finden; eine Einschränkung bei den Festbeträgen für Kinder und Jugendliche hätte unbedingt erwähnt werden müssen.

IQWiG: Kein Zusatznutzen für neuen SGLT-2-Hemmer

Im April hat der G-BA auch seine Kriterien für den Aufruf von Arzneimitteln im Bestandsmarkt beschlossen und dabei sechs weitere Wirkstoffgruppen bestimmt, die im nächsten halben Jahr zu festgelegten Zeitpunkten einer Nutzenbewertung unterzogen werden. Die Rangfolge der aufzurufenden Wirkstoffe ermittelt der Bundesausschuss auf Grundlage von Umsatz- und Absatzprognosen.

Auch GLP-1-Agonisten werden bald geprüft

In der Liste tauchen an vierter Stelle auch zwei moderne Substanzen zur Diabetesbehandlung auf, die in den nächsten Monaten geprüft werden: die GLP-1-Agonisten (Inkretin-Mimetika)

„Ausschlaggebend für einen Aufruf eines Wirkstoffes ist das zu erwartende Marktpotential, das anhand einer Prognose für die Entwicklung des Umsatzes und der Zahl der Verordnungen bestimmt wird“, sagte G-BA-Chef Josef Hecken, Vorsitzender des Unterausschusses Arzneimittel. Die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung des DPP-4-Hemmers

Keinen Zusatznutzen sah das IQWiG auch in seiner frühen Nutzenbewertung für die Kombination

G-BA: Überraschung bei Gliptin-Kombination

Überraschenderweise steht diese Gliptin-Kombination Patienten mit Typ-2-Diabetes weiterhin zur Verfügung: Das hat der G-BA Anfang Mai entschieden, weil „ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen“ aufgrund einer zusätzlich vorgelegten Studie festgestellt worden sei. Ansonsten wäre auch dieses Medikament, das im November 2011 zugelassen wurde, vom deutschen Markt genomen worden.


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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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